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HIB-Impfstoff © Sherry Young

Impfung gegen Haemophilus influenza Typ B (HIB)

Vor Einführung der Haemophilus influenzae B (HiB)-Impfung Anfang der 90er Jahre war Haemophilus influenzae Tyo B der häufigste Erreger der eitrigen Hirnhautentzündung (Meningitis) bei Kindern bis zu fünf Jahren. Durch die Impfung gegen HiB ist diese Krankheit in Österreich nahezu verschwunden. Übertragen werden die Bakterien von Mensch zu Mensch durch Husten, Niesen oder feuchte Atemluft (Tröpfcheninfektion).

Bei 2% bis 5% der Bevölkerung besiedelt das Bakterium den Nasen- oder Rachenraum, ohne dass Krankheitssymptome auftauchen. Diese gesunden Träger des Bakteriums können ansteckend sein, weshalb die Impfung gegen HiB sehr wichtig ist.

Das Risiko für HiB-Erkrankungen ist im ersten Lebensjahr am höchsten, weshalb die HIB-Impfung im Rahmen der 6-fach-Impfung ehestmöglich im dritten Lebensmonat entsprechend den österreichischen Empfehlungen verabreicht werden.

Die Impfung

Die HiB- Impfung ist im kostenfreien Impfprogramm enthalten. Im Rahmen der 6-fach Impfung wird gegen Haemophilus influenzae Typ B (HiB) im 3., 5. und 12. (-14.) Lebensmonat geimpft.

Hinweis Für Kinder nach dem vollendeten 5. Lebensjahr wird die HiB Impfung außer bei Risikopersonen (z.B. Asplenie) für nicht mehr notwendig erachtet.

Erwachsenenimpfung

Mit Ausnahme von Personen mit Immundefizienzen bzw.  anatomischer oder funktioneller Asplenie (fehlende oder nicht „funktionierende“ Milz, z.B. auch bei Sichelzellanämie) wird diese Impfung nicht empfohlen.

Impfschema

  • Grundimmunisierung im Säuglingsalter: 2+1 Schema: 0/2 Monate/6-9 Monate nach 2. Impfung.
Ausführliche Informationen zu HiB finden Sie unter Bakterielle Infektionskrankheiten.
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