Impfung gegen COVID-19 (Corona-Schutzimpfung)

Die Erkrankung, die das SARS-CoV-2-Virus hervorruft, wird als COVID-19 bezeichnet. Die Corona-Schutzimpfung minimiert das Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken oder zu versterben. Kommt es trotz Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung, so verläuft diese im Normalfall wesentlich milder. Komplikationen und Todesfälle werden weitgehend vermieden.

Die Corona-Schutzimpfung ist zudem eine wichtige Maßnahme zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Sie ist für alle in Österreich lebenden Personen kostenfrei. Unter info.gesundheitsministerium.gv.at erfahren Sie wo Sie sich anmelden können.

Corona-Schutzimpfung im Überblick

Durch die Corona-Schutzimpfung können schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle aufgrund einer COVID-19-Erkrankung vermieden werden. Somit kann auch eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindert werden. Voraussetzung hierfür ist eine hohe Impfbeteiligung der Bevölkerung.

Bisher stehen folgende Coronavirus-Impfstoffe in Österreich zur Verfügung: jene der Firmen BioNTech/Pfizer (Comirnaty), Moderna (Spikevax), AstraZeneca (Vaxzevria), Janssen (Jcovden, zuvor COVID-19 Vaccine Janssen) sowie Novavax (Nuvaxovid).

Die Durchführung der Impfung wird über die zuständigen Stellen der Bundesländer organisiert. Ziel ist, dass jede Person eine Impfung erhalten kann, für die die Impfung empfohlen ist. Nähere Informationen zu Möglichkeiten der Anmeldung sowie Zahlen zum Thema Impfen finden Sie unter info.gesundheitsministerium.gv.at.. Zudem können Sie sich dort auch ausrechnen, wie lange Ihr Zertifikat für die Corona-Schutzimpfung gültig ist und wann Ihre nächste Impfung fällig ist.

Die Faktenchecks zur Corona-Schutzimpfung des Gesundheitsministeriums informieren auf einen Blick etwa zu Impfstoffen, der 3. Impfung oder der Impfung bei Kindern.

Tipp

Antworten auf häufige Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung finden Sie auf der Website des Gesundheitsministeriums (auch mehrsprachig - z.B. in Englisch, Türkisch, Bosnisch, Serbisch, Rumänisch und Kroatisch).

Wie lauten die Empfehlungen für die 1. und 2. Impfung?

In der nachstehenden Tabelle finden Sie einen Überblick über die Empfehlungen für die 1. und 2. Impfung ab dem Alter von 5 Jahren. Informationen zur 3. Impfung, zur 4. Impfung und zur Impfung für Genesene finden Sie in der Folge weiter unten stehend.

Handelsname Firma ab Impfstoffart Empfohlenes Intervall (mögliches Intervall), 1./2. Impfung

Comirnaty

BioNTech/Pfizer 5 Jahren

mRNA-Impfstoff

21 Tage

(zwischen 19-42 Tagen)

Spikevax

Moderna

30 Jahren

mRNA-Impfstoff

28 Tage

(zwischen 21-42 Tagen)

Vaxzevria AstraZeneca 18 Jahren Vektorimpfstoff

28 bis 84 Tage

(zwischen 28 bis 84 Tagen)

Jcovden Janssen 18 Jahren Vektorimpfstoff

2. Impfung vom Nationalen Impfgremium empfohlen, bevorzugt mit mRNA-Impfstoffen, Mindestabstand von 28 Tagen; sonst Jcovden mit Mindestabstand von 2 Monaten

Nuvaxovid Novavax 18 Jahren Proteinimpfstoff

3 Wochen

(zwischen 16-45 Tagen)

Quelle: COVID-19-Impfungen: Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums. Version 10.0. Stand 25.4.2022. Eigene Darstellung.

Auf der Website des Gesundheitsministeriums finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit den Impfstoffen.

1. und 2. Impfung bei Kindern von 5 bis 11 Jahren

Eine Corona-Schutzimpfung für Kinder von 5 bis 11 Jahren ist laut Nationalem Impfgremium mit Comirnaty (BioNTech/Pfizer) empfohlen. Der Impfstoff ist dafür kindgerecht dosiert. Die 1. und die 2. Impfung werden im Abstand von 21 Tagen (19-42 Tage möglich) verabreicht. Nähere Informationen finden Sie in den Faktenchecks des Gesundheitsministeriums

Zudem stehen Kinderärztinnen und Kinderärzte für Beratungen zur Corona-Schutzimpfung bei Kindern zur Verfügung.

Nähere Informationen sowie spezielle Hinweise zur Impfung bestimmter Personengruppen (z.B. Genesene, Personen mit einer Allergie, Kinder & Jugendliche, Schwangere, Hochrisikopersonen etc.) finden Sie im Dokument „COVID-19-Impfungen: Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums“ auf der Website des Gesundheitsministeriums unter Fachinformation sowie auf der Website des BASG (Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen).

Wie lauten die Empfehlungen zur 3. Impfung?

Die 3. Impfung schließt die sogenannte Grundimmunisierung ab. Sie ist für einen bestmöglichen und langfristigen Impfschutz notwendig – inklusive einem Schutz vor schweren Verläufen.

Für Personen mit einem gesunden Immunsystem ist ab 5 Jahren eine 3. Impfung ab 6 Monaten nach der 2. Impfung empfohlen. Bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren soll diese 3. Impfung spätestens zu Schulbeginn vor den voraussichtlich nächsten Infektionswellen im Spätsommer bzw. Herbst 2022 erfolgen.

Ein Unterschreiten des Intervalls zwischen 2. und 3. Impfung kann auf persönlichen Wunsch, bei medizinischer Indikation oder z.B. Reisen in Hochinzidenz-Gebiete ab 4 Monaten nach der 2. Impfung erfolgen. Die Ärztin oder der Arzt klärt über die 3. Impfung sowie die geeigneten Impfstoffe auf.

Auch nach den ersten beiden Impfungen mit Nuvaxovid werden weitere Impfungen notwendig sein. Die Empfehlungen dafür werden vom Nationalen Impfgremium ergänzt sobald ausreichend Daten dazu vorliegen.

Weitere Informationen zur 3. Impfung finden Sie zudem unter folgenden Links:

  • Im Faktencheck Corona-Schutzimpfung: 3. Dosis des Gesundheitsministeriums
  • Im Dokument „COVID-19-Impfungen: Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums“ (detaillierte Informationen zur 3. Impfung – auch für spezielle Personengruppen wie Genesene, Hochrisikopersonen sowie Schwangere).
  • Auf der Website des Gesundheitsministeriums unter FAQ.
  • Auf der Website des BASG (Gebrauchsanweisungen der Impfstoffe)

Tipp

Unter info.gesundheitsministerium.gv.at können Sie sich ausrechnen, wie lange Ihr Impfzertifikat des Grünen Passes gültig ist und wann Ihre nächste Impfung fällig ist.

Wie lauten die Empfehlungen zur 4. Impfung?

Die Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums zur 4. Impfung im Sinne einer Auffrischungsimpfung lauten derzeit wie folgt:

  • Personen ab 80 Jahren: Für diese ist eine 4. Impfung frühestens 4 Monate, jedenfalls aber ab 6 Monaten nach der 3. Impfung empfohlen.
  • Risikopersonen (altersunabhängig) sowie Personen von 65 bis 79 Jahren: Personen (altersunabhängig ab 12 Jahren) mit Vorerkrankungen und/oder Umständen für ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19, bei denen ein kürzeres Anhalten des Impfschutzes zu erwarten ist: Diese können eine 4. Impfung ab 4 Monaten, optimalerweise ab 6 Monaten nach der 3. Impfung erhalten. Die Ärztin oder der Arzt wägt zuvor individuell Nutzen und Risiko ab
  • Personen mit einem gesunden Immunsystem im Alter von 12 bis 64 Jahren: Diesen wird eine 4. Impfung derzeit nicht empfohlen. Bei persönlichem Wunsch nach einer 4. Impfung kann diese jedoch frühestens ab 4 Monaten, besser aber erst ab 6 Monaten, nach der 3. Impfung erfolgen. Eine allgemeine Empfehlung für eine 4. Impfung ist nach aktuellem Wissensstand vor den voraussichtlich nächsten Infektionswellen im Spätsommer bzw. Herbst 2022 zu erwarten.
  • Schwerwiegend immungeschwächte bzw. stark immunsupprimierte Personen: Bei diesen erfolgen die Impfungen jeweils auf die Person individuell abgestimmt und entsprechend ihrer Bedürfnisse.

Detaillierte Informationen zu den Empfehlungen zur 4. Impfung für die unterschiedlichen Personengruppen sowie zu Impfintervallen finden Sie im Dokument „COVID-19-Impfungen: Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums“. Die Ärztin oder der Arzt bespricht zudem mit Ihnen Fragen zur 4. Impfung.

Wie lauten die Empfehlungen für Genesene?

Genesenen ab einem Alter von 5 Jahren empfiehlt das Nationale Impfgremium derzeit insgesamt 3 Impfungen für die Grundimmunisierung. Eine Infektion „zählt“ nur als solche, wenn diese mittels PCR-Test bestätigt wurde. Die jeweiligen Impfintervalle richten sich nach dem Zeitpunkt der Genesung. Nähere Informationen zu den Empfehlungen für Genesene finden Sie im Dokument des Gesundheitsministeriums „COVID-19-Impfungen: Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums“. Zudem berät Sie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bezüglich der Impfung.

Wie wirksam ist die Corona-Schutzimpfung?

Die Corona-Impfung bietet eine hohe Schutzwirkung. Sie minimiert das Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken oder zu versterben. Für einen optimalen Impfschutz sind alle empfohlenen Impfungen notwendig. Personen, welche die empfohlenen Impfungen erhalten haben, dürften auch weniger ansteckend sein als nicht geimpfte Personen. Dennoch sollten auch Geimpfte weiterhin die Schutzmaßnahmen beachten.

Detaillierte Informationen zur Wirksamkeit der einzelnen Impfstoffe – auch bei Varianten von SARS-Cov-2 wie Omikron – finden Sie unter www.medizin-transparent.at sowie www.gesundheitsinformation.de.

Die AGES beobachtet regelmäßig die Wirksamkeit der Corona-Schutzimpfungen in Österreich. Nähere aktuelle Informationen finden Sie unter www.ages.at.

Es wird laufend wissenschaftlich untersucht, ob weitere Impfungen notwendig sind. Mit den mRNA- oder Vektorimpfstoff-Technologien ist es möglich, dass Impfstoffe rasch an neue Virusvarianten angepasst werden können.

Antikörperbestimmungen zur Überprüfung der Schutzwirkung?

Antikörperbestimmungen zur Bestätigung eines Schutzes durch die Impfung erscheinen derzeit nicht zielführend. Denn eine Angabe der Höhe des Antikörperspiegels, ab der von einer Schutzwirkung ausgegangen werden kann, konnte noch nicht festgelegt werden. Auch die sogenannte zelluläre Immunität trägt zur Schutzwirkung bei und ist derzeit nicht standardmäßig messbar. Von der routinemäßigen Bestimmung von Antikörpern zur Impferfolgskontrolle wird daher bei Personen mit funktionierendem Immunsystem abgeraten. Eine Antikörpertestung ist zudem vor einer Impfung weder erforderlich noch empfohlen.

Wie sicher ist die Corona-Schutzimpfung?

Die Corona-Impfstoffe wurden wie alle Medikamente streng auf ihre Wirksamkeit und Sicherheit vor Zulassung geprüft. Ein Impfstoff kann auch „off label“ zur Anwendung kommen. Dies entspricht dann nicht der genauen Impfstoffzulassung – z.B. hinsichtlich Alter oder Impfintervall. „Off label“-Anwendungen können aber aufgrund bestimmter Gründe empfohlen werden – begleitet von einer genauen ärztlichen Aufklärung über die Impfung. Nähere Informationen hinsichtlich Zulassung finden Sie im Dokument „COVID-19-Impfungen: Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums“ auf der Website des Gesundheitsministeriums unter Fachinformation sowie auf der Website des BASG .

Auch nach der Zulassung werden mögliche seltene Nebenwirkungen erfasst, und das Nutzen-Risiko-Verhältnis wird laufend bewertet. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Website der AGES. Nach der Impfung kann es zu erwartbaren „Impfreaktionen“ auf den Impfstoff kommen. Diese Impfreaktionen klingen normalerweise innerhalb weniger Tage folgenlos ab. Sie sind deutlich harmloser als die möglichen Beschwerden und Folgeschäden einer COVID-19-Erkrankung. Denn: Nur wenn der Nutzen eines Impfstoffs ein mögliches Impfrisiko deutlich überwiegt, wird er auch zugelassen.

Hinweis

Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe können Sie auch telefonisch bei der Infoline Coronavirus unter der Telefonnummer 0800 555 621sieben Tage in der Woche, von 0 bis 24 Uhr stellen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Impfreaktion und einer Nebenwirkung?

Prinzipiell ist zwischen Impfreaktionen und echten Nebenwirkungen zu unterscheiden:

  • Impfreaktionen: Diese Beschwerden sind ein Zeichen der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff. Diese führt in der Folge zur Anregung des Immunsystems und so zu einer Schutzwirkung. Impfreaktionen sind nicht gefährlich, können jedoch unangenehm sein. An der Impfstelle kann es nach der Corona-Schutzimpfung zu Schmerzen, Rötung, Verhärtung und Schwellung kommen. Zudem sind Allgemeinreaktionen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopf-, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Lymphknotenschwellung, Übelkeit/Erbrechen, Frösteln oder Fieber möglich.
  • Echte Nebenwirkungen: Eine Nebenwirkung ist eine Reaktion auf ein Arzneimittel, die schädlich und unbeabsichtigt ist. Schwere Nebenwirkungen durch Impfungen sind insgesamt sehr selten. Nähere Informationen zur Häufigkeit von Nebenwirkungen, die in den Zulassungsstudien beobachtet wurden, finden Sie in den Fachinformationen der zugelassenen Coronavirus-Impfstoffe auf der Website des BASG .

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Gesundheitsministeriums sowie auf der Website der AGES.

Hinweis

Die zugelassenen COVID-19-Impfstoffe verändern nicht das Erbgut und haben keine Auswirkung auf die Fruchtbarkeit. Bei Kinderwunsch ist sowohl für Männer als auch Frauen eine COVID-19-Impfung vom Nationalen Impfgremium ausdrücklich empfohlen.

Was tun bei Nebenwirkungen?

Wenn Sie bei sich Nebenwirkungen vermuten, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker oder melden Sie diese direkt auf der Website des BASG bzw. kontaktieren Sie 0800 555 621.

Bei folgenden Nebenwirkungen sollten Sie jedenfalls umgehend eine Ärztin oder einen Arzt kontaktieren:

  • Anzeichen einer akuten allergischen Reaktion
  • Beschwerden, die mehr als drei Tage nach erfolgter Impfung anhalten oder neu auftreten, z.B. Schwindel, schwere und anhaltende Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit/Erbrechen, Luftnot, akute Schmerzen in Brustkorb, Bauch, Armen oder Beinen, Beinschwellungen, Herzklopfen (kräftiger, möglicherweise unregelmäßiger Herzschlag), kleine Blutflecken unter der Haut. In diesem Fall sollte sicherheitshalber eine weitere ärztliche Diagnostik zur Abklärung thromboembolischer Ereignisse (Blutgerinnsel) bzw. Thrombozytopenie (Verminderung von Blutplättchen) erfolgen.

Die Ärztin oder der Arzt klärt Sie über die Impfung auf

Die Ärztin oder der Arzt bespricht mit Ihnen, ob einer der Impfstoffe für Sie infrage kommt oder es mögliche Gegenanzeigen dafür gibt. Sie werden auch unter anderem über Nutzen und Risiken informiert. Dafür wird meistens ein Aufklärungs- und Dokumentationsbogen samt Einverständniserklärung verwendet. Nach der Corona-Schutzimpfung wird allgemein drei Tage körperliche Schonung sowie kein Sport für eine Woche empfohlen. Die Ärztin oder der Arzt klärt Sie genau auf, worauf Sie achten sollten.

Bei unmündigen Minderjährigen (Kinder vor Vollendung des 14. Lebensjahres) muss die Einwilligung eines Elternteiles oder der Person, die mit der Pflege und Erziehung betraut ist, für die Impfung eingeholt werden. Mündige Minderjährige (Jugendliche ab dem vollendeten 14. Lebensjahr) müssen selbst einwilligen, wenn sie die erforderliche Entscheidungsfähigkeit besitzen. Demnach kann sich die mündige minderjährige Person selbst für eine Impfung entscheiden, auch wenn ein Elternteil diese ablehnen würde. Impfärztinnen oder Impfärzte beantworten mögliche Fragen zur Impfung alters- und entwicklungsgerecht.

Zeitlicher Abstand zu anderen Impfungen und Operationen

Bei den derzeit zugelassenen COVID-19-Impfstoffen handelt es sich um Impfstoffe, die fachlich wie Totimpfstoffe eingeordnet werden können. Darum ist es nicht notwendig, einen zeitlichen Abstand zu anderen Impfungen einzuhalten. Die gleichzeitige Verabreichung von COVID-19-Impfstoffen mit anderen Lebend- oder Totimpfstoffen (auch Influenza-Impfstoffen) ist möglich. Was man unter Totimpfstoffen, Lebendimpfstoffen, mRNA-Impfstoffen und Vektorimpfstoffen versteht und wie diese wirken, können Sie unter Die verschiedenen Arten von Impfstoffen nachlesen.

Vor und nach (planbaren) Operationen soll ein Mindestabstand von 14 Tagen zur Impfung eingehalten werden. Bei dringender Notwendigkeit kann ein operativer Eingriff aber jederzeit durchgeführt werden.

Wo kann ich mich für die Corona-Schutzimpfung anmelden?

Unter info.gesundheitsministerium.gv.at können Sie sich ausrechnen, wie lange Ihr Zertifikat für die Corona-Schutzimpfung gültig und wann die nächste Impfung fällig ist. Auf einer interaktiven Karte finden Sie zudem österreichweite Anmeldemöglichkeiten für einen Impftermin.

Auch auf der Website des Gesundheitsministeriums finden Sie Informationen auf einen Blick zur Corona-Schutzimpfung sowie zur Anmeldung (auch in leichter Sprache und in Fremdsprachen).

Hinweis

Vor zweifelhaften Impfstoffangeboten aus dem Internet (z.B. über E-Mails) oder anderen unseriösen Angeboten (z.B. „Vertreter“ vor der Haustüre) wird gewarnt! Diese sind nicht nur kostspielig, sondern auch gefährlich. Informieren Sie sich laufend über die offiziellen Wege, wie die Impfung in Ihrem Bundesland abläuft.

Die verwendete Literatur finden Sie im Quellenverzeichnis.

Letzte Aktualisierung: 5. Mai 2022

Abgenommen durch: Redaktion Gesundheitsportal

Expertenprüfung durch: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

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