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Varizella-Virus © Tatiana Shepeleva

Impfung gegen Herpes zoster (Gürtelrose)

Herpes zoster (Gürtelrose) ist eine Viruserkrankung, die vor allem bei Menschen auftritt, die in ihrer Kindheit an Windpocken erkrankt sind. Das Windpocken-Virus (Varicella-zoster-Virus) kann im Körper jahrelang überleben. Wird es reaktiviert, entsteht eine Gürtelrose.

Die Gürtelrose tritt meist bei älteren Menschen auf (ca. 50% der Erkrankungsfälle tritt in der Altersgruppe über 50 Jahre auf). Eine Übertragung kann auch von Mensch zu Mensch durch Tröpfcheninfektion erfolgen. In seltenen Fällen ist eine Übertragung als Schmierinfektion möglich.

Die Impfung

  • Kinderimpfung: Die Impfung gegen Herpes Zoster (HZV) ist nicht für Kinder zugelassen und auch nicht vorgesehen.
  • Erwachsenenimpfung: Empfohlen ist die Impfung für alle Personen ab dem vollendeten 50. Lebensjahr, die früher eine Varizellleninfektion durchgemacht haben  nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung. Aber auch Personen, die bereits eine Herpes-Zoster-Infektion durchgemacht haben, können geimpft werden.

Impfschema

  • die Lebendimpfung wird einmalig s.c. verabreicht,
  • in den letzten Jahren wurden Daten zur Langzeiteffizienz der Lebendimpfung veröffentlicht, die auf einen signifikanten Verlust der Wirksamkeit nach acht bis zehn Jahren hinweisen.
    Hier erhalten Sie ausführliche Informationen zu Gürtelrose.
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