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Junge Frau wird geimpft © candy1812
Junge Frau wird geimpft © candy1812

Impfung gegen COVID-19 (Corona-Schutzimpfung)

Die Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 hat seit 2020 zu einer Pandemie (weltweites stark gehäuftes Auftreten einer Krankheit) geführt. Die Erkrankung, die dieses Virus hervorruft, wird als COVID-19 bezeichnet. COVID-19 betrifft jede Altersgruppe, kann Langzeitfolgen nach sich ziehen und tödlich enden. Eine ursächliche Behandlung der Erkrankung gibt es derzeit nicht. Die Corona-Schutzimpfung minimiert das Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken oder zu versterben. Kommt es in Ausnahmefällen trotz Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung, so verläuft diese im Normalfall wesentlich milder, und Komplikationen und Todesfälle werden weitgehend vermieden. Die Corona-Schutzimpfung ist für alle in Österreich lebenden Personen kostenfrei. Sie können sich hier zur Corona-Schutzimpfung anmelden: www.oesterreich-impft.at. Weitere Informationen finden Sie zudem auf der Website des Gesundheitsministeriums. 

Hinweis: Es ist möglich, EU-konforme Impfzertifikate mit QR-Code als Nachweis einer Corona-Schutzimpfung online über die Anwendung „Grüner Pass“ oder über den „e-Impfpass“ abzurufen. Hier kommen Sie zum Login. Sie können Ihr Impfzertifikat auch persönlich bei befugten Stellen ausdrucken lassen. Mehr Informationen finden Sie unter Der Grüne Pass (gruenerpass.gv.at). 

Corona-Schutzimpfung im Überblick

Durch die Corona-Schutzimpfung können schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle aufgrund einer COVID-19-Erkrankung vermieden werden. Somit kann auch eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindert werden. Voraussetzung ist eine hohe Impfbeteiligung der Bevölkerung.

Das Gesundheitsministerium hat einen COVID-19-Impfplan erarbeitet. Er gibt den Rahmen für die Ausrollung der Impfungen vor. Ziel ist es, dass jede Person eine Impfung bekommen kann, für die die Impfung empfohlen ist. Die Durchführung der Impfung wird über die zuständigen Stellen der Bundesländer organisiert.

Hier finden Sie Informationen für die Corona-Schutzimpfung – Aufklärung, Durchführung und Organisation (Gesundheitsministerium).

Welche Informationen zeigt das Corona-Dashboard?

Auf dem Corona-Impf-Dashboard des Gesundheitsministeriums finden Sie aktuelle Informationen und Zahlen zum Thema Impfen sowie auch zu Fallzahlen und der Anzahl an Testungen. Zudem können Sie sich auf dem Dashboard ausrechnen, wie lange Ihr Zertifikat für die Corona-Schutzimpfung gültig und wann die nächste Impfung fällig ist. Auf einer interaktiven Karte des Dashboards finden Sie Links zu österreichweiten Anmeldemöglichkeiten für einen Impftermin. 

Tipp Antworten auf Fragen, die im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung auftreten, finden Sie auf der Website des Gesundheitsministeriums (auch mehrsprachig - z.B. in Englisch, Türkisch, Bosnisch, Serbisch, Rumänisch und Kroatisch).

Welche Coronavirus-Impfstoffe stehen zur Verfügung?

Bisher stehen vier Coronavirus-Impfstoffe in Österreich zur Verfügung, nämlich jene der Firmen BioNTech/Pfizer (Comirnaty), Moderna (Spikevax), AstraZeneca (Vaxzevria) und Janssen (COVID-19 Vaccine Janssen). Hier finden Sie einen Überblick über die Empfehlungen für die 1. und 2. Impfung. Informationen zur 3. Impfung finden Sie in der Folge weiter unten stehend. 

HandelsnameFirmaab ImpfstoffartEmpfohlenes Intervall (mögliches Intervall), 1./2. Impfung

Comirnaty

BioNTech/Pfizer12 Jahren

mRNA-Impfstoff

21 Tage

(zwischen 19-42 Tagen)

Spikevax

Moderna

30 Jahren

mRNA-Impfstoff

28 Tage

(zwischen 21-42 Tagen)

Vaxzevria  AstraZeneca18 JahrenVektorimpfstoff

4-12 Wochen  

(zwischen 28 bis 84 Tagen)

COVID-19 Vaccine JanssenJanssen18 JahrenVektorimpfstoff

2. Impfung vom Nationalen Impfgremium empfohlen, bevorzugt mit mRNA-Impfstoffen, sonst Janssen, Mindestabstand von 28 Tagen

Quelle: COVID-19-Impfungen: Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums. Version 6.0. Stand 4.11.2021. Eigene Darstellung.

Im Dezember 2021 wurde der Impfstoff Nuvaxovid (NVX-CoV2373) der Firma Novavax für Personen ab 18 Jahren EU-weit zugelassen. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Proteinimpfstoff. Dieser wird in einem 2-Dosen-Schema verabreicht. Erste Lieferungen des Impfstoffes nach Österreich werden im 1. Quartal 2022 erwartet. 

Auf der Website des Gesundheitsministeriums finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit den Impfstoffen.

Impfung bei Kindern von 5 bis 11 Jahren

Eine Corona-Schutzimpfung für Kinder ist laut Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums ab dem Alter von 5 Jahren mit Comirnaty (BioNTech/Pfizer) empfohlen. Für einen ersten Impfschutz sind 2 Impfungen im Abstand von 21 Tagen (19-42 Tage möglich) notwendig. Nähere Informationen finden Sie in den Faktenchecks des Gesundheitsministeriums Faktencheck Corona-Schutzimpfung: Schützen Sie Ihr Kind sowie Faktencheck Corona-Schutz-Impfung: Kinder.

Weitere detaillierte Informationen finden Sie im Dokument des Gesundheitsministeriums „COVID-19-Impfungen: Empfehlung für Kinder und Jugendliche“ unter Fachinformation . Kinderärztinnen und Kinderärzte stehen für Beratungen zur Corona-Schutzimpfung bei Kindern zur Verfügung.

2. Impfung bei Janssen

Personen, die mit dem Impfstoff von Janssen einmal geimpft wurden, sollen nach den Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums eine 2. Impfung im Mindestabstand von 28 Tagen erhalten. Dabei soll vorzugsweise ein mRNA-Impfstoff (bei Personen unter 30 Jahren nur Comirnaty) verwendet werden. Es kann auch erneut der Impfstoff von Janssen zum Einsatz kommen (mit einem Abstand von mindestens 2 Monaten).

Impfung nach SARS-CoV-2-Infektion

Bei Personen, deren PCR-bestätigte Infektion zum Zeitpunkt der Impfung nicht länger als 6 Monate zurückliegt und die eine erste Impfung erhalten haben, ist diese Impfung einer zweiten Impfung gleichzusetzen. Unabhängig von dieser medizinischen Einschätzung können im internationalen Reiseverkehr zwei Impfdosen zur Einreise vorgeschrieben sein. In solchen Fällen kann eine zweite Impfdosis aus formalen Gründen verabreicht werden. 

Die Impfung ist grundsätzlich ab ca. 4 Wochen nach Infektion (PCR) oder Erkrankung (nach Genesung) empfohlen. Aufgrund der Ausbreitung der Omikron-Variante gilt nun zudem: Liegt die PCR-bestätigte Infektion 6 Monate oder länger zurück, so soll die Impfung wie bei ungeimpften Personen erfolgen. 

Nähere Informationen zur Corona-Schutzimpfung sowie Hinweise zur Impfung bestimmter Personengruppen (z.B.  Genesene, Personen mit einer Allergie, Kinder & Jugendliche, Schwangere, Hochrisikopersonen etc.) finden Sie im Dokument „COVID-19-Impfungen: Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums“ auf der Website des Gesundheitsministeriums unter Fachinformation sowie auf der Website des BASG (Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen).  

Zeitlicher Abstand zu anderen Impfungen und Operationen

Bei den derzeit zugelassenen COVID-19-Impfstoffen handelt es sich um Impfstoffe, die fachlich wie Totimpfstoffe eingeordnet werden können. Darum ist es nicht notwendig, einen zeitlichen Abstand zu anderen Impfungen einzuhalten. Die gleichzeitige Verabreichung von COVID-19-Impfstoffen mit anderen Lebend- oder Totimpfstoffen (auch Influenza-Impfstoffen) ist möglich (unterschiedliche Impfstelle). Was man unter Totimpfstoffen, Lebendimpfstoffen, mRNA-Impfstoffen und Vektorimpfstoffen versteht und wie diese wirken, können Sie unterDie verschiedenen Arten von Impfstoffen nachlesen.

Vor und nach (planbaren) Operationen soll ein Mindestabstand von 14 Tagen zur Impfung eingehalten werden. Bei dringender Notwendigkeit kann ein operativer Eingriff aber jederzeit durchgeführt werden.  

Warum ist die 3. Impfung wichtig?

In Österreich herrscht derzeit eine starke Virusaktivität. Die 3. Impfung reduziert die Anzahl an Erkrankungen und Krankenhausaufenthalten deutlich. Zudem ist sie für einen individuellen Langzeitschutz notwendig. Basierend auf den derzeitigen Daten, dass ein Schutz vor schweren Verläufen und Verhinderung von Spitalsaufenthalten nach dreimaliger Impfung auch gegen die Omikron-Variante gegeben sein dürfte, ist die 3. Impfung umso wichtiger.

Wie lauten die aktuellen Empfehlungen?

Das Nationale Impfgremium empfiehlt eine 3. Impfung mit mRNA-Impfstoffen (bei Personen unter 30 Jahren nur Comirnaty). Eine Antikörpertestung ist vor einer Impfung weder erforderlich noch empfohlen. Das Nationale Impfgremium empfiehlt derzeit aufgrund der Omikron-Welle bei Personen mit funktionierendem Immunsystem, dass die 3. Impfung bei Personen ab 18 Jahren ab 4 Monaten nach der 2. Impfung durchgeführt werden kann.

Eine 3. Impfung bei Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren wird derzeit ab 6 Monaten nach der 2. Impfung empfohlen. Angesichts der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante kann nach ärztlicher Einschätzung und auf Wunsch der zu impfenden Person bzw. deren Obsorgeberechtigten in Ausnahmefällen eine Impfung auch bereits ab 4 Monaten erfolgen. Bezüglich der 3. Impfung bei Kindern von 5-11 Jahren gibt es derzeit keine ausreichenden Daten, sodass noch keine Empfehlung erfolgen kann.

Die genaue Impfempfehlung der 3. Impfung richtet sich nach bestimmten Kriterien und erhaltenen Impfstoffen für die jeweiligen Personengruppen. Nähere Informationen zum Impfschema für die 3. Impfung (auch für Genesene und Hochrisikopersonen sowie Schwangere) finden Sie im Dokument „COVID-19-Impfungen: Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums“ auf der Website des Gesundheitsministeriums unter Fachinformation  sowie zu den Impfstoffen auf der Website des BASG . 

Antworten auf häufige Fragen zur 3. Impfung finden Sie zudem auf der Website des Gesundheitsministeriums. Auch der Faktencheck Corona-Schutzimpfung: 3. Impfung des Gesundheitsministeriums informiert zu diesem Thema. 

Tipp Auf dem Corona-Impf-Dashboard des Gesundheitsministeriums können Sie sich ausrechnen, wie lange Ihr Zertifikat für die Corona-Schutzimpfung gültig ist und wann die nächste bzw. 3. Impfung fällig ist. 

Wann wird eine 4. Impfung empfohlen?

Eine 4. Impfung ist derzeit nicht allgemein empfohlen. In Anbetracht der Omikron-Welle kann diese jedoch in Hochrisikobereichen (z.B. Gesundheitspersonal) sowie in systemkritischen Bereichen ab 6 Monaten nach der 3. Impfung in Betracht gezogen werden. Es gibt noch keine wissenschaftliche Evidenz, dass diese zusätzliche Impfung Infektionen vermeiden kann. Es ist jedoch davon auszugehen, dass mit dieser schwere Erkrankungen vermieden werden können.

Wie wirksam ist die Corona-Schutzimpfung?

Die Corona-Schutzimpfung bietet eine hohe Schutzwirkung. Personen, welche die empfohlenen Impfungen erhalten haben, scheiden zudem durch eine geringere Viruslast weniger Viren aus. Daher sind sie deutlich weniger ansteckend als nicht geimpfte Personen. Dennoch sollten Geimpfte auch weiterhin die Schutzmaßnahmen beachten.

Die AGES beobachtet regelmäßig die Wirksamkeit der Corona-Schutzimpfungen in Österreich. Zudem hat die AGES in einer Studie die Effektivität der in Österreich verwendeten Coronavirus-Impfstoffe genau untersucht. Nähere aktuelle Informationen finden Sie unter www.ages.at. 

Betreffend der Omikron-Variante weisen erste, sehr begrenzte Daten zur Wirksamkeit der Corona-Schutzimpfung darauf hin, dass die Schutzwirkung durch die verfügbaren Impfstoffe reduziert sein dürfte. Geimpfte Personen sind gegenüber ungeimpften Personen dennoch im Vorteil in Bezug auf die Vermeidung von Spitalsaufenthalten und Todesfällen. Derzeitige Daten weisen darauf hin, dass ein Schutz vor schweren Verläufen und Verhinderung von Spitalsaufenthalten nach dreimaliger Impfung gegeben sein dürfte.

Wie lange ist die Schutzdauer?

Nach den ersten beiden Impfungen kann man in der Regel von einem ersten Schutz für eine gewisse Zeit ausgehen. Nach der 3. Impfung rechnet das Nationale Impfgremium mit einem breiten und länger dauernden Schutz. Aus Erfahrungen mit anderen Impfstoffen kann nach der 3. Impfung mit einem Schutz vor schwerer Erkrankung von mindestens 9 Monaten gerechnet werden. Bei der Schutzdauer spielt auch die Entstehung von möglichen neuen Varianten eine Rolle. Mit den mRNA-Technologien oder Vektorimpfstoff-Technologien ist es möglich, dass Impfstoffe rasch an neue Virusvarianten angepasst werden können. 

Ob weitere Impfungen mit den aktuell verfügbaren Impfstoffen oder mit Impfstoffen, die gezielt die Omikron-Variante abdecken, notwendig sein werden, wird derzeit noch wissenschaftlich untersucht.

Detaillierte Informationen zur Wirksamkeit der Coronavirus-Schutzimpfung finden Sie unter www.medizin-transparent.at sowie www.gesundheitsinformation.de.  

Antikörperbestimmungen zur Überprüfung der Schutzwirkung?

Antikörperbestimmungen zur Bestätigung eines Schutzes durch die Impfung erscheinen derzeit nicht zielführend. Denn eine Angabe der Höhe des Antikörperspiegels, ab der von einer Schutzwirkung ausgegangen werden kann, konnte noch nicht festgelegt werden. Auch die sogenannte zelluläre Immunität trägt zur Schutzwirkung bei und ist derzeit noch nicht messbar. Von der routinemäßigen Bestimmung von Antikörpern zur Impferfolgskontrolle wird daher bei Personen mit funktionierendem Immunsystem abgeraten.

Wie sicher ist die Corona-Schutzimpfung?

Die Corona-Impfstoffe wurden wie alle Medikamente streng auf ihre Wirksamkeit und Sicherheit vor Zulassung geprüft. Ein Impfstoff kann auch „off label“ zur Anwendung kommen. Dies entspricht dann nicht der genauen Impfstoffzulassung – z.B. hinsichtlich Alter oder Impfintervall. „Off label“-Anwendungen können aber aufgrund bestimmter Gründe empfohlen werden – begleitet von einer genauen ärztlichen Aufklärung über die Impfung. Nähere Informationen hinsichtlich Zulassung finden Sie im Dokument „COVID-19-Impfungen: Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums“ auf der Website des Gesundheitsministeriums unter Fachinformation  sowie auf der Website des BASG . 

Auch nach der Zulassung werden mögliche seltene Nebenwirkungen erfasst, und das Nutzen-Risiko-Verhältnis wird laufend bewertet. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Website der AGES. Nach der Impfung kann es zu erwartbaren „Impfreaktionen“ auf den Impfstoff kommen. Diese Impfreaktionen klingen normalerweise innerhalb weniger Tage folgenlos ab. Sie sind deutlich harmloser als die möglichen Beschwerden und Folgeschäden einerCOVID-19-Erkrankung. Denn: Nur wenn der Nutzen eines Impfstoffs ein mögliches Impfrisiko deutlich überwiegt, wird er auch zugelassen.
 

Hinweis Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe können Sie auch telefonisch bei der Infoline Coronavirus unter der Telefonnummer 0800 555 621 sieben Tage in der Woche, von 0 bis 24 Uhr stellen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Impfreaktion und einer Nebenwirkung?

Prinzipiell ist zwischen Impfreaktionen und echten Nebenwirkungen zu unterscheiden:

  • Impfreaktionen: Diese Beschwerden sind ein Zeichen der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff, die zu einer Schutzwirkung führt. Sie sind nicht gefährlich, können jedoch unangenehm sein. An der Impfstelle kann es nach der Corona-Schutzimpfung zu Schmerzen, Rötung, Verhärtung und Schwellung kommen. Zudem sind Allgemeinreaktionen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopf-, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Lymphknotenschwellung, Übelkeit/Erbrechen, Frösteln oder Fieber möglich.
  • Echte Nebenwirkungen: Eine Nebenwirkung ist eine Reaktion auf ein Arzneimittel, die schädlich und unbeabsichtigt ist. Schwere Nebenwirkungen durch Impfungen sind insgesamt sehr selten. Nähere Informationen zur Häufigkeit von Nebenwirkungen, die in den Zulassungsstudien beobachtet wurden, finden Sie in den Fachinformationen der zugelassenen Coronavirus-Impfstoffe auf der Website des BASG . 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Gesundheitsministeriums sowie auf der Website der AGES

Hinweis Die zugelassenen COVID-19-Impfstoffe verändern nicht das Erbgut und haben keine Auswirkung auf die Fruchtbarkeit. Bei Kinderwunsch ist sowohl für Männer als auch Frauen eine COVID-19-Impfung vom Nationalen Impfgremium ausdrücklich empfohlen.

Was tun bei Nebenwirkungen?

Wenn Sie bei sich Nebenwirkungen vermuten, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker oder melden Sie diese direkt auf der Website des BASG  bzw. kontaktieren Sie 0800 555 621.

Bei folgenden Nebenwirkungen sollten Sie jedenfalls umgehend eine Ärztin oder einen Arzt kontaktieren:

  • Anzeichen einer akuten allergischen Reaktion 
  • Beschwerden, die mehr als drei Tage nach erfolgter Impfung anhalten oder neu auftreten, z.B. Schwindel, schwere und anhaltende Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit/Erbrechen, Luftnot, akute Schmerzen in Brustkorb, Bauch, Armen oder Beinen, Beinschwellungen, Herzklopfen (kräftiger, möglicherweise unregelmäßiger Herzschlag), kleine Blutflecken unter der Haut. In diesem Fall sollte sicherheitshalber eine weitere ärztliche Diagnostik zur Abklärung thromboembolischer Ereignisse (Blutgerinnsel) bzw. Thrombozytopenie (Verminderung von Blutplättchen) erfolgen. 

Die Ärztin oder der Arzt klärt Sie über die Impfung auf

Die Ärztin oder der Arzt bespricht mit Ihnen, ob einer der Impfstoffe für Sie infrage kommt oder es mögliche Gegenanzeigen dafür gibt. Sie werden auch unter anderem über Nutzen und Risiken informiert. Dafür wird meistens einAufklärungs- und Dokumentationsbogen samt Einverständniserklärung verwendet. Nach der Corona-Schutzimpfung wird allgemein drei Tage körperliche Schonung sowie kein Sport für eine Woche empfohlen.

Bei unmündigen Minderjährigen (Kinder vor Vollendung des 14. Lebensjahres) muss die Einwilligung eines Elternteiles oder der Person, die mit der Pflege und Erziehung betraut ist, für die Impfung eingeholt werden. Mündige Minderjährige (Jugendliche ab dem vollendeten 14. Lebensjahr) müssen selbst einwilligen, wenn sie die erforderliche Entscheidungsfähigkeit besitzen. Demnach kann sich die mündige minderjährige Person selbst für eine Impfung entscheiden, auch wenn ein Elternteil diese ablehnen würde. Impfärztinnen oder Impfärzte beantworten mögliche Fragen zur Impfung alters- und entwicklungsgerecht.

Wo kann ich mich für die Corona-Schutzimpfung anmelden?

Es gibt in ganz Österreich die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Die Abläufe unterscheiden sich jedoch je nach Bundesland und werden laufend weiterentwickelt. Informationen, wo Sie sich in Ihrem Bundesland anmelden können, finden Sie auf der Website der bundesweiten Initiative „Österreich impft“. 

Auf dem Corona-Impf-Dashboard  des Gesundheitsministeriums können Sie sich ausrechnen, wie lange Ihr Zertifikat für die Corona-Schutzimpfung gültig und wann die 3. Impfung fällig ist. Auf einer interaktiven Karte des Dashboards finden Sie gleich Links zu österreichweiten Anmeldemöglichkeiten für einen Impftermin.  

Auch auf der Website des Gesundheitsministeriums finden Sie Informationen auf einen Blick zur Corona-Schutzimpfung sowie zur Anmeldung (auch in leichter Sprache und in Fremdsprachen). 

Hinweis Vor zweifelhaften Impfstoffangeboten aus dem Internet (z.B. über E-Mails) oder anderen unseriösen Angeboten (z.B. „Vertreter“ vor der Haustüre) wird gewarnt! Diese sind nicht nur kostspielig, sondern auch gefährlich. Informieren Sie sich laufend über die offiziellen Wege, wie die Impfung in Ihrem Bundesland abläuft.

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