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Ärztin mit Injektion und Säugling © sonar512

Haemophilus-influenzae-Infektionen

Vor Einführung der Haemophilus-influenzae-B-(HIB-) Impfung Anfang der 1990er-Jahre war Haemophilus influenzae B der häufigste Erreger der eitrigen Gehirnhautentzündung (Meningitis) bei Kindern bis zu fünf Jahren. Dank der Impfung ist die Erkrankung in Österreich mittlerweile praktisch verschwunden . . .

Übertragung & Vorbeugung

Das Bakterium gehört zur normalen Flora des Rachenraumes. Die Übertragung erfolgt durch Kontakt- oder Tröpfcheninfektion.

Säuglinge ab dem dritten Lebensmonat werden kostenlos gegen Haemophilus influenzae geimpft. Für Kinder nach dem fünften Lebensjahr ist die HIB-Impfung in der Regel nicht mehr notwendig. Kontaktpersonen erhalten eine Chemoprophylaxe mit Rifampicin.

Inkubationszeit

Die Dauer von der Infektion bis zum Auftreten erster Krankheitszeichen ist nicht genau bekannt. Sie beträgt wahrscheinlich zwei bis vier Tage. Häufig hat der Erreger bereits die Schleimhäute z.B. im Nasen-Rachen-Raum besiedelt und breitet sich von hier über den Atemtrakt und die Blutbahn bis ins Gehirn aus.

Symptome

Bakterielle Gehirnhautentzündung (Meningitis), Entzündungen des Kehldeckels (Epiglottitis), der Gelenke sowie des Knochenmarks.

Therapie

Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika (z.B. Cefotaxim).

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