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Frau wäscht sich die Hände © Suteren Studio
Frau wäscht sich die Hände © Suteren Studio

COVID-19: Vorbeugung & Behandlung

Um die weitere Ausbreitung des Virus möglichst zu verhindern, sind vorbeugende Schutzmaßnahmen das Um und Auf. Die Corona-Schutzimpfung spielt dabei eine zentrale Rolle. Mit den empfohlenen Maßnahmen schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen.

Eine ursächliche Behandlung von COVID-19 ist derzeit noch nicht möglich. Die Therapie richtet sich nach den Symptomen und hat die Linderung von Beschwerden zum Ziel. Zusätzlich werden Personen mit einem positiven Testergebnis durch einen Bescheid des Amtsarztes für 10 Tage behördlich abgesondert (Quarantänebescheid).

Corona-Schutzimpfung

Impfungen gehören zu den wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen der Medizin. Die Impfung gegen das Coronavirus ist in Österreich angelaufen. Impfstoffe werden in allen Bundesländern kostenfrei für alle Personen zur Verfügung stehen, die sich impfen lassen wollen. Informationen, wie die Impfungen in der Bevölkerung verteilt werden, finden Sie unter: Corona-Schutzimpfung - Durchführung und Organisation (Gesundheitsministerium). 

Mehr zum Thema:

Weitere Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung einer SARS-CoV-2-Infektion

Solange nicht ausreichend viele Menschen gegen das Coronavirus geimpft sind, hat die Umsetzung verschiedener Schutzmaßnahmen oberste Priorität, um die weitere Ausbreitung des Virus möglichst zu verhindern. Es gibt eine Reihe von empfohlenen Maßnahmen, mit denen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen schützen.

Wichtige Maßnahmen zur Vorbeugung: 

  • Halten Sie einen Mindestabstand von zwei Metern zu Personen, die nicht mit Ihnen im gemeinsamen Haushalt leben, ein. Es hat sich gezeigt, dass das Risiko einer Übertragung dadurch deutlich verringert wird.
  • Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz, insbesondere in Situationen, in denen Sie auf viele Menschen treffen oder wenn der Mindestabstand nicht immer eingehalten werden kann. Studien belegen ein deutlich verringertes Übertragungsrisiko, wenn der Mund-Nasen-Schutz korrekt angewandt wird. Gerade im normalen (nicht medizinischen) Umfeld gilt: Ein Mund-Nasen-Schutz bietet in jedem Fall mehr Schutz, als wenn kein Mund-Nasen-Schutz getragen wird. Ein zusätzlicher Augenschutz (Brille, Gesichtsschild) scheint den Effekt noch zu verstärken. 

    Mehr zum Thema: Coronavirus: So trage und benutze ich meinen Mund-Nasen-Schutz richtig (Infoblatt Gesundheitsministerium)

    Hinweis Derzeit ist für Personen ab 14 Jahren das Tragen einer FFP2-Maske (oder einer gleichwertigen bzw. höherwertigen Maske) in Österreich in bestimmten Bereichen verpflichtend. Mehr zum Thema: FAQ: FFP2-Masken, MNS und Abstandspflicht (MNS) (Gesundheitsministerium) 

  • Achten Sie auf korrekte Handhygiene: Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände mit Wasser und Seife, oder nutzen Sie ein alkoholhaltiges Desinfektionsmittel. 
  • Niesen und husten Sie in ein Papiertaschentuch (nicht in Ihre Hände!), und entsorgen Sie das Papiertaschentuch umgehend. Oder bedecken Sie Mund und Nase dabei mit Ihrem gebeugten Ellenbogen. 

    Tipp Videos zur richtigen Handygiene (Medizinische Universität Wien) und zum richtigen Husten und Niesen (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) finden Sie auf der Homepage des Gesundheitsministeriums.

  • Vermeiden Sie Händeschütteln und Umarmungen.
  • Berühren Sie nicht Augen, Nase oder Mund! Hände können Viren aufnehmen und diese auf das Gesicht übertragen.
  • Vermeiden Sie stark frequentierte Plätze.
  • Lüften Sie Räume, in denen Sie sich aufhalten, regelmäßig (wenn möglich einmal pro Stunde).
  • Bleiben Sie zu Hause, sobald Sie sich krank fühlen, und wenden Sie sich an die telefonische Gesundheitsberatung 1450.

Mehr zum Thema: Coronavirus: So schütze ich mich (Infoblatt Sozialministerium, inhaltlicher Stand 25.01.2021)

Hinweis Nehmen Sie Reisewarnungen ernst. Aktuelle Reiseempfehlungen bzw. -warnungen finden Sie auf der Homepage des Außenministeriums.

Wie gehe ich mit der Situation um?

Es ist normal, dass die Ereignisse in Zusammenhang mit der Verbreitung des neuartigen Coronavirus zu Gefühlen wie Angst führen und Stress erzeugen können. Wichtig ist, nicht in übermäßige Angst und Panik zu verfallen – diese sind auch angesichts der momentanen Lage nicht angebracht und erschweren vernünftige Handlungen. 

Sich in vertrauenswürdigen Quellen über Fakten und Maßnahmen zu informieren, hilft im sachlichen Umgang mit der Situation, z.B. das Risiko einer Infektion zu minimieren. Wie Sie vertrauenswürdige Informationen erkennen, finden Sie im Ratgeber „Praxisleitfaden: Wo finde ich seriöse Informationen im Internet?“ (Patientenanwaltschaft) 

Die WHO hat zudem Empfehlungen für die Auswirkungen von Stress in Zusammenhang mit dem Ausbruch von Coronaviren erstellt.

Mehr zum Thema: Coronakrise: Tipps für den Umgang mit der Situation & die Psyche 

Wie erfolgt die Behandlung von COVID-19?

Personen, bei denen das neuartige Coronavirus nachgewiesen wurde, können bei milder Symptomatik zu Hause in Quarantäne behandelt werden. Die Therapie richtet sich nach den Symptomen und hat die Linderung von Beschwerden zum Ziel. Die Ärztin/der Arzt kann z.B. fiebersenkende Mittel, Medikamente gegen Halsschmerzen etc. verordnen.

Schwere Fälle werden im Spital behandelt, gegebenenfalls auch intensivmedizinisch. Dabei können mitunter (etwa bei ARDS) auch maschinelle Beatmungshilfen zum Einsatz kommen. Treten weitere Komplikationen wie Sepsis oder akutes Nierenversagen auf, werden diese entsprechend intensivmedizinisch behandelt. Laut aktuellen Expertenangaben benötigen von 100 labordiagnostisch bestätigt infizierten Personen rund 5 Personen eine stationäre Behandlung im Krankenhaus und eine Person eine intensivmedizinische Behandlung.

Mehr zum Thema:  COVID-19: Symptome & Verlauf 

Eine ursächliche Behandlung der Erkrankung durch ein spezielles Medikament ist derzeit noch nicht möglich und aktuell Gegenstand der Forschung. Ebenso wird derzeit klinisch erprobt und erforscht, inwiefern bereits bekannte Virostatika (Virus hemmende Medikamente) oder auch andere bekannte Wirkstoffe die Behandlung unterstützen könnten.

Wo finde ich weitere Informationen? 

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