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Coronavirus: Schutzmaßnahmen & Aktuelles

Coronavirus © freshidea
Coronavirus © freshidea

Die Corona-Pandemie und das Coronavirus SARS-CoV-2 haben nichts von ihrer Gefährlichkeit verloren. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Bundesregierung umfangreiche Schutzmaßnahmen erlassen. Dadurch soll eine Überlastung der Gesundheitseinrichtungen, vor allem der Intensivstationen, vermieden werden. Das Reduzieren sozialer Kontakte ist in der aktuellen Situation besonders wichtig, um neue Infektionen und COVID-19-Erkrankungen zu vermeiden.

Ganz allgemein gilt: Passen Sie auf sich und andere auf! Derzeit ist das Risiko für eine COVID-19-Infektion in ganz Österreich sehr hoch! 

Hier finden Sie wichtige Verhaltenstipps für das Leben in Zeiten von Corona und zur Vorbeugung einer Ansteckung.

Aktuelle Situation: Hohe Infektionszahlen, Appell an Verantwortung

Europa befindet sich mitten in einer 3.Welle der Pandemie. In Österreich sind die Infektionszahlen sehr hoch. Mittlerweile dominiert der Anteil der britischen Mutationsvariante. In Ostösterreich liegt ihr Anteil je nach Region bereits bei 80 bis 95 Prozent.

„Wir alle können in dieser gefährlichsten Phase der Pandemie ein Teil der Lösung werden. Durch unser Verhalten, durch die Einhaltung der Maßnahmen, durch eine massive Verringerung unserer Kontakte, durch Mindestabstand, FFP2-Maske und Testungen. Wer dies konsequent macht, schützt sich und die ganze Gesellschaft. Und unsere hervorragenden, aber natürlich begrenzten Behandlungsmöglichkeiten in den Spitälern“, so Gesundheitsminister Rudolf Anschober.

Starke Belastung der Intensivstationen

Dieser Umstand führt zu einer starken Verschärfung der Risikolage: Denn die britische Variante ist ansteckender, sie führt schneller zu schweren Erkrankungen und sie erhöht die Zahl jener, die so schwer erkranken, dass sie intensivmedizinisch betreut werden müssen, drastisch.

In Österreich ist die Zahl der COVID-Erkrankten in Spitälern und Intensivstationen sehr hoch. Es gibt jedoch regionale Schwankungen (siehe AGES Dashboard COVID-19). In der Ostösterreich sei die Situation bereits dramatisch, zum großen Teil deutlich stärker als im Krisenherbst des Vorjahres. Die anderen Bundesländern melden ebenfalls deutliche Steigerungen, aber noch nicht diese extreme Belastung der Spitäler der Ostregion, informiert das Gesundheitsministerium. 

5-Punkte-Programm

Mit einem 5-Punkte-Programm wird dem erhöhten Ansteckungsrisiko begegnet:

  • FFP-2-Masken und 2-Meter-Mindestabstand (Schutz vor dem erhöhten Infektionsrisiko)
  • Schnelles Kontaktpersonen-Management (siehe auch COVID-19: Diagnose und Verdacht)
  • Umfangreiches  Angebot an Gratis-Testungen  
  • Impfen (so schnell es auf Basis der Liefermengen und Liefertermine möglich ist)
  • Kontrolle der Mutationen (positive PCR-Testes werden auf Mutationen untersucht)

Aktuelle Schutzmaßnahmen

Eine Übersicht über die aktuellen Schutzmaßnahmen finden Sie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums unter  Coronavirus – Aktuelle Maßnahmen. und in den FAQ: Ostern. Aber sicher. Eine Übersicht über alle derzeit bundesweit geltenden Maßnahmen und regionale Regelungen finden Sie unter corona-ampel.gv.at. 

Sonderregelung für die Bundesländer im Osten

Aufgrund der aktuellen Situation gilt die Ostregion (Burgenland, Niederösterreich, Wien) ab 1.4. eine „Osterruhe“. Sie wird durch die aktuelle Novelle der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmen-Verordnung geregelt und soll vorerst bis einschließlich 16.4.gelten. Eine Verlängerung bis 18.4. ist geplant. Zu den Maßnahmen zählen:

  • Ausgangsbeschränkung von 0 bis 24 Uhr mit den bekannten Ausnahmen wie Hilfeleistung in Notfällen, Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse, Erholung und berufliche Gründe
  • Schließung des Handels (Ausnahme für jene Geschäfte, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten etwa Lebensmittel, Apotheken) und der körpernahen Dienstleistungen
  • Bei Zusammenkünften gilt die 1+1-Regel, in geschlossenen Räumen und im Freien: 1 Haushalt darf sich mit maximal 1 Einzelperson (Angehörige/r oder enge Bezugsperson) treffen. 
  • Zusätzlich sollen Home-Office verstärkt genutzt, physische Treffen vermieden, der Mindestabstand von 2 Metern eingehalten, eine FFP2-Maske getragen und vor etwaigen Treffen COVID-Tests durchgeführt werden.

Regelungen für die anderen Bundesländer

Die Ausgangsregelungen für die weiteren Bundesländer sind laut aktueller Novelle bis einschließlich 16. April 2021 gültig, die weiteren Regelungen bis einschließlich 25. April 2021.

  • Mindestabstand von 2 Metern an allen öffentlichen Orten. Davon ausgenommen sind natürlich Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, sowie nicht im gemeinsamen Haushalt wohnhafte Lebenspartnerinnen/Lebenspartner, einzelne engste Angehörige und einzelne wichtige Bezugspersonen.
  • Das Tragen einer FFP2-Maske ist in bestimmten Bereichen verpflichtend. Dazu zählen unter anderem öffentliche Verkehrsmittel, Handel, Dienstleistungen, Fahrgemeinschaften oder Parteienverkehr von Verwaltungsbehörden. Die FFP2-Pflicht gilt ab dem Alter von 14 Jahren, ab 6 Jahren kann stattdessen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Jüngere Kinder müssen den Mund-Nasenbereich nicht abdecken.
  • Ausgangsbeschränkungen von 20:00 bis 06:00 (mit Ausnahmen).
  • Zutrittstests für körpernahe Dienstleistungen, z.B. Frisör, Kosmetik, Massage, Pediküre etc. Erforderlich ist ein negativer Antigen-Test oder PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Es gilt der Zeitpunkt der Probennahme.
    • Personen, die in den vergangenen sechs Monaten mit COVID-19 infiziert waren und mittlerweile genesen sind, sind von der Testpflicht ausgenommen. Nachgewiesen werden kann dies etwa durch ein ärztliches Attest oder ein positives PCR-Testergebnis aus dem entsprechenden Zeitraum. Alternativ kann auch ein positiver Test auf neutralisierende Antikörper (gültig sechs Monate ab Testzeitpunkt) vorgelegt werden. Genesene Personen müssen aber dennoch, z.B. beim Frisör, eine FFP2-Maske tragen.
    • Für Gesundheitsdienstleistungen (z.B. Physiotherapie, Heilmassagen) sind keine Zutrittstests vorgeschrieben. Es muss aber eine FFP2-Maske getragen werden.

Weitere Informationen

Weitere Informationen unter anderem zu Testungen & Quarantäne, Gesundheit & Pflege, Risikogruppen, Reisen & Tourismus, Sport & Freizeit etc. finden Sie unter  Coronavirus – Häufig gestellte Fragen . 

Einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen hat das Gesundheitsministerium unter Coronavirus-Rechtliches zusammengestellt.

Die Corona-Ampel informiert unter corona-ampel.gv.at über das aktuelle Infektionsrisiko in den Bundesländern und über aktuelle bundesweite und regionale Maßnahmen.

Corona-Schutzimpfung

Die Impfung gegen das Coronavirus ist in Österreich angelaufen. Weitere Informationen finden Sie unter: Corona-Schutzimpfung (Gesundheitsministerium) sowie unter österreich-impft.at. Die Möglichkeit, sich impfen zu lassen, gibt es in ganz Österreich. Die Abläufe sind von Bundesland zu Bundesland verschieden und werden laufend weiterentwickelt. Es besteht die Möglichkeit einer Voranmeldung in Ihrem Bundesland.

Interessierte Personen können ihre Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe telefonisch bei der Infoline Coronavirus unter der Telefonnummer 0800 555 621 täglich von 0 bis 24 Uhr stellen. Das Dashboard zur Corona-Schutzimpfung zeigt unter anderem die Anzahl der bisher in Österreich geimpften Personen.

COVID-19-Tests in ganz Österreich 

In den Bundesländern gibt es verschiedene Möglichkeiten, kostenlose COVID-19-Tests durchführen zu lassen. Ziel ist es, infektiöse Personen, die nichts von ihrer Infektion wissen, zu entdecken und das Infektionsgeschehen einzudämmen.

Infos, Termine und Anmeldung unter:  oesterreich-testet.at. Weitere Infos unter  FAQ: Bevölkerungsweite Testungen. Für Informationen steht auch die kostenlose Rufnummer 0800 220 330 von Montag bis Sonntag (inklusive Feiertage) von 7 bis 22 Uhr zur Verfügung. 

Coronavirus-Hotlines – Was tun bei Verdacht?

Telefonische Gesundheitsberatung 1450

Bei Verdacht auf eine Infektion und wenn Sie sich krank fühlen, bleiben Sie zu Hause und rufen Sie 1450 oder Ihre Ärztin/Ihren Arzt an, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

AGES-Infoline 

Die AGES-Infoline Coronavirus steht für Fragen zur COVID-19 Impfung und für allgemeine Fragen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 täglich von 0 bis 24 Uhr zur Verfügung.

Weitere Hotlines

Hier finden Sie weitere Coronavirus - Hotlines, u.a. zu Arbeit, Betreuung und Pflege, Kunst & Kultur, psychische Krisen, Schule, Reisen etc.

Aktuelle Informationen über die Erkrankung (COVID-19)

  • Informationen zu Übertragung, Symptomen, Verlauf und Diagnose der Erkrankung sowie wichtige Hinweise, wie Sie das Risiko einer Ansteckung verringern können, finden Sie unter  Coronavirus & COVID-19.
  • Informationen und Info-Videos zum Coronavirus und zu COVID-19 finden Sie auf der Seite der AGES.
  • Informationen zu aktuellen Fallzahlen in Österreich und weltweit sind auf der Webseite des Gesundheitsministeriums zusammengefasst.
  • Gemeinsam gegen das Coronavirus. Die wichtigsten Infos und wie wir uns schützen: www.oesterreich.gv.at.

Informationsseiten der Bundesländer

Aktuelle Informationen aus den Bundesländern zum Coronavirus und zu regionalen Maßnahmen finden Sie hier:

Coronavirus - So schützen wir uns

  • Woran erkenne ich COVID-19? 
  • Hygieneregeln 
  • Mund-Nasen-Schutz 
  • Informationen für Kontaktpersonen 
  • Schau auf dich, schau auf mich - Empfehlungen für die eigene Gesundheit.

Informationen und Downloads finden Sie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums.

Über Coronaviren

Coronaviren (CoV) bilden eine große Familie von Viren, die leichte Erkältungen bis hin zu schweren Lungenentzündungen verursachen können. Zu den Coronaviren gehören  u.a. das MERS-Coronavirus (MERS-CoV), das 2012 erstmals beim Menschen aufgetreten ist und das SARS-Coronavirus (SARS-CoV). Die Bezeichnung der Erkrankung lautet COVID-19. Weitere Informationen: Coronavirus & COVID-19.

Weitere Informationen

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