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Reisfarmer © keantian
Reisfarmer © keantian

Impfung gegen Japanische Enzephalitis

Bei der Impfung gegen Japanische Enzephalitis handelt es sich um eine Reiseimpfung.

Die japanische Enzephalitis ist eine Virusinfektion, die vorwiegend in asiatischen Ländern vorkommt. Die Übertragung der Viren erfolgt durch Stechmücken. Bei schweren Erkrankungsverläufen kann die japanische Enzephalitis eine tödlich verlaufende Entzündung der Hirnhäute und des Gehirns (Meningitis/Enzephalitis) selbst hervorrufen.

Das Infektionsrisiko ist stark vom Reisestil (landwirtschaftlich genutzte Regionen mit Viehzucht und Reisanbau sind höher gefährdet) und von der Aufenthaltsdauer abhängig.

Impfschema

  • Der Impfstoff ist für Kinder und Säuglinge ab dem vollendeten 2. Lebensmonat, Jugendliche und Erwachsene, zugelassen.
  • Das Impfschema besteht aus zwei Dosen im Abstand von vier Wochen. Danach besteht ein Schutz für zumindest sechs bis zwölf Monate. Für Personen zwischen 18 und 65 Jahren ist auch ein Schnellimmunisierungsschema mit zwei Impfungen im Abstand von sieben Tagen zugelassen.
  • Eine Auffrischung wird nach zwölf bis24 Monaten nach der 2. Dosis empfohlen. Weitere Auffrischungen und Intervalle sind derzeit noch nicht in der Fachinformation festgelegt. Nach den genannten drei Impfungen kann jedoch von einem Schutz für etwa zehn Jahre ausgegangen werden.
  • Eine Freigabe für die Schwangerschaft besteht nicht; über die Verabreichung ist nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung zu entscheiden.

Hinweis Die Impfindikation richtet sich nach der bereisten Region, Jahreszeit, Reiseroute und Reisestil und sollte vor jeder Reise individuell mit einer Expertin/einem Experten auf diesem Gebiet besprochen werden.

Ausführliche Informationen zur Erkrankung erhalten Sie unter wwwnc.cdc.gov (in englischer Sprache) sowie im aktuellen Impfplan.

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