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Mann mit gebrochenem Fuß © dnaveh

Frakturen des Sprunggelenks

Sprunggelenkbrüche sind die häufigsten Knochenbrüche der Beine. Sie entstehen v.a. durch ein Verdrehen bzw. Umknicken im Sprunggelenk, Stürze auf den Fuß oder direkte Gewalteinwirkung. Die Verletzung kann in nahezu allen Freizeitaktivitäten und Sportarten vorkommen – beispielsweise bei einem gemütlichen Spaziergang ebenso wie im Fuß- oder Volleyball oder in der Leichtathletik – auftreten . . .

Ursachen & Vorbeugung

Die Ursachen können sein: Verdrehen bzw. Umknicken im Sprunggelenk, Stürze auf den Fuß oder direkte Gewalteinwirkung. Vergleichsweise selten sind Ermüdungsfrakturen.

Eine Vorbeugung ist nur bedingt möglich. Neben der Vermeidung gefährlicher Situationen ist es zum Schutz des Sprunggelenkes hilfreich, stabiles Schuhwerk mit hohem Schaft zu tragen. Weiters ist es sinnvoll, Koordination und Reflexe zu trainieren, um das Sturzrisiko zu vermindern.

Symptome & Diagnose

Meistens bestehen eine schmerzhafte Schwellung im Sprunggelenkbereich und ein deutlicher Bluterguss. Bei einem Verrenkungsbruch ist die Fehlstellung sichtbar. Die definitive Diagnose wird durch eine Röntgenuntersuchung gestellt.

Therapie

Am Unfallort sollte das Sprunggelenk bzw. der Unterschenkel geschient werden. Eine eventuell bestehende Wunde wird steril verbunden. In der Klinik bzw. Arztpraxis erfolgt die weitere Untersuchung und Diagnostik. Das weitere therapeutische Vorgehen hängt vom Verletzungsmuster ab.

  • Unverschobene Frakturen: Sie können nicht operativ behandelt werden, mit einem Gips- oder Kunststoffverband bzw. einer Orthese (Schiene) oder einem Walker (spezieller „Stiefel“) für vier bis sechs Wochen. In manchen Fällen ist jedoch eine Operation vorteilhaft.
  • Verschobene Brüche: Sie werden operiert. Nach einer entsprechenden Einrichtung der Knochenteile erfolgt die Stabilisierung mit einer Platte oder Schrauben.

      
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