Impfung gegen Chikungunya
Inhaltsverzeichnis
Chikungunya: Krankheitsverlauf und mögliche Folgen
Chikungunya wird durch Stechmücken der Gattung Aedes übertragen, vor allem durch die Tigermücke (Aedes albopictus) und die Gelbfiebermücke (Aedes aegypti). Die Inkubationszeit liegt bei drei bis zwölf Tagen. Eine akute Erkrankung klingt üblicherweise nach etwa einer Woche ab. Bei etwa 15 bis 25 Prozent der Erkrankten treten über einen Zeitraum bis zu zwei Jahren chronisch wiederkehrende Gelenksschmerzen auf, die bis zur Bewegungsunfähigkeit führen können. Todesfälle sind sehr selten und betreffen meist ältere, mehrfach erkrankte Personen. Die Erkrankung ist vor allem in tropischen und subtropischen Regionen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas verbreitet. Vereinzelte Ausbrüche wurden auch in Südeuropa registriert.
Die Chikungunya-Impfung
Eine Impfung wird Reisenden in Endemiegebiete bzw. Personen mit epidemiologischem Risiko und exponiertem Laborpersonal empfohlen. Zwei Impfstoffe gegen Chikungunya sind von der Europäischen Kommission für Personen ab dem 12. Lebensjahr zugelassen: Ixchiq und Vimkunya. Die beiden Impfstoffe werden als Einzeldosis verabreicht. Informationen zu Nutzen-Risiko-Abwägungen zu den beiden Impfstoffen enthält der Impfplan Österreich.
Hinweis
Ihre Ärztin oder ihr Arzt klärt Sie über die Impfung, den passenden Impfstoff sowie Nutzen und Risiken der Impfung auf.
Für die Erstellung dieser Gesundheitsinformation wurde der Impfplan Österreich 2025/2026, Version 1.1 als Quelle herangezogen.
Letzte Aktualisierung: 2. April 2026
Erstellt durch: Redaktion Gesundheitsportal