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Operation am Fuß © © denissimonov

Verletzungen der Achillessehne

Die Achillessehne ist die gemeinsame Endsehne der Wadenmuskulatur und die stärkste Sehne des Menschen. Der Riss der Achillessehne kann bei plötzlicher Anspannung der Wadenmuskulatur entstehen, beispielsweise bei sehr dynamischen und schnellen Sportarten wie Squash oder Volleyball. Die/der Betroffene verspürt einen heftigen Schmerz im Bereich der Wade bzw. der Sehne, nicht selten ist ein Geräusch wie ein „Peitschenknapp“ oder ein „Schnalzen“ zu hören . . .

Ursachen

Oft ist die gerissene Sehne vorgeschädigt durch Über- bzw. Fehlbelastung mit abnutzungsbedingten Veränderungen und dadurch bedingter Abnahme der Elastizität der Sehne. Degenerative Veränderungen treten schon ab dem 25. Lebensjahr auf, sodass auch jüngere Sportlerinnen und Sportler betroffen sein können. Dennoch muss man bei einem Achillessehnenriss nicht zwingend von einem Vorschaden ausgehen. Besonders häufig entsteht der Achillessehnenriss beim Fuß-, Hand-, Volley- oder Basketball, bei Rückschlagsportarten wie Tennis, Squash, Badminton und bei der Leichtathletik.

Vorbeugung

Ein gesundes Mittelmaß bei sportlicher Betätigung ist das beste Mittel, um einem Achillessehnenriss vorzubeugen. Denn regelmäßige sportliche Bewegung hat grundsätzlich positive Auswirkungen auf die Elastizität der Sehnen und auf den Muskelapparat. Zu stark belastender Sport erhöht das Risiko ebenfalls. Abrupte und allzu starke Belastungen auf die Achillessehne zu vermeiden, ist eine weitere Maßnahme. Das betrifft beispielsweise die sehr dynamischen und schnellen Risikosportarten Squash und Volleyball. Generell empfiehlt sich für alle Sportler, auf eine ausreichende Aufwärmphase vor dem Sport zu achten.

Symptome & Diagnose

Die Achillessehne reißt meistens vollständig, selten nur teilweise. Die Sportlerin/der Sportler verspürt einen heftigen Schmerz im Bereich der Wade bzw. der Sehne, nicht selten ist ein Geräusch wie ein „Peitschenknall“ oder ein „Schnalzen“ zu hören. Der Riss ist als Delle in der Sehne meist gut zu tasten. Bald danach entwickeln sich Schwellung und Bluterguss. Laufen ist – wenn überhaupt – nur mit starker Behinderung möglich. Der einseitige Zehenstand kann auf der betroffenen Seite nicht ausgeführt werden. Die Ärztin/der Arzt führt eine körperliche Untersuchung durch. Weiters erfolgen eine Röntgen- und eine Ultraschalluntersuchung, in Zweifelsfällen auch eine Kernspintomographie.

Therapie

Die Erstbehandlung erfolgt nach den Prinzipien der PECH-Regel. Ein Achillessehnenriss wird meistens im Rahmen einer Operation genäht.
  

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