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Tetanusbakterien © royaltystockphoto

Tetanus

Tetanus wird durch Tetanusbakterien (Clostridium tetani) hervorgerufen, die vor allem in der Erde (auch Blumenerde), Holz oder im Staub vorkommen. Da der Erreger in Ausscheidungen von Nutztieren vorkommt, findet er sich auch in deren Umgebung. Die Übertragung erfolgt durch Wundinfektion. Die Bakterien können zum Beispiel über Schnittwunden oder Abschürfungen in den Körper gelangen. 

Erreger: Gift (Toxin) des Bakteriums Clostridium tetani

Verbreitung: weltweit. Die Erkrankung kommt so gut wie nie bei Touristen vor.

Übertragung: Wundverschmutzung; klassisch ist die sogenannte „Bagatellverletzung“, d.h. kleine bis kleinste Wunden, die verschmutzt sind. Infektionsquelle sind Erdreich, Staub, tierische und menschliche Ausscheidungen.

Inkubationszeit: wenige Tage bis zu mehreren Wochen

Beschwerdebild: Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Abgeschlagenheit, Schwitzen, später dann Muskelkrämpfe, Schluckbeschwerden, allgemeine Krampfneigung, Kreislaufprobleme und letztlich Atemstillstand. Die Erkrankung ist äußerst schmerzhaft und endet trotz moderner Behandlungsmethoden in 20 bis 30 Prozent der Fälle tödlich. Eine Tetanuserkrankung hinterlässt keine Immunität!

Diagnose: aus dem Krankheitsbild

Therapie: Tetanus-Immunglobulin, Lähmung der Muskulatur zur Behebung der Krämpfe, Intensivüberwachung, Antibiotika

Vorbeugung: Schutzimpfung
  

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