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Computertomographie © Tyler Olson

Computertomographie (CT)

Die Computertomographie ist eine Röntgenmethode, bei der die Röntgenstrahlungsquelle und die gegenüberliegenden Messkammern um die Patientin/den Patienten bewegt werden. Mithilfe eines Computers ist es möglich, aus den Messwerten Schnittbilder des menschlichen Körpers zu rekonstruieren. Im Gegensatz zum normalen Röntgenbild können so Organe, krankhafte Gewebe oder Infektionsherde besser hinsichtlich ihrer Form und Lage beurteilt werden. Wie auch bei der normalen Röntgenuntersuchung kann zur besseren Unterscheidung der verschiedenen Gewebe ein Röntgenkontrastmittel verabreicht werden . . .

Mit der CT werden komplexere Knochenbrüche, Organverletzungen, akute Blutungen oder Erkrankungen wie z.B. Darmentzündungen, mechanischer Darmverschluss, Leber- und Lungenerkrankungen sowie viele andere Pathologien diagnostiziert. In der Tumordiagnostik und für Verlaufsuntersuchungen von Krebspatientinnen/Krebspatienten sind CT-Untersuchungen nicht mehr wegzudenken.

Welche Vorbereitungen sind notwendig?

Je nach der zu untersuchenden Region kann es erforderlich sein, am Tag der Untersuchung keine Speisen zu sich zu nehmen. Im Gegensatz zur Magnetresonanztomographie (MRT) werden bei der Computertomographie Röntgenstrahlen eingesetzt. Im Falle einer Schwangerschaft besteht das Risiko einer Schädigung des ungeborenen Kindes. Daher wird eine CT in der Schwangerschaft nach Möglichkeit vermieden.

Hinweis Falls Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft nicht mit Sicherheit auszuschließen ist, teilen Sie dies der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt mit!

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Untersuchung erfolgt auf einer Untersuchungsliege, die sich langsam durch den ringförmigen Computertomographen bewegt. Die Öffnung ist relativ breit, sodass es nicht zu einem Engegefühl kommt. Die CT-Aufnahmen sind völlig schmerzfrei und dauern ein bis fünf Minuten. Häufig wird während der Untersuchung ein Kontrastmittel über eine oberflächliche Armvene injiziert.

Während der Untersuchung sollte sich die Patientin/der Patient nicht bewegen und je nach Untersuchungsregion den Atem anhalten. Bei Kleinkindern kann evtl. eine Narkose oder ein Beruhigungsmittel erforderlich sein. Wenn ein Kontrastmittel verabreicht wurde, sollte nach der Untersuchung ausreichend Flüssigkeit getrunken werden, damit es rasch über die Nieren ausgeschieden wird.

Welche Nebenwirkungen/Komplikationen gibt es?

Die Computertomographie ist ein sehr risikoarmes Routineverfahren. Dennoch kann es in seltenen Fällen zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen:

  • Bei der Verabreichung von Kontrastmittel kann es zu den typischen Nebenwirkungen und Komplikationen kommen (siehe Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel).
  • Die bei einer CT verabreichte Strahlendosis ist meist höher als bei normalen Röntgenuntersuchungen. Ein statistisch erhöhtes Krebs- und Leukämierisiko kann nicht komplett ausgeschlossen werden.

Wo wird eine Computertomographie durchgeführt?

Eine Computertomographie wird in der Regel in speziellen Instituten oder in Krankenhäusern mit radiologischer Abteilung durchgeführt werden. Eine Überweisung ist erforderlich. Die Untersuchung selbst wird meist von einer Radiologietechnologin oder einem Radiologietechnologen durchgeführt. Ist eine Kontrastmittelgabe erforderlich, wird zunächst ein venöser Zugang durch eine Ärztin/einen Arzt gestochen und dann das Kontrastmittel verabreicht. Nach Erstellung der Bilder erfolgt die Befundung durch die Radiologin/den Radiologen.

  • Fachärztinnen/Fachärzte für Radiologie in Ihrer Nähe finden Sie unter Services: (CT-Institute) Arztsuche
  • Krankenhäuser (mit radiologischer Abteilung) in Ihrer Nähe finden Sie unter Services: Spitalssuche

Wie erfolgt die Abdeckung der Kosten?

Für eine CT-Untersuchung benötigen Sie eine Zuweisung/Überweisung von Ihrer behandelnden Haus- bzw. Fachärztin/Ihrem behandelnden Haus- bzw. Facharzt. ihrem behandelnde Haus- bzw. Fachärztin/Facharzt. Diese Zuweisung ist ab dem Ausstellungstag einen Monat gültig. Für eine Kostenübernahme durch die Krankenversicherungsträger bedarf es einer chefärztlichen Bewilligung innerhalb dieses Zeitraums.


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