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Hand-Fuß-Mund-Krankheit © GordonGrand

Hand-Fuss-Mund-Krankheit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine weit verbreitete, stark ansteckende, aber harmlose Infektion, die durch das Coxsackie-Virus ausgelöst wird. Sie tritt vermehrt in den Sommer- und Herbstmonaten auf. Am häufigsten erkranken Kinder unter zehn Jahren. An dieser Infektion kann ein Kind mehrmals erkranken . . .

Übertragung & Vorbeugung

Die Übertragung erfolgt direkt von Mensch zu Mensch meist durch Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten oder Sprechen, gelegentlich auch durch Kontakt mit der Bläschenflüssigkeit oder durch Schmierinfektion mit durch Speichel, Bläschenflüssigkeit oder Stuhl infizierten Gegenständen. Abgesehen von sorgfältiger Hygiene (Händewaschen, Vermeiden von nahem Kontakt mit Erkrankten) sind keine vorbeugenden Maßnahmen gegen die Hand-Fuß-Mund-Krankheit bekannt.

Hinweis Vom Zeitpunkt der Infektion bis zum Auftreten erster Krankheitszeichen dauert es in der Regel drei bis fünf Tage.

Symptome

Zu Beginn ist meist ein juckender roter Ausschlag an Händen und Füßen zu sehen, der später in weiß-graue Bläschen übergeht. Gleichzeitig bilden sich in der Mundhöhle Bläschen und kleine, schmerzhafte kleine Geschwüre. Häufig tritt gleichzeitig Fieber auf. Vorübergehend kann das Kind auch matt und abgeschlagen wirken. Bei älteren Kindern sind die Symptome meistens nur sehr schwach ausgeprägt. Die Bläschen heilen in der Regel nach acht bis zwölf Tagen ohne Krustenbildung ab. Die Infektion verläuft vermutlich in vielen Fällen ohne Beschwerden und daher unbemerkt. In Einzelfällen können jedoch schwere Komplikationen wie Entzündungen in der Lunge, dem Gehirn sowie im Herzmuskel auftreten und sogar zum Tode führen.

Diagnose & Therapie

Die Diagnose wird aufgrund des Auftretens von Bläschen an den Händen und Füßen gestellt. Die Erreger können auch labordiagnostisch nachgewiesen werden.

Eine ursächliche Therapie ist derzeit nicht möglich. Gegen schmerzende Bläschen im Mund können schmerzlindernde und entzündungshemmende Tinkturen zum Auftupfen oder zum Spülen hilfreich sein. Eine Behandlung mit schmerzstillenden Medikamenten wie Paracetamol oder Ibuprofen kann das Befinden des Kindes verbessern.

Wohin kann ich mich wenden?

Bei Verdacht auf eine Hand-Fuss-Mund-Krankheit sollte umgehend eine Ärztin/ein Arzt für Allgemeinmedizin oder eine Ärztin/ein Arzt für Kinder- und Jugendheilkunde aufgesucht werden.


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