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Sonnenbrand

Es ist wichtig, einem Sonnenbrand vorzubeugen. Manchmal passiert es allerdings trotzdem: Es zeigen sich Symptome eines Sonnenbrands. Dazu zählen z.B. rote Haut, die juckt, schmerzt und Blasen bildet. Je nach Schwere des Sonnenbrandes sind verschiedene Maßnahmen notwendig. Teils reichen das Meiden der Sonne und Kühlung aus. Es kann aber auch eine ärztliche Behandlung dringend notwendig sein.

Welche Symptome können bei einem Sonnenbrand auftreten?

Ein Sonnenbrand entwickelt sich über mehrere Stunden. Er zeigt sich an den betroffenen Stellen unter anderem durch

  • gerötete Haut,
  • Jucken,
  • Berührungsempfindlichkeit, Schmerzen,
  • Hitzegefühl,
  • Ödem- und Blasenbildung,
  • ev. Schuppung, Ablösung.

Ein Sonnenbrand kann bis zur Blasenbildung und zum Absterben von Hautstellen mit flächiger Ablösung führen. Im Extremfall, vor allem bei großflächigem Sonnenbrand, kann eine stationäre Behandlung im Krankenhaus erforderlich sein.

Welche Ursachen hat ein Sonnenbrand?

Bekommt die Haut zu viel Sonne ab, entwickelt sich meist ein Sonnenbrand. Dabei kommt es zu einer akuten Entzündungsreaktion der Haut. Diese wird stärker, je intensiver die Sonneneinstrahlung und je länger der Aufenthalt in der Sonne ist. Auch spielt die individuelle Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Strahlung eine Rolle. Weitere Infos zu den Hauttypen finden Sie unter International Agency for Research on Cancer. Zu einem Sonnenbrand kann es auch durch künstliche UV-Strahlung eines Solariums kommen.

Hinweis

Bestimmte Medikamente bzw. Präparate können die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen, z.B. Antibiotika, Johanniskrautpräparate. Informieren Sie sich diesbezüglich – vor dem Aufenthalt in der Sonne – bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was kann man bei einem Sonnenbrand tun?

Bemerkt man einen Sonnenbrand, gilt:

  • Aus der Sonne gehen und einen kühleren Platz aufsuchen.
  • Kühlende, feuchte Umschläge sind angenehm.
  • Spezielle Präparate aus der Apotheke bringen Kühlung und Linderung der Schmerzen. Eine Ärztin oder ein Arzt bzw. eine Apothekerin oder ein Apotheker berät sie zu möglichen Medikamenten.
  • Zudem ist es wichtig, ausreichend zu trinken, z.B. Wasser.

Eine ärztliche Abklärung ist spätestens notwendig bei:

  • schwerem Sonnenbrand, stark geröteter Haut,
  • vor allem, wenn große Hautbereiche betroffen sind, bei Blasenbildung, flächiger Ablösung der Haut, starken Schmerzen,
  • Übelkeit, Erbrechen, Kreislaufbeschwerden sowie Fieber.
  • In schweren Fällen kann ein Krankenhausaufenthalt notwendig sein. Dabei kommen u.a. systemische Kortikosteroide sowie Schmerzmittel zum Einsatz.

Bis der Sonnenbrand vollständig abgeklungen ist, sollte die Sonne gemieden werden. Außerdem kann eng anliegende Kleidung schmerzhaft sein und das Hitzegefühl verstärken.

Hinweis

Für Kinder, vor allem Babys und Kleinkinder, kann ein Sonnenbrand besonders gefährlich sein. Deshalb sollte dieser bei Säuglingen und Kleinkindern unbedingt rasch medizinisch abgeklärt und behandelt werden. Auch bei älteren Kindern ist eine rasche Abklärung mit der Ärztin oder dem Arzt notwendig – vor allem bei großflächigem oder schwerem Sonnenbrand.

Zu viel Sonne und Hitze kann außerdem zu weiteren gesundheitlichen Problemen führen. Ist der Körper nicht mehr in der Lage, sich ausreichend zu kühlen, z.B. durch Schwitzen, kann es zu einem Hitzschlag kommen. Dabei handelt es sich um einen medizinischen Notfall! Bei einem Sonnenstich tritt aufgrund intensiver Sonneneinstrahlung eine Reizung der Hirnhaut auf.

Welche Folgen kann ein Sonnenbrand haben?

Je nach Schweregrad können entsprechende akute Schädigungen auftreten, von Rötung bis zum Ablösen der geschädigten Hautteile und großflächigen Schädigungen.

UV-Strahlung ist ein Risikofaktor für Hautkrebs. Ein verantwortungsvoller Umgang mit UV-Strahlen ist wichtig. So sollten beispielsweise starke Sonneneinstrahlung und Sonnenbrand vermieden werden. Verschiedene Maßnahmen tragen zum Schutz bei. Infos dazu finden Sie unter Sonnenschutz für die Haut und Sonnenschutz für Kinder.

Für bestimmte Personen ist ein guter Schutz besonders bedeutend, z.B.:

  • Säuglinge, Kinder, Jugendliche,
  • Menschen mit hellem Teint und hellen Haaren,
  • Menschen mit Neigung zu Sonnenbrand,
  • Menschen, die viele und/oder auffällige Muttermale haben,
  • Menschen mit in der Vergangenheit bereits diagnostiziertem Hautkrebs,
  • Menschen, bei denen Hautkrebserkrankungen in der Familie vorkommen,
  • Menschen, die kurze Zeiträume in der Sonne verbringen, aber dabei intensiv der Sonne ausgesetzt sind,
  • Menschen, die viel Zeit in der Sonne verbringen, z.B. berufsbedingt.

Weitere Infos zum Hautkrebsrisiko finden Sie unter Hautkrebs.

Auf der Website des BMSGPK finden Sie weitere Infos zu den Themen Sonne und Hitze.

Die verwendete Literatur finden Sie im Quellenverzeichnis.

Letzte Aktualisierung: 10. Mai 2023

Erstellt durch: Redaktion Gesundheitsportal

Expertenprüfung durch: Univ.-Prof. Dr. Ichiro Okamoto, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten

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