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Eine jüngere und eine ältere Person halten einander die Hände © peppi18

Soziale Unterstützung

Sich gegenseitig zu unterstützen hilft, mit Problemen besser fertig zu werden – sowie bei der Bewältigung von Krankheiten bzw. der Umsetzung oder Beibehaltung eines gesunden Lebensstils. Aber was bedeutet eigentlich „soziale Unterstützung“? Und was kann man tun, wenn man Hilfe braucht, aber dies schwer zum Ausdruck bringen kann.

Unterstützung auf mehreren Ebenen

Soziale Unterstützung spielt sich zwischen zwei oder mehreren Personen ab – mit dem Ziel, zu helfen. Diese Unterstützung kann auf mehreren Ebenen erfolgen, beispielsweise durch

  • Zuwendung, Trost,

  • Erledigen von bzw. Hilfe bei Tätigkeiten/Arbeiten,

  • Einholen von Informationen oder Erteilen von Ratschlägen.

Soziale Integration bedeutet, in ein soziales Netzwerk eingebettet zu sein. Das Gegenstück dazu ist die soziale Isolation. Wer kann zum sozialen Netzwerk zählen? Zum Beispiel Partnerin/Partner, Verwandte, Bekannte und Freundinnen/Freunde. Die soziale Einbindung in die Gesellschaft stellt eine gute Voraussetzung für Unterstützung dar.

Nicht immer trägt die helfende Hand Früchte. Es gibt auch Interaktionen, die scheitern können oder sogar alles schlimmer machen. Sich aktiv um Hilfe zu bemühen und die Suche nach Unterstützung sind aber eine gute Basis, um auch tatsächlich nicht alleine mit seinen Problemen dazustehen. Und wer selbst über Ressourcen verfügt, erweckt in anderen eine stärkere Hilfsbereitschaft.

Zwischen Jammern und Tapferkeit

Was tun, wenn man Hilfe braucht, aber dies schwer ausdrücken kann?

Hier ein paar kleine Tipps:

  • Offen Hilfe suchen: Sprechen Sie bei einer Personen Ihres Vertrauens oder beispielsweise einer Ärztin/einem Arzt aus, dass Sie alleine nicht mehr weiterwissen.

  • Machen Sie Krankheitssymptome für andere bemerkbar: z.B. Schmerzen nicht unterdrücken, sondern darauf aufmerksam machen und professionelle Hilfe suchen.

  • Äußern Sie Ihre Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber helfenden Mitmenschen.

  • Zeigen Sie Bereitschaft, auch aktiv mitzuhelfen, Ihr Leid zu lindern. Wenn Ihre Mitmenschen sehen, dass Sie sich Mühe geben, erhöht das auch deren Motivation.

Warum Menschen helfen

Mitleid und Mitgefühl sind starke Motivatoren, um zu helfen. Ebenso wird angenommen, dass die Lebenserfahrung eine wichtige Rolle spielt. Wer selbst schon mit Herausforderungen zu kämpfen hatte, zeigt teilweise mehr Einfühlungsvermögen. Ein offenes Ohr für seine Mitmenschen zu haben – nicht erst dann, wenn sie krank oder verzweifelt sind, stärkt den zwischenmenschlichen Kontakt und Rückhalt. Dabei ist es wichtig, auch als Helferin/Helfer Kraft zu tanken und gut auf sich zu achten. Nur wer selbst Ressourcen hat, kann helfen.

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