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Mutter mit Baby liegt wach im Bett © Brebca

Wenn das Traummännlein nicht kommt...

Manchmal will sich der Schlafrhythmus von Babys nicht so recht einstellen – oder die Kleinen schreien sehr viel und oft über lange Zeit. Auch Fütterungsstörungen treten gelegentlich im Säuglings- und Kleinkindalter auf und sind nicht immer harmlos. Hinter diesen Symptomen können sich sogenannte Regulationsstörungen des Säuglings- und Kleinkindalters, aber auch andere Ursachen verbergen. 

Schreibabys und Fütterungsstörungen

Unter Schreibabys finden Sie nähere Informationen zu Babys, die stundenlang schreien und sich nicht beruhigen lassen. Wenn Probleme beim Füttern auftreten finden Sie unter  Fütterungsstörungen im Säuglingsalter weitere Informationen.

Hinweis Bereiten Ihnen Schlaf-, Schrei- und Fütterungsstörungen oder andere Auffälligkeiten Sorge, ist eine Untersuchung durch die Kinderärztin/den Kinderarzt unumgänglich.

Schlafrhythmus von Säuglingen

Ein gesunder, reifer Säugling schläft ungefähr 16 bis 18 Stunden pro Tag. Die Schlafdauer kann allerdings von Kind zu Kind deutliche Unterschiede zeigen. Der Schlafrhythmus eines Säuglings ist in den ersten drei Lebensmonaten noch nicht an den Tag-Nacht-Rhythmus gekoppelt. Das Baby schläft über Tag und Nacht nicht gleichmäßig verteilt. Die Schlafintervalle sind kurz, die Babys oft unruhig – das ist in diesen Lebensmonaten vollkommen normal. Auch wachen Säuglinge ein paar Mal pro Nacht auf, ohne dass es die Eltern merken.

Ab dem Alter von ungefähr drei bis sechs Monaten (manchmal auch später) entwickeln Säuglinge einen Schlafrhythmus, der sich immer mehr an einen Tag-Nacht-Rhythmus angleicht. Eltern können hier unterstützend sein, indem sie signalisieren: Jetzt ist Ruhezeit. Erzwingen kann und sollte man den Schlaf jedoch nicht.

Tipp Es ist hilfreich, Kinder bereits früh an einen Hell-Dunkel(Tag-Nacht)-Unterschied zu gewöhnen (zum Beispiel kein grelles Licht beim Wickeln in der Nacht).

Frühkindliche Schlafprobleme

Schlafstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter äußern sich meistens darin, dass Kinder ohne Hilfe der Eltern nicht oder schwer einschlafen, nachts nach dem Erwachen nicht wieder einschlummern oder trotz starker Ermüdung nicht schlafen können. Babys und Kleinkinder, die unter Schlafstörungen leiden, wachen oft nachts auf und schreien oder quengeln. Es ist wichtig, organische Ursachen auszuschließen. Deswegen ist in jedem Fall ein Besuch bei der Kinderärztin/dem Kinderarzt notwendig.

Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde informiert im Folder „Hat mein Kind Schlafprobleme?“ über Schlafstörungen. Dort finden Sie auch Regeln für einen gesunden Schlaf Ihres Babys.

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