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Burnout

Symbolfoto Stress © Photographee.eu

Burnout ist ein Zustand des körperlichen, seelischen und geistigen „Ausgebranntseins“. Doch so weit muss es nicht unbedingt kommen. Um die völlige Erschöpfung zu verhindern, ist es allerdings notwendig, rechtzeitig auf Warnsignale zu achten und für angemessene Erholung zu sorgen. Auch für jene, die bereits in diese Spirale geraten sind, gibt es durchaus Wege, ihr wieder zu entgehen . . .

Was ist Burnout?

Wenn eine lang andauernde Belastung zur Überforderung wird und auch nicht zu vermeiden ist, kann es zum Burnout-Syndrom kommen. Nicht immer muss der Beruf schuld daran sein. Private oder persönliche Belastungen, wie etwa die Pflege eines schwerkranken Angehörigen führen nicht selten zu einem Zustand des Ausgebranntseins.

Phasen und Symptome

Die völlige Burnout-Erschöpfung ist nicht plötzlich von einem Tag auf den anderen da. Burnout ist ein Prozess, der modellhaft in zwölf Stadien beschrieben werden kann (nach Freudenberger und North). Von der Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse über Verhaltensänderungen bis hin zu innerer Leere und Depression.

Gesundes Engagement im Beruf

Unter Arbeitsengagement versteht man einen motivierten, positiven Zustand der Erfüllung. Dieses Engagement zeichnet sich dadurch aus, dass sich jemand voller Vitalität und Hingabe einer Arbeitsaufgabe widmet und darin aufgeht. Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber sind verpflichtet, für Sicherheit und Gesundheitsschutz der Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer zu sorgen. 

So entgehen Sie dem „Ausbrennen“

Gekonntes Zeitmanagement kann den Stresslevel senken – im Privatleben genauso wie im Arbeitsalltag. Nach einem ausgefüllten Arbeitstag sollte außerdem immer eine ausreichende Erholungsphase folgen. Erholung ist nicht nur wichtig für das persönliche Wohlbefinden und die Erhaltung oder Verbesserung der Gesundheit, sondern stellt auch eine Voraussetzung für Arbeitsfähigkeit und gute Leistungen dar.

Burnout abklären

Um Burnout zu diagnostizieren, führt die Ärztin/der Arzt ein Anamnesegespräch, klärt körperliche sowie psychische Symptome ab und schließt mögliche andere Erkrankungen aus. Dafür können verschiedene Untersuchungen notwendig sein. Auch Expertinnen und Experten aus den Bereichen Psychotherapie oder Psychologie können im Rahmen eines Erstkontaktes den Verdacht auf ein Burnout-Syndrom stellen. Eine ärztliche Untersuchung ist jedoch zum Ausschluss anderer Krankheiten notwendig. Wichtig für die Behandlung ist das Berücksichtigen des Umfeldes, der privaten und beruflichen Situation.

Behandlung von Burnout

Wer in die Burnout-Spirale gelangt ist, hat gute Chancen, ihr wieder zu entkommen, da es für Burnout zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten gibt. Ärztinnen/Ärzte (z.B. aus den Bereichen Arbeitsmedizin oder Psychiatrie) sowie Expertinnen und Experten aus den Bereichen Psychotherapie und Psychologie begleiten den Therapieprozess.

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