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Kind mit Sonnenhut © panther-foto

Sonnenschutz für Kinder

Die Haut von Kindern besitzt noch keinen voll ausgeprägten Eigenschutz. Sie reagiert besonders empfindlich auf Sonne. Ein Sonnenbrand kann daher gerade in jungen Jahren besonders schädlich sein. Die Folgen zeigen sich oft erst nach Jahren. Außerdem sind speziell Säuglinge und Kleinkinder hitzeempfindlich. Bedenken Sie: Sie sind in Bezug auf Hitze, Sonne und Sonnenschutz das Vorbild für Ihr Kind. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran . . .

Gut geschützt

Für Kinder ist der richtige Schutz wichtig. Spielen, Ferien und die Natur sollen schließlich Spaß machen und ohne schmerzhafte Hautreaktionen ablaufen.

Beachten Sie daher folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Schatten bevorzugen: Babys und Kleinkinder unter zwei Jahren nicht der direkten Sonne aussetzen. Auch für ältere Kinder sind schattige Plätze ratsam.
  • Mittagssonne meiden: Um die Mittagszeit ist die UV-Strahlung besonders intensiv. Die Zeit zwischen 11 und 15 Uhr verbringen Kinder möglichst im Schatten, im Haus und im Kühlen.
  • Gut und rechtzeitig eincremen: Kindergerechte Sonnenschutzmittel verwenden. Sie sind auf die Haut der Kleinen abgestimmt. Zu Mitteln mit hohen Lichtschutzfaktoren greifen und wiederholt eincremen.
  • Bekleidung bietet zusätzlichen Schutz: Den Rücken am besten durch ein T-Shirt schützen. T-Shirt möglichst so wählen, dass sie nicht zu eng sitzen. Für Textilien gibt es – ähnlich dem LSF bei Sonnenschutzmitteln – einen eigenen Standard (UV-Standard 801).
  • Kopf und Augen schützen: Auf die Kopfbedeckung (wie Sonnenhut oder Kappe) und Sonnenbrillen mit deklariertem UV-Schutz nicht vergessen.
  • Viel trinken: Gerade an heißen Tagen ist es für Kinder wichtig, viel Flüssigkeit aufzunehmen (wie beispielsweise Wasser, kühler ungesüßter Kräutertee, gespritzte Fruchtsäfte).

Vorsicht Sonnenbrand

Für Kinder (vor allem Babys und Kleinkinder) kann ein Sonnenbrand besonders gefährlich sein und schnell zu einem Notfall werden. Deshalb sollte dieser bei Säuglingen und Kleinkindern unbedingt umgehend medizinisch behandelt werden. Auch bei älteren Kindern ist eine Abklärung mit der Ärztin/dem Arzt notwendig – vor allem bei großflächigem oder schwerem Sonnenbrand.


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