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Auf Männerbauch gemalte Sonne © Henry Schmitt

Die Sonne und ihre Wirkung

Jeder Mensch braucht Sonne. Ihre Wärme und ihr Licht lassen die Stimmung steigen. Sie aktiviert Prozesse im Körper, ist beispielsweise für die Bildung von Vitamin D in der Haut wichtig und damit für den Knochenstoffwechsel. Ein Zuviel an UV-Strahlen kann sich jedoch negativ auswirken. Manche Folgen treten rasch auf, zum Beispiel in Form eines Sonnenbrandes. Andere machen sich oft erst Jahre später bemerkbar, etwa durch vorzeitige Hautalterung oder sogar durch eine Hautkrebserkrankung . . .

Das Sonnenlicht

Ein großer Teil des Sonnenlichts setzt sich aus – für den Menschen unsichtbarer – ultravioletter Strahlung zusammen (UV-Strahlung). Sie besteht aus:

  • langwelliger UVA-Strahlung,
  • kurzwelliger UVB-Strahlung und
  • UVC-Strahlung.

Ozon in hoher Atmosphäre (Ozonschicht) hält UVB-Strahlung teilweise und UVC-Strahlung vollkommen ab. Ein Teil der UVB-Strahlen und die UVA-Strahlen der Sonne erreichen uns jedoch – vor allem, wenn wir uns ungeschützt in der prallen Sonne aufhalten.

Wie intensiv die Sonnenstrahlung ist, hängt von der Jahreszeit, der Tageszeit und der geografischen Breite ab, vom Ozongehalt in der Atmosphäre und davon, ob es bewölkt ist oder nicht. So ist die Sonne etwa im Sommer besonders stark, zu Mittag stärker als am Abend und bei klarem Himmel stärker als bei Bewölkung. Auch durch die Reflexion des Wassers wird die Sonnenstrahlung intensiviert (bis zu 85 Prozent!). In den Bergen „scheint“ die Sonne außerdem stärker als im Tal. Wesentlich weniger Wirkung hat die Sonneneinstrahlung hingegen im Schatten.

UVA- und UVB-Strahlen

UVA-Strahlen sind es, die tief in die Haut eindringen und uns zu einer kurz anhaltenden Bräunung verhelfen, indem das schon in tieferen Hautschichten vorhandene Melanin (Pigment) weiter nach außen transportiert wird.

Eine zu hohe „UVA-Dosis“ führt zu trockener Haut und zu einer Schädigung der elastischen Fasern. Vorzeitige Hautalterung mit Faltenbildung ist nur eine der langfristigen Folgen. Zudem ist die UVA-Strahlung an der sogenannten polymorphen Lichtdermatose (die häufigste „Sonnenallergie“) mitbeteiligt. UVA-Licht kann außerdem die Zellen schädigen und dazu beitragen, das Hautkrebsrisiko zu erhöhen.

Durch UVB-Strahlen werden die sogenannten Melanozyten (pigmentbildende Zellen in der Oberhaut) angeregt, den Farbstoff Melanin bis zu einem gewissen Grad vermehrt zu produzieren. Die Haut wird braun und verdickt sich. Diese Vorgänge dienen der Haut als Schutz. Der Zeitraum, in dem die Haut uns vor Schädigungen der UV-Strahlung von selbst schützt, ist die sogenannte Eigenschutzzeit der Haut. Je mehr Melanin vorhanden ist, desto länger ist diese „natürliche Pufferzeit“. 

Sowohl UVB- als auch UVA-Strahlen lösen bei zu langer Sonneneinstrahlung Sonnenbrand aus, der wiederum die Haut schädigt und das Risiko für Hautkrebs erhöht. Jedenfalls ist die Bräunung ein Abwehrmechanismus der Haut gegen schädliche UV-Bestrahlung!

Hier erhalten Sie die Informationen zu Sonnenschutz in Gebärdensprache.

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