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Zwei Fechter beim Zweikampf © julianpictures

Fechten

Fechten ist eine der ältesten Sportarten im Zweikampf. Es entwickelte sich aus Übungen für den bewaffneten Kampf zwischen zwei Personen mit einer Handwaffe. Heute ist das moderne Sportfechten ein rasanter Wettkampfsport, der Taktik und Konzentrationsfähigkeit mit Athletik verbindet. Die spezielle Fechtausrüstung, die Fechtregeln und das gezielte Training sorgen für die notwendige Sicherheit beim Wettkampf. Ziel ist, die Gegnerin oder den Gegner mit der Fechtwaffe am Körper zu treffen und Punkte zu sammeln. Beim Training werden verschiedene Angriffs- und Verteidigungsbewegungen geübt. Sportfechten ist eine olympische Disziplin.

Beim Fechten werden die gesamte Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System beansprucht. Fechten ist anstrengend, da die Sportlerin/der Sportler ständig in Bewegung bleiben und den Körper in Spannung halten muss, um auf die Aktionen der Gegnerin/des Gegners zu reagieren.

Durch gezieltes Fechttraining werden nicht nur verschiedene motorische Fähigkeiten trainiert, z.B. Schnelligkeit und Geschicklichkeit. Gelernt wird auch, Angriff und Verteidigung taktisch anzulegen und die Bewegungen möglichst kraftsparend durchzuführen. Schließlich beugt das Üben der richtigen Fechtstellung und -technik Überlastungen und Abnützungen vor allem der Sehnen und Gelenke vor.

Welche Disziplinen gibt es beim Fechten?

Beim Sportfechten werden drei Waffengattungen unterschieden: das Florett, der Degen und der Säbel. Die Fechtwaffen unterscheiden sich durch Gewicht, Länge und Bauart und ihre Anwendung. So werden Florett und Degen nur als Stoßwaffe eingesetzt, der Säbel als Hieb- und Stoßwaffe. Beim Florett zählen nur Treffer am Oberkörper, beim Säbel zählen Oberkörper, Kopf und Arme als Trefferfläche und beim Degen der gesamte Körper.

Was ist ein Fechtwettkampf?

Ein Fechtwettkampf wird auf einer abgegrenzten Fechtbahn ausgetragen. Bei genügend starker Berührung der Gegnerin/des Gegners mit der jeweiligen Waffe, löst der elektronischen Melder aus und der Treffer wird anzeigt. Die Schutzkleidung und -maske verhindern Verletzungen am Körper und im Gesicht.

Ein Wettkampf beginnt mit einer Grundstellung, der sogenannten Fechtstellung. Durch Angriffs- und Verteidigungsbewegungen („Ausfall“ und „Parade“) versucht die Sportlerin/der Sportler Treffer zu setzen oder abzuwehren. Beim Training werden die verschiedenen Aktionen für Angriff und Verteidigung mit der Waffe oder mit Beinbewegungen geübt und ihre Kombination trainiert.

Wohin kann ich mich wenden?

Der Fechtsport wird in Fechtvereinen betrieben. Die Dachorganisation der lokalen Fechtvereine ist der Österreichische Fechtverband. Zu Beginn benötigen Einsteigerinnen und Einsteiger nur eine normale Sportbekleidung und Turnschuhe. Die spezielle Ausrüstung, wie Fechtwaffen, -masken und -anzüge können von den Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Der Fechtsport kann von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter betrieben werden.

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