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Verstauchter Fuß © georgerudy

Prellungen und Verstauchungen

Die Begriffe „Prellung“, „Verstauchung“ und „Kontusion“ sind nicht exakt definiert. Jedenfalls handelt es sich um Verletzungen durch direkte stumpfe Gewalt von außen ohne sichtbare Verletzungen der Haut und ohne Knochenbruch. Eine Knochenprellung kommt vor allem an Stellen vor, wo der Knochen nur von einer dünnen Hautschicht bedeckt ist, etwa am Kopf, an den Rippen oder am Schienbein. Gewalteinfluss bewirkt, dass Knochenhautgefäße zerreißen. Dadurch entsteht zwischen Knochen und Knochenhaut (eines der schmerzempfindlichsten Gewebe des Körpers) ein Bluterguss . . .

Ursachen & Vorbeugung

Die häufigsten Ursachen für Prellungen und Verstauchungen sind meistens Stürze oder direkte Gewalteinwirkung. Vorgebeugt werden kann durch: Schutzkleidung, z.B. Helm beim Radfahren, Inline-Skaten oder Hockey, Rückenprotektoren beim Snowboarden oder Mountainbiken.

Symptome & Diagnose 

Die Knochenhaut ist eines der schmerzempfindlichsten Gewebe des Körpers – diese Verletzungen können daher sehr schmerzhaft sein. Meistens hält der starke Schmerz allerdings nur wenige Minuten an. Oft kommt es auch zu einer deutlichen Schwellung und einer Bewegungseinschränkung.

Allein aufgrund der Intensität der Schmerzen lässt sich eine Prellung nicht von einer Fraktur unterscheiden. Daher ist in jedem Fall eine Röntgenuntersuchung sinnvoll, damit ein Knochenbruch nicht übersehen wird. Wichtig ist auch der sichere Ausschluss einer Bandverletzung. Im Zweifelsfall kann eine Computer- oder Kernspintomographie oder – in speziellen Fällen – eine Szintigraphie sinnvoll sein.

Therapie

Für die Akutbehandlung gelten die Prinzipien der PECH-Regel. Im Rahmen der Behandlung kann ein abschwellender Verband angelegt werden, außerdem empfiehlt sich eine kurzfristige Schonung.

Hinweis Bei länger als etwa acht bis zehn Tage anhaltenden Beschwerden muss die Diagnose „Prellung“ nochmals überprüft werden.

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