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Älterer Herr mit Brustschmerzen © Rawpixel.com
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Koronare Herzkrankheit

Bei der koronaren Herzkrankheit (kurz: KHK) sind die Arterien, die das Herz mit Blut versorgen (Herzkranzgefäße bzw. Koronararterien), verengt. Dadurch bekommt der Herzmuskel nicht ausreichend Sauerstoff. Als typische Symptome können Engegefühl und Schmerzen im Brustbereich auftreten, dies wird als Angina pectoris bezeichnet.

Wie häufig die Beschwerden auftreten und wie intensiv sie sind, hängt vom Ausmaß der Gefäßverengung ab. Je nach klinischem Erscheinungsbild der KHK unterscheidet man akutes und chronisches Koronarsyndrom. Bei einem plötzlichen, vollständigen Verschluss einer Koronararterie kann ein lebensbedrohlicher Herzinfarkt die Folge sein.

Die koronare Herzkrankheit zählt zu den „Volkskrankheiten“. Zusammen mit dem Herzinfarkt stellt sie eine der häufigsten Todesursachen in Österreich dar.

Welche Ursache hat die koronare Herzkrankheit?

Die koronare Herzkrankheit ist eine Erscheinungsform der Arteriosklerose, die umgangssprachlich auch als Gefäßverkalkung bezeichnet wird. Dabei entstehen krankhafte Ablagerungen (sogenannte Plaques aus Zellen, Fetten und anderen Substanzen) in den Wänden der Arterien, wodurch diese zunehmend verengen und verhärten. Eine Arteriosklerose kann in allen Arterien des Körpers entstehen. Sind die Koronararterien des Herzens betroffen, spricht man von koronarer Herzkrankheit (kurz: KHK).

Mehr zum Thema: Arteriosklerose

Eine KHK entwickelt sich langsam über einen längeren Zeitraum hinweg. Die Gefäßablagerungen machen sich zunächst nicht bemerkbar. Sie nehmen mit der Zeit jedoch an Größe zu und führen zu einer zunehmenden Gefäßverengung. Damit wird auch der Blutfluss beeinträchtigt. Kann der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden, treten vor allem in Belastungssituationen wiederkehrende Symptome auf (siehe unten). 

Zudem ist es auch möglich, dass eine Koronararterie plötzlich verschlossen wird (z.B. durch ein Blutgerinnsel). In diesen Fällen können auch ohne vorherige Belastung akute Beschwerden auftreten.

Welche Risikofaktoren gibt es?

Folgende Faktoren erhöhen das Risiko einer koronaren Herzkrankheit:

Meist sind mehrere Faktoren dafür verantwortlich, dass eine KHK entsteht. 

Welche Symptome können auftreten?

Das Leitsymptom der koronaren Herzkrankheit ist die sogenannte Angina pectoris („Brustenge“). Dabei kommt es anfallsartig zu:

  • Engegefühl im Brustkorb sowie
  • drückenden Schmerzen hinter dem Brustbein, die in Hals, Nacken, Kiefer, Schultern, Arme oder Oberbauch ausstrahlen können.

Angina-pectoris-Beschwerden werden oft begleitet von

  • Schweißausbrüchen,
  • Übelkeit, Schwindel,
  • Kurzatmigkeit bis hin zu Atemnot,
  • Unruhe, Beklemmungsgefühl bis hin zu Todesangst.

Zudem können auch bei Belastung auftretende Atemnot, Müdigkeit und Übelkeit sowie Herzrhythmusstörungen oder Herzschwäche auf eine zugrundeliegende KHK hindeuten. Eine KHK kann aber – vor allem in frühen Stadien – auch ohne Symptome vorliegen.

Wie stark die Beschwerden sind und wann sie auftreten, hängt davon ab, an welcher Stelle das Gefäße verengt ist. Auch wie stark die Verengung ist und wie sehr die Blutversorgung des Herzmuskels eingeschränkt wird, wirkt sich auf die Beschwerden aus. 

Je nach Beschwerdebild unterscheidet man zwischen dem chronischen und dem akuten Koronarsyndrom.

Chronisches Koronarsyndrom

Davon spricht man, wenn die typischen Beschwerden durch Belastungssituationen ausgelöst werden, in denen der Herzmuskel mehr Sauerstoff benötigt (körperliche Tätigkeit, Sport, Stress etc., auch Kälte oder üppige Mahlzeiten können Auslöser sein). Die Beschwerden treten anfallsartig mit der Belastung auf, klingen durch Ausruhen wieder ab bzw. lassen sich durch Medikamente (Notfallspray oder -kapsel) schnell beheben. Die Beschwerden werden in diesen Fällen als stabile Angina pectoris bezeichnet. Die Grenze der Belastbarkeit, bei der die Beschwerden auftreten, wird als Belastungsschwelle bezeichnet. Sie bleibt beim chronischen Koronarsyndrom über einen längeren Zeitraum unverändert.

Akutes Koronarsyndrom

Davon spricht man, wenn die Beschwerden plötzlich, „aus dem Nichts“ heraus auftreten oder wenn sich die persönliche Belastungsschwelle verändert (z.B. die Beschwerden treten schon bei geringerer Belastung als bisher auf, sind intensiver, klingen langsamer ab etc.). Die Beschwerden werden in diesem Fall als instabile Angina pectoris bezeichnet. Diese akute Durchblutungsstörung des Herzens ist immer ein medizinischer Notfall. Es droht der komplette Verschluss einer Koronararterie und damit ein Herzinfarkt

Hinweis Akutes Koronarsyndrom ist der Überbegriff für plötzlich auftretende Beschwerden, die auf eine akute Durchblutungsstörung des Herzens zurückzuführen sind. Dazu gehören die instabile Angina pectoris, der Herzinfarkt und der plötzliche Herztod.

Welche Folgeerkrankungen können auftreten?

Eine koronare Herzkrankheit kann unter anderem zu folgenden Erkrankungen und Notfallsituationen führen:

  • Herzinfarkt: Wird eine Koronararterie plötzlich vollständig verschlossen, kann der Herzmuskel nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden und beginnt abzusterben. Je nach Lokalisation und Größe des betroffenen Gefäßes ist dies ein akut lebensbedrohliches Ereignis. Mehr zum Thema: Herzinfarkt
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz): Bei einer chronischen KHK erhält der Herzmuskel über einen langen Zeitraum hinweg zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe. In der Folge kann die Pumpleistung abnehmen. Mehr zum Thema: Herzinsuffizienz.
  • Herzrhythmusstörungen: Bekommt das Herz nicht ausreichend Sauerstoff, kann auch jenes Gewebe geschädigt werden, das den Herzschlag steuert. Mehr zum Thema: Herzrhythmusstörungen.
  • Plötzlicher Herztod (Sekundentod): Darunter versteht man den plötzlich und unerwartet eintretenden Tod durch Herzstillstand. Als Grunderkrankung ist häufig eine KHK vorhanden. 

Wie wird die Diagnose gestellt?

Die Diagnose einer koronaren Herzkrankheit wird mittels ausführlicher Anamnese und verschiedener Untersuchungsschritte gestellt. Die Ärztin/der Arzt wird zunächst ausführliche Fragen stellen, z.B.:

  • Welche Beschwerden liegen vor? Seit wann? Wie stark und wie häufig sind sie?
  • In welchen Situationen treten die Beschwerden auf? Wodurch bessern sie sich?
  • Nehmen Sie Medikamente? Wenn ja, welche?
  • Haben Sie Vorerkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Blutfettwerte)?
  • Gibt es in Ihrer Familie Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt, plötzlicher Herztod)?
  • Bewegen Sie sich regelmäßig?
  • Rauchen Sie?
  • Fühlen Sie sich oft nervös, gestresst, angespannt (im Beruf, im Privatleben)?

Zudem ist eine körperliche Untersuchung wichtig, bei der unter anderem das Körpergewicht bestimmt, der Blutdruck gemessen und das Herz abgehört werden. Weiters erfolgt eine Blutabnahme zur Bestimmung verschiedener Blutwerte.

Die Ärztin/der Arzt muss schließlich abschätzen, wie hoch das Risiko für das Vorliegen einer KHK ist. Als Orientierungshilfe können verschiedene Scores herangezogen werden (z.B. ESC-Score, Marburger Herz-Score, Diamond-Forrester-Klassifikation). Je nach Beurteilung sind weitere Untersuchungsschritte notwendig. Zur Verfügung stehen unter anderem:

  • Ruhe- EKG
  • Belastungs-EKG, Langzeit-EKG
  • Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie, Herzsonographie)
  • Ultraschalluntersuchung der Halsschlagader (Duplexsonographie der Carotis)
  • weitere bildgebende Verfahren zur Darstellung der Durchblutung des Herzmuskels (z.B. Stress-Echokardiographie, Myokard-Perfusions-SPECT, CT-Koronarangiographie, Stress-Perfusions-MRT etc.)
  • Koronarangiographie (Herzkatheter-Untersuchung): Diese Untersuchung wird durchgeführt, wenn die Wahrscheinlichkeit einer KHK sehr hoch ist. Sie hilft, die Behandlung zu planen bzw. kann gleichzeitig mit einer Behandlung verbunden sein.

Besteht ein sehr geringes Risiko einer KHK oder kann diese ausgeschlossen werden, muss nach anderen Gründen für die Brustschmerzen gesucht werden (z.B. Probleme der Wirbelsäule oder der Muskulatur, Erkrankungen der Lunge, der Speiseröhre etc.). Mehr zum Thema: Angina pectoris

Wie erfolgt die Behandlung der koronaren Herzkrankheit?

Die Behandlung der KHK setzt sich aus verschiedenen Maßnahmen zusammen. Dazu gehören eine Umstellung des Lebensstils, Medikamente sowie gegebenenfalls interventionelle bzw. operative Maßnahmen. Zudem müssen damit verbundene, begleitende Erkrankungen behandelt werden (z.B. Einstellung eines erhöhten Blutdrucks, Kontrolle eines erhöhten Blutzuckerspiegels, Senkung erhöhter Blutfettwerte).

Ziel der Therapie ist es,

  • weitere Ablagerungen in den Gefäßwänden zu vermeiden,
  • die Durchblutung des Herzmuskels zu verbessern,
  • Angina-pectoris-Beschwerden zu lindern sowie
  • Folgeerkrankungen (z.B. einem Herzinfarkt) vorzubeugen.

Hinweis Die folgenden Informationen beziehen sich auf die Behandlung des chronischen Koronarsyndroms. Informationen zur Behandlung des akuten Koronarsyndroms finden Sie unter Herzinfarkt: Therapie

Gesunder Lebensstil

Durch das eigene Verhalten können Betroffene selbst einen wesentlichen Beitrag zum Behandlungserfolg leisten. Wichtig sind unter anderem: 

  • ausgewogene Ernährung (fettarme, ballaststoffreiche Kost mit hohem Anteil an Gemüse, Obst und Vollkornprodukten). Mehr zum Thema: Gesunde Ernährung
  • ausreichende Bewegung (30 bis 60 Minuten körperliche Aktivität täglich; eventuell Beratung durch eine Sporttherapeutin/einen Sporttherapeuten). Mehr zum Thema: Gesunde Bewegung
  • Rauchstopp
  • Halten bzw. Erreichen von Normalgewicht
  • Vermeidung von Stress (z.B. Erlernen von Stressbewältigungs- und Entspannungsmethoden)

Mehr zum Thema: Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Vorbeugung

Medikamentöse Therapie

Es stehen verschiedene medikamentöse Wirkstoffgruppen zur Behandlung der KHK zur Verfügung, die oft miteinander kombiniert werden:

  • Gefäßerweiternde Medikamente (v.a. Nitrate, z.B. Nitroglycerin): bewirken die Freisetzung von Stickstoff und dadurch eine Erweiterung der Koronararterien. Die Durchblutung des Herzmuskels verbessert sich. Schnell und kurz wirksame Nitrate kommen als Notfallspray oder Kapseln zur Anwendung, um akute Angina-pectoris-Beschwerden zu lindern.
  • Blutdrucksenkende Medikamente (z.B. Betablocker, Kalziumantagonisten): senken Herzfrequenz und Blutdruck unter Belastung und damit den Sauerstoffbedarf der Herzmuskulatur. Dies entlastet das Herz und reduziert Angina-pectoris-Anfälle.
  • Plättchenhemmer (Thrombozytenaggregationshemmer, z.B. Acetylsalicysäure, Clopidogrel): verhindern, dass Blutplättchen verklumpen und sich Blutgerinnsel bilden.
  • Cholesterin-Senker (v.a. Statine): bewirken eine Normalisierung der Blutfettwerte (v.a. des LDL-Cholesterins) und beugen so der Bildung weiterer Plaques in den Gefäßen vor.
  • Weitere Wirkstoffe: Bei unzureichender Wirksamkeit oder schlechter Verträglichkeit können unter Umständen weitere Wirkstoffe (z.B. ACE-Hemmer, Sartane, Natriumkanalblocker, lang wirksame Nitrate) zur Anwendung kommen.

Einsetzen von Stents (Herzkatheterintervention bzw. perkutane koronare Intervention, PCI)

Lassen die Beschwerden mit alleiniger medikamentöser Therapie nicht nach, können zusätzlich Stents zur Anwendung kommen. Stents sind dünne „Stützröhrchen“ aus einem speziellen Drahtgeflecht, die an der verengten Stelle in das Blutgefäß eingesetzt werden. Dadurch wird das Gefäß offengehalten und der Blutfluss verbessert. Stents werden im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung eingebracht, dies wird auch als Herzkatheterintervention (PCI) bezeichnet.  Das verengte Gefäß wird dabei zunächst mit einem Ballon geweitet (Ballonkatheterdilatation, PTCA), anschließend wird ein Stent eingesetzt. Stents können in Kombination mit medikamentöser Therapie Angina-pectoris-Beschwerden meist dauerhaft lindern, Rezidiveinengungen sind jedoch selten möglich. 

Bypass-Operation

Je nachdem welche Koronararterien verengt sind, kann ein operativer Eingriff erforderlich sein. Bei einer Bypass-Operation wird eine Umgehung der verengten Stelle geschaffen: Man entnimmt zunächst einen Abschnitt eines gesunden körpereigenen Gefäßes (entweder innere Brustarterie oder Armarterie oder Beinvene) und näht diesen anschließend so am Herzen an, dass der Blutfluss an der verengten Stelle vorbeigeleitet wird. Der Eingriff erfolgt am offenen Herzen unter Vollnarkose. Ein Bypass kann das Risiko eines Herzinfarktes senken.

Welche Unterschiede gibt es bei der KHK zwischen Frauen und Männern?

Die Symptome einer koronaren Herzkrankheit sind bei Männern und Frauen oft unterschiedlich, zudem bestehen auch Unterschiede bezüglich der Risikofaktoren, Diagnose, Behandlung und Prognose der Erkrankung. Dazu zählen unter anderem:

Risikofaktoren: Bei Frauen ist die Kombination oraler Verhütungsmittel ( Pille), Rauchen und Übergewicht ein maßgeblicher Risikofaktor für eine KHK. Auch andere Risikofaktoren haben bei Frauen und Männern eine unterschiedliche Gewichtung. Zum Beispiel erhöht Diabetes bei Frauen (im Vergleich zu Nicht-Diabetikerinnen) das Risiko für KHK deutlich stärker, als dies bei Männern der Fall ist. Auch Depressionen und Stress sind starke Risikofaktoren bei Frauen.

Symptome: Das häufigste Symptom einer akuten Durchblutungsstörung des Herzens sind Schmerzen in der Brust - sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Die Beschwerden werden von Männern und Frauen jedoch oft unterschiedlich wahrgenommen:

  • Männer beschreiben die Schmerzen meist als Engegefühl, Frauen oft als brennendes oder schneidendes Gefühl.
  • Bei Männern treten die Beschwerden vor allem in Belastungssituationen auf, bei Frauen oft in Ruhephasen, im Schlaf oder bei Stress. 
  • Frauen haben häufiger als Männer auch andere Symptome, wie z.B. Unwohlsein, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Schweißausbruch oder unerklärliche Müdigkeit.
  • Frauen führen ihre Beschwerden seltener auf das Herz zurück und suchen seltener bzw. später eine Ärztin/einen Arzt auf.

Diagnose: Bei Frauen manifestiert sich die Erkrankung im Schnitt zehn Jahre später als bei Männern. Zudem werden die Symptome seltener als solche erkannt. Erschwerend kommt hinzu, dass einige Untersuchungen zur Abklärung der KHK, wie z.B. die Ergometrie, bei Frauen weniger aussagekräftig und verlässlich sind. Eine KHK wird bei Frauen daher meist später diagnostiziert als bei Männern.

Therapie: Die passende medikamentöse Therapie kann für Frauen und Männer unterschiedlich sein. Die Medikamente können bei Männern und Frauen unterschiedliche Nebenwirkungen hervorrufen.

Prognose: Insgesamt versterben mehr Frauen als Männer an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da es oft länger dauert, bis eine entsprechende Diagnose und Therapie erfolgt. Führt die KHK zum Herzinfarkt, erleben Frauen diesen in einer ungünstigeren Ausgangslage als Männer. Sie sind im Durchschnitt etwa zehn Jahre älter und haben zu diesem Zeitpunkt auch häufig zusätzliche Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht. Diese Konstellation per se erhöht die Wahrscheinlichkeit für (tödliche) Komplikationen. 

Wohin kann ich mich wenden?

Die Abklärung und Behandlung einer koronaren Herzkrankheit erfolgen durch

  • eine Ärztin/einen Arzt für Allgemeinmedizin,
  • eine Fachärztin/einen Facharzt für Innere Medizin,
  • eine Fachärztin/einen Facharzt für Kardiologie.

Achtung! Bei akuten Angina-pectoris-Beschwerden – insbesondere, wenn sie in einem noch nie erlebten Ausmaß auftreten - wählen Sie den Notruf 144. Jede Patientin/jeder Patient mit akutem Koronarsyndrom muss unverzüglich in ein Krankenhaus transportiert werden, da die Gefahr eines Herzinfarktes besteht.

Eine KHK kann auch ohne Beschwerden vorliegen, wenn die Gefäße nur leicht verengt sind. Daher sollten alle Personen ab dem 40. Lebensjahr sowie alle Erwachsenen mit familiärer Vorbelastung (wenn eine Verwandte/ein Verwandter ersten Grades an KHK erkrankt ist oder eine Veranlagung für erhöhte Cholesterinspiegel besteht) ihr KHK-Risiko im Fünf-Jahres-Intervall von einer Ärztin/einem Arzt für Allgemeinmedizin oder einer Fachärztin/einem Facharzt für Innere Medizin untersuchen lassen. Mehr zum Thema: Vorsorgeuntersuchung

Wie erfolgt die Abdeckung der Kosten?

Die  e-card ist Ihr persönlicher Schlüssel zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Alle notwendigen und zweckmäßigen Diagnose- und Therapiemaßnahmen werden von Ihrem zuständigen  Sozialversicherungsträger übernommen. Bei bestimmten Leistungen kann ein Selbstbehalt oder Kostenbeitrag anfallen. Detaillierte Informationen erhalten Sie bei Ihrem Sozialversicherungsträger. Weitere Informationen finden Sie außerdem unter:

sowie über den  Online-Ratgeber Kostenerstattung der Sozialversicherung 

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