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Lehrlinge werden geschult © Monkey Business

Junge Berufstätige: Damit du dich wohlfühlst

Es ist die vielleicht spannendste Zeit im Leben: Wenn man als junger Mensch beginnt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Nach Schule und Ausbildung einen Job zu finden, der zu einem passt und Freude macht, ist eine große Herausforderung. Auf die Gesundheit schauen? Für viele Jugendliche und junge Erwachsene ist das kein Thema. Auf den Körper schauen? Ja, warum nicht! Aber vor allem dann, wenn es für die Persönlichkeit oder das Selbstwertgefühl gut ist. Denn, wer will nicht gut aussehen und gut gelaunt sein?

Herausforderungen bewältigen lernen

Sich richtig wohl zu fühlen, macht tatsächlich einen wichtigen Teil der Gesundheit aus, denn Körper und Psyche sind eng miteinander verbunden. Umgekehrt: Die körperliche Gesundheit leidet, wenn psychische Belastungen nicht ausgeglichen werden. Wenn wir Stress haben, bedrückt, niedergeschlagen oder überlastet sind, fühlen wir uns auch nicht wohl.

Manchen Menschen fällt es leicht, sich an neue Lebenssituationen, z.B. eine Lehre oder ein neuer Job, anzupassen. Im Alltag geht es darum, berufliche Aufgaben zu erfüllen, mit neuen Kollegen zurechtzukommen, einen Ausgleich zum Job zu finden, sich in der Freizeit richtig zu entspannen und Energie zu tanken. Neue Lebenssituationen und berufliche Herausforderungen können für manche auch zur Belastung werden. Viele junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erwartet zudem ein unstetes, unsicheres Berufsleben in nicht immer sicheren Arbeitsverhältnissen.

Die Arbeitsverhältnisse verbessern

Tatsächlich klagen viele Jugendliche bzw. junge Erwachsene, die schon im Berufsleben stehen, häufig über psychosomatische Beschwerden. Dazu zählen Rückenschmerzen, zeitweise Herzprobleme, Verspannungen, Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen. Die Gründe dafür können im Job, aber auch im privaten Bereich liegen.

Zeitdruck, Stress, monotone Tätigkeiten, beengte Arbeitsräume oder Sicherheitsmängel sind Gesundheitsbelastungen, die häufig bei Lehrlingen oder jungen Berufstätigen auftreten. Der gesetzliche Schutz der Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer, aber auch Kollektivverträge und Betriebsvereinbarungen schaffen Rahmenbedingungen, um im Beruf gesund zu bleiben.  Letztlich kommt es auch auf die Eigeninitiative an, störende Arbeitsbelastungen oder Gesundheitsgefahren gegenüber der/dem Vorgesetzten anzusprechen, um eine Lösung zu finden.

Hinweis Die Betriebliche Gesundheitsförderung als Managementaufgabe hilft, Belastungen die das persönliche Wohlbefinden und die Produktivität der Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter beeinträchtigen, zu erkennen und zu verbessern.

Sich in seiner Haut wohlfühlen

Auch wie wir das Leben im Alltag gestalten, kann früher oder später das Wohlbefinden beeinflussen. Zum Beispiel: Wie gehen wir mit unserem Körper um? Wie und mit wem verbringen wir unsere Zeit? Was wird eingekauft und konsumiert? Nehmen wir – bewusst oder unbewusst – Gesundheitsrisiken in Kauf?

Bestimmte Gesundheitsrisiken, die mit dem eigenen Verhalten zu tun haben, z.B. Übergewicht bedingt durch falsche Ernährungsgewohnheiten, schlechte Fitness wegen zu wenig Bewegung oder Rauchen, kann man am besten selbst ausschalten. Freunde sind eine wichtige Unterstützung, um herauszufinden, was einem gut tut, und um sich gegenseitig positiv zu motivieren.

Hinweis Jede Menge Tipps und Infos, wie man es selbst in die Hand nehmen kann, sich wohlzufühlen, sind unter Gesund leben zusammengefasst.

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