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Gesundheit Österreich GmbH

Die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) ist das nationale Forschungs- und Planungsinstitut für das Gesundheitswesen und die Kompetenz- und Förderstelle für Gesundheitsförderung in Österreich. Grundlage ist das Bundesgesetz über die Gesundheit Österreich GmbH vom 31. Juli 2006. Alleingesellschafter der Gesundheit Österreich GmbH ist der Bund, vertreten durch die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen.

Geschäftsbereiche

Die GÖG ist in drei Geschäftsbereiche gegliedert: Das Österreichische Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG) plant strukturelle Grundlagen der österreichischen Gesundheitsversorgung. Der Geschäftsbereich Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) unterstützt Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention und leistet Informationsarbeit zu diesen Themen. Beide Bereiche waren bereits als eigenständige Organisationen tätig und verfügen über eine langjährige Expertise in ihren Arbeitsschwerpunkten. Als dritter Geschäftsbereich ist das Bundesinstitut für Qualität im Gesundheitswesen (BIQG) mit dem Aufbau eines gesamtösterreichischen Qualitätssystems befasst.

Die GÖG arbeitet im Auftrag des Bundes und der Bundesgesundheitskommission (BGK), sie ist aber in ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit weisungsfrei. Zusätzlich führt die GÖG noch zwei Tochtergesellschaften: die GÖ Beratungs GmbH und die GÖ Forschungs- und Planungs GmbH.

ÖBIG

Der Geschäftsbereich führt Forschungs- und Planungsarbeiten durch, gestaltet das Berichtswesen und erstellt Grundlagen für die Steuerung des Gesundheitswesens ausschließlich im Auftrag des Bundes. Zu seinen Arbeitsbereichen zählen:
  • Gesundheit und Gesellschaft
    Gesundheitsberichterstattung und Epidemiologie, Gesundheitsziele und Strategieentwicklung, Gesundheitsförderung und Prävention, Gesundheitliche Chancengerechtigkeit, Psychosoziale Gesundheit, Kinder- und Jugendgesundheit, Drogen und Sucht, Entwicklungsfeld Arbeit und Gesundheit, Entwicklungsfeld Gesundheitskompetenz, Entwicklungsfeld Gesundheit und Umwelt
  • Planung und Systementwicklung
    Integrierte Gesundheitsplanung, Akutkrankenanstalten, ambulante Versorgung, Rehabilitation, Nahtstellenmanagement, Detailplanung & Beratung
  • Gesundheitsökonomie
    Pharma, Gesundheitssysteme und Finanzierung, Medizinprodukte, Koordinationsstelle seltene Erkrankungen NKSE, HTA/EbM
  • Gesundheitsberufe
    Berufsbeschreibung, Berufsbildung, Praxiswerkzeuge, Berichterstattung, Bedarfsstudien, Berufe
  • ÖBIG-Transplant
    Organe, Gewebe und Stammzellen
  • Vergiftungsinformationszentrale VIZ

BIQG

Dem Geschäftsbereich obliegen die Entwicklung, Umsetzung und regelmäßige Evaluation eines gesamtösterreichischen Qualitätssystems, das den Prinzipien Patientenorientierung, Transparenz, Effektivität und Effizienz zu folgen hat.

Im Bereich der Qualitätsentwicklung und Umsetzung wird insbesondere an der kontinuierlichen Verbesserung und Qualitätssicherung von Versorgungs- und Behandlungsabläufen gearbeitet. Der Auf- und Ausbau der Patientensicherheit in allen Sektoren des Gesundheitswesens ist ein großes Anliegen, das sowohl auf strategischer Ebene, z.B. durch eine Patientensicherheitsstrategie und deren Monitoring, als auch auf der praktischen Seite durch die Analyse und Weiterentwicklung zahlreicher Maßnahmen zur Erhöhung der Patientensicherheit, z.B. Riskmanagement, Händehygiene oder Medikamentensicherheit, unterstützt wird.

Ergebnisqualität, Dokumentation und Berichterstattung sind weitere Schwerpunkte in diesem Geschäftsbereich. Es werden Qualitätsregister geführt, Methoden zur Messung der Ergebnisqualität in allen Bereichen des Gesundheitswesens entwickelt und eine entsprechende Berichterstattung aufgebaut. Ein wesentlicher Fokus ist die Patientenorientierung sowie die Patientenzufriedenheit. So wird für 2015 eine sektorenübergreifende Patientenbefragung im Auftrag der B-ZK vorbereitet.

FGÖ

Der Geschäftsbereich ist die nationale Kompetenzstelle für Gesundheitsförderung und umfassende Prävention. Alle in Österreich lebenden Menschen sollen bei guter Gesundheit ein hohes Alter erreichen. Gesundheitsfördernde Lebenswelten und Lebensweisen sind der Schlüssel dazu. Um gesunde Lebenswelten und Lebensweisen für möglichst viele Menschen in Österreich erreichbar zu machen, vergibt der FGÖ finanzielle Förderungen für Gesundheitsförderungsprojekte und setzt Aktivitäten zum Auf- und Ausbau von Wissen, Kompetenzen und Netzwerken. Dabei orientiert sich der FGÖ insbesondere an den Rahmen-Gesundheitszielen, an der Gesundheitsförderungsstrategie und anderen relevanten Strategien wie Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie, Nationaler Aktionsplan Bewegung (NAP.b) und Nationaler Aktionsplan Ernährung (NAP.e).

Zu den Arbeitsbereichen des FGÖ zählen:

  • Strategieentwicklung: z.B. Beitrag zur Umsetzung und Weiterentwicklung der Gesundheitsziele
  • Projektförderung: z.B. Projekte in Kindergärten, Schulen, am Arbeitsplatz/im Betrieb, in Gemeinden und Städten 
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung: z.B. FGÖ-Bildungsnetzwerk, BGF-Fort- und Weiterbildungsprogramm „BGF Know-how“
  • Qualitätssicherung, Wissensentwicklung und –transfer: z.B. Fact-Sheets und Leitfäden für Projektdurchführende, Forschungs-, Entwicklungs- und Evaluationsprojekte
  • Vernetzung und Koordination, „Health in all Policies“: z.B. jährliche FGÖ-Konferenz
  • Gesundheitskompetenz, Information und Aufklärung der Bevölkerung: z.B. Magazin „Gesundes Österreich“, Broschüren und Folder für die Bevölkerung
Weitere Informationen finden Sie auf den Websites der Gesundheit Österreich GmbH und des Fonds Gesundes Österreich.

zuletzt aktualisiert 26.02.2015
Erstellt durch die Gesundheit Österreich GmbH.
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