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Bäcker am Teigkneten © industrieblick

Nachtaktive Schichtarbeiter

Viele Menschen arbeiten, wenn die meisten ihren erholsamen Schlaf genießen. Nachtschichten gibt es in den unterschiedlichsten Bereichen, sei es im Gesundheitswesen oder in der Industrie. Die Zeitverschiebung von Arbeit und Schlaf kann mit körperlichen Beschwerden wie z.B. Magen-Darm-Problemen, Appetitstörungen, Müdigkeit und Schlafproblemen einhergehen. Die innere Uhr des an sich tagaktiven Menschen unterliegt einem 24-Stunden-Tag-Nacht-Rhythmus, der nicht umprogrammiert werden kann. Dieser sogenannte zirkadiane Rhythmus bewirkt, dass bestimmte Organe wie z.B. Magen, Darm, Leber und Galle in der Nacht weniger aktiv sind . . .

Mit einfachen Ernährungsanpassungen können die Müdigkeit während der Nachtschicht vermindert, der Stoffwechsel geschont und die Regeneration des Körpers optimiert werden.

Hilfreiche Ernährungstipps bei Nachtarbeit

  • Vor Nachtschichtbeginn sollten Sie noch ein leichtes Abendessen zu sich nehmen.
  • Während der Arbeit eignen sich zwei weitere Nachtmahlzeiten.
  • Empfehlenswert ist eine warme Speise gegen Mitternacht bis ein Uhr früh, die z.B. aus magerem Fleisch oder Fisch und Beilagen wie Reis, Kartoffeln sowie Gemüse und Salat zusammengesetzt sein sollte.
  • Die zweite Nachtmahlzeit sollte in etwa zwei Stunden vor Schichtende aufgenommen werden. Als leichte Zwischenmahlzeiten eignen sich Milch und Milchprodukte, Obst und leichte Salate.
  • Zu Hause angekommen, wartet der verdiente Schlaf. Bevor es ins Bett geht, darf ruhig noch ein kleines, nicht zu üppiges Frühstück eingenommen werden. Trinken Sie jedoch keine koffeinhaltigen Getränke, da ansonsten Ihr Schlaf beeinträchtigt wird.
  • Wenn es die Arbeit erlaubt, sollten Sie sich in der Nachtschicht regelmäßige Essenszeiten angewöhnen.
Weitere Informationen und Tipps zu gesunder Ernährung finden Sie in der Rezeptdatenbank.

Hinweis In der Nacht werden weniger Verdauungssäfte produziert und die Magenentleerung erfolgt langsamer. Zudem ist die Glukosetoleranz vermindert, was das Risiko für die Entwicklung einer Zuckerkrankheit (Diabetes) erhöht.

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