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Mann im Rollstuhl in einer Besprechung © auremar

Bessere Chancen durch berufliche Integration

Beruf und Arbeitsbedingungen haben einen wichtigen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen. Eine Arbeit zu finden und auszuüben, ist besonders für benachteiligte Bevölkerungsgruppen eine besondere Herausforderung. Dazu zählen z.B. Menschen mit einer Behinderung oder mit sozialen Nachteilen, z.B. Langzeitarbeitslose oder Personen mit Migrationshintergrund. Gesetzliche Regelungen unterstützen Personen mit besonderen Bedürfnissen, damit sie in ihrer Arbeit die notwendigen Rahmenbedingungen vorfinden und einem Beruf nachgehen können.
Um Benachteiligungen von Bevölkerungsgruppen auf dem Arbeitsmarkt, z.B. bei der Arbeitssuche, auszugleichen, werden integrationsfördernde Projekte in Unternehmen von öffentlichen Stellen unterstützt. Mit einer besseren beruflichen Integration sollen auch gesundheitliche Ungleichheiten in der Gesellschaft beseitigt werden.

Berufliche Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderung

In der Bundesverfassung ist die Gleichbehandlung von behinderten und nicht behinderten Menschen in allen Lebensbereichen verankert. Bei der beruflichen Tätigkeit und der Gestaltung des Arbeitsplatzes müssen jedoch spezielle Gefahren und Belastungen berücksichtigt werden. Das Behinderteneinstellungsgesetz regelt die Verpflichtung von Betrieben, ab einer bestimmten Größe Menschen mit Behinderung zu beschäftigen.

Weitere Informationen:

Bessere Berufschancen für Menschen mit Benachteiligungen

Gezielte Ausbildung und lebenslanges Lernen helfen, die Qualifikationen und damit die Jobchancen zu verbessern. Dadurch sollen die Benachteiligungen von Bevölkerungsgruppen auf dem Arbeitsmarkt ausgeglichen werden. Ziel ist es, allen Menschen eine berufliche Perspektive zu ermöglichen. Zu den Bevölkerungsgruppen, die im Berufsleben mit Benachteiligungen aus unterschiedlichen Gründen kämpfen müssen, zählen z.B. ältere Menschen, aber auch junge Menschen vor dem Eintritt in den Beruf sowie Wiedereinsteigerinnen/Wiedereinsteiger, Arbeitslose, Armutsgefährdete oder Personen mit Migrationshintergrund. Im Rahmen der Arbeitsmarktpolitik werden gezielt Projekte gefördert, die durch Aus- und Weiterbildung bzw. „Training on the Job“ die Berufschancen von benachteiligten Gruppen verbessern.

Weitere Informationen und Beratung:

  • Das Arbeitsmarktservice sowie das Sozialministeriumsservice bieten in ganz Österreich kostenlos Beratung für Unternehmen und Arbeitsuchende an.
  • Die Initiative fit2work bietet Berufstätigen Beratung und Unterstützung bei gesundheitlichen Problemen am Arbeitsplatz mit dem Ziel, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten.
  • Das BBRZ bietet österreichweit Angebote und Beratung  zu Ausbildung, Verbesserung der Qualifikationen, Integration, berufliche Rehabilitation etc. für Betroffene.
  • Über den Europäischen Sozialfonds können öffentliche Verwaltungen, Nichtregierungsorganisationen, Wohlfahrtsverbände sowie Sozialpartner Fördermittel für berufliche Integrationsprojekte erhalten.
  • Das Netzwerk Gesundheitsförderung und Arbeitsmarktintegration (NGA) fördert die Vernetzung namhafter öffentlicher und Non-Profit-Organisationen aus den Bereichen Gesundheit, Gesundheitsförderung sowie Arbeitsmarkt und Arbeitslosigkeit.
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