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Junges Paar im Bett © vladimirfloyd

Sexuell übertragbare Krankheiten

Sexuell übertragbare Krankheiten (auch STD: sexually transmitted diseases) können auf unterschiedlichem Weg übertragen werden – hauptsächlich aber durch sexuelle Kontakte. Verursacht werden sie z.B. durch Viren oder Bakterien. Durch ungeschützte sexuelle Praktiken kann man sich über andere anstecken bzw. auf andere übertragen. Nicht immer wissen die Betroffenen, dass sie sich infiziert haben, denn nicht immer sind von Anfang an Beschwerden vorhanden. Sexuell übertragbare Krankheiten gefährden nicht nur die Gesundheit der Betroffenen, sondern auch die der Sexualpartnerinnen/Sexualpartner . . .

Manche der Krankheiten können Folgen wie Unfruchtbarkeit haben. Bei vielen STDs bestehen gute Heilungschancen. Die sexuell übertragbare Infektion HIV beispielsweise ist jedoch bis heute unheilbar.

Verdachtsmomente abklären lassen

Wer sich nicht sicher ist, sollte jedenfalls auch beim geringsten Verdacht keine Zeit verlieren und schnellstmöglich die Ärztin/den Arzt aufsuchen. (z.B. Fachärztin/Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten).

Anzeichen sind nicht immer leicht zu erkennen, da es viele unterschiedliche STDs gibt. Bei einigen verschwinden die Symptome, die Infektion besteht aber weiter. Diese müssen jedoch behandelt werden. Auch die Partnerin/der Partner muss sich untersuchen lassen. Bei vielen Krankheiten darf kein Geschlechtsverkehr stattfinden, solange bis diese ausgeheilt sind. Auch durch einen Samenerguss im Mund kann es z.B. zur Übertragung von Infektionen kommen. Über die genauen Maßnahmen informiert die Ärztin/der Arzt. Jedenfalls sollte man unbedingt zur Ärztin/zum Arzt bei:

  • Jucken, Brennen im Genitalbereich (an den Geschlechtsteilen) und am After,
  • Geschwüren, Bläschen oder anderen auffälligen Veränderungen im Bereich der Geschlechtsteile,
  • Brennen beim Wasserlassen,
  • eitrigem Ausfluss aus der Harnröhre, eitrigem oder anders auffälligem Ausfluss aus der Scheide,
  • übel riechendem Ausfluss aus Scheide oder Penis,
  • lange andauernden Schmerzen im Unterbauch, Schmerzen des Penis, der Hoden, der Scheide,
  • manchmal kommen auch Fieber und geschwollene Lymphknoten dazu oder Ausschlag.

Sich und andere schützen

Neben dem Verzicht auf sexuelle Kontakte bietet oftmals beispielsweise die sichere Verwendung von Kondomen Schutz. Manchmal wird ein Kondom nicht angewendet, weil der Mut fehlt, darüber zu sprechen, weil beispielsweise der Junge Angst hat, dass die Erektion (Steifwerden des Penis) beim Überstreifen des Kondoms nachlässt, oder beispielsweise sich das Mädchen scheut, das Kondom einzufordern. Doch zum eigenen Schutz und zu dem anderer sollte immer „Safer Sex“ praktiziert werden. Außerdem sollte möglichst kein Samenerguss im Mund stattfinden (beim Oralverkehr, auch als „Blasen“ bezeichnet). Hilfreich ist es zudem immer genug Kondome griffbereit zu haben. Weitere Infos zur richtigen Anwendung, zur Aufbewahrung, zum Ablaufdatum von Präservativen etc. gibt es unter Kondom.

Infos & Links

Infos zu sexuell übertragbaren Infektionen bei der ÖGF (Österreichische Gesellschaft für Familienplanung).

Infos & Beratung bieten Jugendberatungsstellen.

Infos zum richtigen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten gibt es in den Broschüren:

Hilfreiche Links finden sich auf dem Österreichischen Jugendportal des Jugendministeriums.

Ausführliche Infos gibt es unter

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