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Radfahrer © Pink Badger

Gesunde Mobilität – Bewegung leicht gemacht

Wir leben in einer Zeit, die von Mobilität geprägt ist. Noch nie war es so einfach, rasch und bequem, von einem Ort zum andern zu kommen: für den Arbeits- oder Schulweg, für Einkäufe, um Freunde zu besuchen, für Freizeitaktivitäten etc. Die meisten Strecken werden mit motorisierten Verkehrsmitteln zurückgelegt, ohne dass man selbst viel Bewegung machen muss. Bewegungsmangel ist in der Bevölkerung sehr verbreitet und eine Ursache für viele Gesundheitsprobleme. Mehr körperliche Bewegung im Alltagsverkehr bietet die Chance, dieses Problem zu lösen. Die positiven Effekte: mehr Gesundheit und eine höhere Lebensqualität. Zudem kostet Alltagsbewegung nichts, benötigt weder Platz noch spezielle Fitnessgeräte und bedarf keines großen Zeitaufwands.

Mindesten 20 Minuten pro Tag Bewegung

Regelmäßige Bewegung hat viele positive Wirkungen auf den Körper. Expertinnen/Experten
empfehlen mindestens 150 Minuten (zweieinhalb Stunden) Bewegung pro Woche mit mittlerer Intensität. Das bedeutet, während der Bewegung kann noch gesprochen, aber nicht mehr gesungen werden. Idealerweise sollte die Aktivität auf möglichst viele Tage der Woche verteilt werden, z.B. jeden Tag mindestens 20 Minuten Bewegung. Mehr Informationen finden Sie in den Bewegungsempfehlungen.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass vor allem das stundenlange Sitzen tagaus, tagein nicht gut für den Körper ist. Wer dann ein-, zweimal in der Woche intensiv Sport betreibt und sich dabei übermäßig verausgabt, kann der Gesundheit mehr schaden als nutzen. Besser ist es, über die Woche bzw. den Tag verteilt dem Körper Bewegung zu gönnen, ohne sich zu überanstrengen. Nehmen Sie doch die Stiegen anstatt den Lift, gehen Sie eine Strecke zu Fuß gehen oder erledigen Sie kleine Einkäufe mit dem Fahrrad!

Mehr Mobilität durch Muskelkraft

Verkehr und Mobilität sind eine ideale Verbindung, um einfach und wirkungsvoll mehr Bewegung in den Alltag einzubauen. Jede vierte zurückgelegte Strecke in Österreich ist ein Arbeitsweg. Rund ein Drittel der Arbeitswege sind kürzer als fünf Kilometer. Viele Wege können leicht mit dem Rad oder zu Fuß bewältigt werden. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche auf dem Weg in die Schule.

Radfahren und zu Fuß gehen

Das am meisten genutzte Verkehrsmittel sind laut Verkehrsstatistik die eigenen Beine: Fast
jede/jeder geht bei den alltäglichen Erledigungen – zumindest eine kurze Strecke – zu Fuß. Das Gehen ist gesund und hat im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln die geringsten negativen Effekte auf die Umwelt.

Vor allem für ältere Menschen ist zu Fuß gehen oft die wichtigste Möglichkeit im Alltag Wege zu erledigen. Der zeitliche Umfang dieser Aktivität lässt sich leicht ausbauen, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen.

Auch Radfahren ist eine Form der Mobilität die Gesundheit fördert. Wer Bewegung liebt, benützt auch Inline-Skates, Scooter, Skateboard und Co für Alltagswege. Bei längeren Fahrtstrecken können körperliche und motorisierte Mobilität kombiniert werden, z.B. zu Fuß oder mit dem Rad zur Bus- oder Bahnstation und anschließend das letzte Stück zu Fuß oder mit dem Leihrad zum Ziel.

Sich mit der eigenen Muskelkraft fortbewegen, vermeidet Umweltbelastungen wie Lärm, Feinstaub oder Stickstoffoxide, die durch den KfZ-Verkehr mit Verbrennungsmotoren verursacht werden.

Auf gesunde Mobilität umstellen

Wer sich vornimmt, öfter mit dem Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen, muss mitunter zuerst die eigenen Gewohnheiten überdenken. Selten klappt es von einem Tag auf den anderen, z.B. für den Arbeitsweg vom Auto aufs Rad umzusteigen. Zunächst gilt es eine gute Strecke zu finden, das Fahrrad sicher abzustellen etc. Doch wer einen Anfang gesetzt hat, kann Schritt für Schritt den Umfang gesunder Mobilität ausbauen.

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