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Oligomenorrhoe: Seltene Regelblutung

Die Oligomenorrhoe bezeichnet eine zu seltene Regelblutung, d.h. eine Blutung tritt nur alle 35 bis 90 Tage ein. Sie ist meist von einer  abgeschwächten Blutung (Hypomenorrhoe) begleitet. Oligomenorrhoe tritt meist nach der ersten Regelblutung (Menarche) oder vor den Wechseljahren auf.

Ursachen der Oligomenorrhoe

Kurz nach der Menarche oder kurz vor den Wechseljahren findet eine Veränderung im Hormonsystem statt. Diese hormonelle Störung kann für eine verzögerte Regelblutung verantwortlich sein. Andere Gründe für eine zu seltene Regelblutung können u.a. sein:

Diagnose & Therapie

Die Diagnostik umfasst neben einer ausführlichen Anamnese und gynäkologischen Untersuchung u.a.:

  • Erheben des Hormonstatus
  • ggf. eine Ultraschalluntersuchung
  • Basaltemperaturkurve (Messung der Körpertemperatur kurz nach dem Aufwachen): wird über drei Zyklen geführt, um festzustellen, ob und wann ein Eisprung stattfindet.

Die Therapie richtet sich nach der Ursache der Oligomenorrhoe. Liegt eine Hormonstörung vor, kann eine entsprechende hormonelle Behandlung erfolgen, v.a. beim Vorliegen eines PCO-Syndroms und bei Kinderwunsch. Funktionsstörungen der Eierstöcke können zudem operativ behandelt werden. Bei einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse können Medikamente zum Einsatz kommen (mehr unter Erkrankungen der Schilddrüse). Ist das Ausbleiben der Regelblutung auf Stress und psychische Belastung zurückzuführen, können Entspannungsmethoden oder Psychotherapie helfen.  

Wohin kann ich mich wenden?

Erste Ansprechstelle für die Diagnose bzw. Behandlung ist die Gynäkologin/der Gynäkologe.

  • Hier finden Sie Gynäkologinnen/Gynäkologen in Ihrer Nähe: Arztsuche

Wie erfolgt die Abdeckung der Kosten?

Die Kosten für alle erforderlichen Diagnose- und Therapieverfahren werden von den Sozialversicherungsträgern übernommen. 


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