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Symbolfoto für Prostatakrebs © rob3000

Prostatakrebs: Häufigkeit & Symptome

In den Industrieländern ist Prostatakrebs (Prostatakarzinom) die häufigste Tumorart des Mannes. Pro Jahr wird in Österreich bei beinahe 5.000 Männern die Diagnose Prostatakrebs gestellt. Das entspricht rund einem Viertel aller Tumorerkrankungen bei Männern. Jährlich sterben hierzulande rund 1.150 Männer an Prostatakrebs (Quelle: Statistik Austria, 2013). Vor dem 50. Lebensjahr tritt das Prostatakarzinom sehr selten auf. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei etwa 70 Jahren . . .

Ursache & Risikofaktoren

Die Ursache für die Tumorentstehung ist noch nicht geklärt, einige Faktoren wirken jedoch begünstigend. Meistens wächst der Prostatakrebs langsam und verursacht im Frühstadium keine Beschwerden. Die genaue Ursache des Prostatakarzinoms ist nicht bekannt. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen:

  • Lebensalter: Die Häufigkeit von Prostatakrebs steigt ab dem 50. Lebensjahr und erreicht im siebten und achten Lebensjahrzehnt ihren Gipfel.
  • Genetische Veranlagung: Männer, bei denen Großvater, Vater, Onkel oder Bruder an Prostatakrebs erkrankt sind, haben ein erhöhtes Risiko.
  • Ernährung: Studien weisen darauf hin, dass eine kalorien- und fettreiche (v.a. tierische Fette), ballaststoffarme Ernährung das Risiko steigert. Hingegen scheinen Getreide, Gemüse und Sojaprodukte einen gewissen Schutzeffekt auszuüben.

Vorbeugung

Mit einer gesunden Lebensweise kann vielen Erkrankungen vorgebeugt werden, auch Krebs. Von Expertinnen/Experten werden v.a. folgende Maßnahmen empfohlen:

Abklärung der Symptome

Im Frühstadium, wenn der Tumor klein und auf die Prostata begrenzt ist, treten keine Symptome auf. Erst wenn der Tumor so groß geworden ist, dass er auf die Harnröhre drückt, kommt es zu Beschwerden beim Urinieren. Zu diesem Zeitpunkt kann sich der Krebs aber bereits über die Prostata hinaus ausgebreitet haben. Allgemeine Symptome wie Fieber, Nachtschweiß, Abgeschlagenheit, Leistungsknick und ungewollter Gewichtsverlust können auf das Vorliegen eines fortgeschrittenen Prostatakarzinoms hinweisen.

Bei Auftreten dieser Symptome sollte eine Hausärztin/ein Hausarzt oder eine Fachärztin/ein Facharzt für Urologie und Andrologie aufgesucht werden, um die Ursache abzuklären. Nur bei jedem zehnten Mann liegt tatsächlich ein Prostatakarzinom vor, in den meisten Fällen handelt es sich um eine gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie). Diese kann bei etwa der Hälfte aller Männer ab dem 50. Lebensjahr auftreten. Die Unterscheidung zwischen gutartiger Prostatavergrößerung und Prostatakrebs ist anhand bestimmter Untersuchungen möglich.

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