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Granuloma venereum

Das Granuloma venereum tritt vor allem in subtropischen und tropischen Ländern auf. Männer sind doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Die chronischen Geschwüre im Genitalbereich werden durch eine Infektion mit Bakterien (Calymmatobacterium granulomatis, auch als Klebsiella granulomatis bezeichnet) verursacht. Die Inkubationszeit beträgt ein bis drei Monate. Die Diagnose wird meist klinisch gestellt. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika . . .

Übertragungsweg

Das durch Geschlechtsverkehr übertragene Bakterium verursacht durch eine Entzündungsreaktion die Bildung eines gutartigen, knotigen Gewebetumors (Granulom).

Vorbeugung & Symptome

Da das Granuloma venereum durch Geschlechtsverkehr übertragen wird, schützt das konsequente Benutzen von Kondomen.

Aus kleinen juckenden Knötchen entstehen sich flächenhaft ausbreitende chronische Geschwüre im Genitalbereich. Zu einer Schwellung der regionalen Lymphknoten kommt es erst nach einer Sekundärinfektion mit anderen Keimen. Über den Blutweg können auch andere Organe, z.B. die Leber, infiziert werden.

Diagnose & Therapie

Die Diagnose wird für gewöhnlich aufgrund der typischen Beschwerden gestellt. Abstriche, die gefärbt werden, können einen mikroskopischen Nachweis erbringen. Auch ein kultureller Nachweis ist möglich. Die Behandlung wird mit Antibiotika durchgeführt.

Hinweis Während der Behandlung muss auf sexuelle Aktivitäten verzichtet werden.

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