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Gemalte Sonne und bunte Wachskreide © emmi

Gesunder Kindergarten

Die Gesundheit von Kindern wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst – unter anderem von den familiären Gegebenheiten, aber auch von dem, was sie außerhalb der Familie mitbekommen. So ist beispielsweise der Kindergarten ein Ort, der zur Prägung des (Gesundheits-)Verhaltens wesentlich beitragen kann. Mädchen und Buben verbringen dort teils einen großen Teil ihrer Zeit – und können unter anderem mehr über ihren Körper, ihre Gesundheit und über gesundes Leben erfahren . . .

Gesunde Maßnahmen

Ein möglichst frühes und altersgerechtes Auseinandersetzen mit diesen Themen kann generell das gesundheitliche Verhalten beeinflussen und schließlich mithelfen, eventuelle spätere gesundheitliche Probleme – wie Übergewicht, Diabetes oder Haltungsschäden etc. – zu vermeiden. Der Kindergarten bietet etliche Ansatzpunkte, die ein gesundes Aufwachsen betreffen. In vielen Kindergärten arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach ihren Möglichkeiten an der Vermittlung des Themas „gesund leben“ – beispielsweise durch das Zubereiten gesunder Mahlzeiten, das Schaffen ausreichender Bewegungsmöglichkeiten sowie durch verschiedene andere Maßnahmen (wie Entspannungsübungen, Kooperationen mit Ärzten/Ärztinnen, Sportvereinen etc.), aber auch durch entsprechende Bücher und Spiele.

Viele Kindergärten bemühen sich, eine gesunde Umgebung für Kinder zu bieten und ein kindgerechtes gesundes Aufwachsen zu ermöglichen bzw. das Elternhaus dabei zu unterstützen. Der bundesländerübergreifende BildungsRahmenPlan gibt Pädagoginnen und Pädagogen Anleitungen, wie Kinder bestmöglich gefördert werden sollen. Kindergärten fallen in Österreich in die Kompetenzen der Bundesländer – mit teils unterschiedlichen Regelungen. Erkundigen Sie sich am besten beim Kindergarten Ihrer Wahl, inwieweit und in welcher Form gesundheitsbezogenes Wissen und Verhalten vermittelt bzw. eingeübt wird.

Gesundheit für alle?

„Gesunde Maßnahmen“ berücksichtigen im besten Fall alle, die sich oft im Kindergarten aufhalten – vor allem die Kinder und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kindergärten, aber auch Eltern und Großeltern, Geschwister etc. Und orientieren sich an den Gegebenheiten vor Ort. Denn die Voraussetzungen sind oft von Kindergarten zu Kindergarten verschieden. Im Idealfall werden nicht nur einzelne Maßnahmen gesetzt, sondern können diese miteinander verbunden, zielgerichtet, geplant und systematisch umgesetzt werden. Das Thema „Gesundheit“ findet so überall Beachtung, und Gesundheit kann dadurch ein fester Bestandteil der Kindergartenkultur sein.

Eine Fülle unterschiedlicher innerer und äußerer Faktoren beeinflusst das gesunde Aufwachsen im Kindergarten. Neben dem Einsatz der Kindergartenmitarbeiterinnen/-mitarbeiter spielen bei der Umsetzung eines gesunden Kindergartens das Engagement der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten eine Schlüsselrolle. Aber auch die rechtlichen Grundlagen, die Finanzierung der Maßnahmen, die räumlichen/baulichen Gegebenheiten, Gruppengröße, Gruppenzusammensetzung, Arbeitsbedingungen, das Umfeld des Kindergartens und nicht zuletzt die Lebens- und Arbeitssituationen der Familien sowie vieles mehr tragen zum „gesunden Miteinander“ bei. Soziale und kulturelle Hintergründe sowie Geschlechterdifferenzen sollten ebenfalls Berücksichtigung finden.

Gesunde Kinder

Die gesunde körperliche, geistige und soziale Entwicklung der Kinder ist Ziel des gesunden Kindergartens. Unterstützt wird diese beispielsweise durch Förderung der Entwicklung der motorischen Fähigkeiten, des sozialen Verhaltens und vieles mehr. Themen- und Handlungsfelder im Zusammenhang mit Gesundheit und Prävention im Kindergarten sind beispielsweise Bewegungsförderung und Ernährungsaufklärung. Infos zu Projekten erhalten Sie unter Projekte & Hilfe.

Weitere Informationen finden Sie unter:

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