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Endosonografie © sudok1

Endosonographie

Wird bei einer Gastroskopie ein bösartiger Tumor oder ein Tumor unklaren Verhaltens (dieser ist häufiger gutartig als bösartig) festgestellt, sollte eine Endosonografie zur Beurteilung der Läsion hinter der sichtbaren Schleimhautoberfläche durchgeführt werden. Weitere Indikationen sind unklare Zysten oder Tumore in der Bauchspeicheldrüse, Gallengangsveränderungen oder -steine oder vergrößerte Lymphknoten neben Speiseröhre, Magen oder Zwölffingerdarm. Mit dünnen Nadeln können während der Untersuchung auch Proben aus den Veränderungen entnommen werden . . .

Wie läuft die Untersuchung ab?

In Prinzip genauso wie eine Magenspiegelung (Gastroskopie). Details finden Sie in vorigem Abschnitt Gastroskopie. Allerdings dauert die Untersuchung wesentlich länger und wird daher meist in tieferer Sedierung durchgeführt.

Welche Nebenwirkungen/Komplikationen können auftreten?

Alle, die schon bei der Magenspiegelung angeführt wurden, zusätzlich noch Blutungen aus den punktierten Organen, Bauchspeicheldrüsen-Reizungen oder Infektionen. All diese Komplikationen sind sehr selten.

Wo wird eine Endosonografie durchgeführt?

Die hierzu notwendigen Instrumente sind äußerst teuer und empfindlich. Eine gute Endosonografie-Ausrüstung kostet derzeit gut 120.000 Euro zusätzlich zur normalen Endoskopie-Ausrüstung. Die Endosonografie wird von spezialisierten Fachärztinnen und Fachärzten für Innere Medizin/Gastroenterologie oder Chirurgie durchgeführt. Eine örtliche Zuweisung/Überweisung ist erforderlich.

  • Fachärztinnen/Fachärzte für Innere Medizin oder Chirurgie in Ihrer Nähe finden Sie unter Services: Arztsuche.
  • Krankenhäuser (mit Abteilungen für Innere Medizin/Gastroenterologie oder Chirurgie) in Ihrer Nähe finden Sie unter Services: Spitalssuche.

Wie erfolgt die Abdeckung der Kosten?

Für eine Endosonografie benötigen Sie eine fachärztliche Zuweisung. Diese ist ab dem Ausstellungstag einen Monat gültig. Da die Untersuchung sehr aufwendig ist, ist ein Beratungsgespräch und eine Terminvereinbarung notwendig. Die Kosten werden von Ihrem Krankenversicherungsträger übernommen.

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