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Kondom und Pille © ZTS

Gibt es die perfekte Verhütungsmethode?

Welches Verhütungsmittel ist das Beste für mich? Moderne Verhütungsmethoden sollen sowohl den medizinischen Anforderungen an die Sicherheit als auch den unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen von Frauen und Männern gerecht werden.
Die zahlreichen unterschiedlichen Methoden der Schwangerschaftsverhütung deuten allerdings darauf hin, dass es kein rundum optimales und für jeden Menschen gleichermaßen geeignetes Verhütungsmittel gibt . . .

Anforderungen an die Verhütungsmethode

Die vielen Anforderungen an eine „perfekte“ Verhütungsmethode machen eine solche auch für die Zukunft eher unwahrscheinlich. So sollte sie zunächst absolut zuverlässig und sicher sein, gleichzeitig jedoch keinerlei Nachteile oder Nebenwirkungen haben. Ein Verhütungsmittel sollte man nach Möglichkeit nicht sehen, riechen oder spüren. Es sollte zudem leicht anzuwenden und in seiner Wirkdauer exakt steuerbar sein. Außerdem darf es beim Geschlechtsverkehr nicht stören, keine psychischen Belastungen verursachen und die Fruchtbarkeit nach Absetzen nicht beeinträchtigen.

Darüber hinaus darf die Verhütungsmethode ein selbstbestimmtes und unverkrampftes Sexualleben nicht beeinträchtigen, gleichzeitig soll sie jedoch vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen. Nicht zuletzt sollte eine „perfekte“ Verhütungsmethode auch noch möglichst billig sein und von allen Frauen und Männern unterschiedlichster Herkunft, Religionen und Kulturen akzeptiert werden können.

Verhütung – eine individuelle Entscheidung

Die Erfüllung all dieser Anforderungen ist schlichtweg ein Ding der Unmöglichkeit. Jedoch stehen bereits heute zahlreiche gute Optionen zur Verfügung, um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Frage, auf welche Eigenschaften man bei einem Verhütungsmittel besonderen Wert legt – wie zum Beispiel Sicherheit oder Anwendungsfreundlichkeit. Diese individuellen Anforderungen können auf der Suche nach der geeigneten Verhütungsmethode bereits eine wesentliche Hilfestellung sein. Welche Methode letztendlich die passendste ist, sollte allerdings gemeinsam mit der betreuenden Gynäkologin/dem betreuenden Gynäkologen besprochen werden.

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