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Gut gefrühstückt in die Schule

Ein ausgewogenes Frühstück ist für einen guten Start in den Schultag besonders wichtig. Werden die in der Nacht geleerten Energie- und Nährstoffspeicher am Morgen nicht ausreichend aufgefüllt, kann dies die Aufmerksamkeit und Konzentration beeinträchtigen. Dennoch frühstücken viele Kinder und Jugendliche sehr ungerne, sie bekommen am Morgen einfach nichts runter. Mit etwas Geduld, ausreichend Zeit und kleinen Tricks lassen sich jedoch auch Frühstücksmuffel nach und nach für die erste Mahlzeit des Tages begeistern.

Frühstück: Vorteile für Konzentration und Leistungsfähigkeit

Ein gesundes Frühstück ist entscheidend für einen leistungsfähigen Tag. Es füllt die über Nacht geleerten Energie- und Flüssigkeitsspeicher wieder auf und sorgt dafür, dass Körper und Gehirn optimal arbeiten können.

Wer frühstückt und regelmäßig isst, bleibt über den Tag hinweg leistungsfähig und vermeidet starke Leistungstiefs.

Wird das Frühstück ausgelassen, steigt zudem die Wahrscheinlichkeit, später zu süßen oder fettigen Snacks zu greifen. Ein ausgewogenes Frühstück liefert hingegen wichtige Kohlenhydrate, die die Basis für anhaltende Energie und Konzentration bilden.

Hinweis

Das Frühstück muss nicht warm sein, es kann auch kalt gegessen bzw. getrunken werden – denn die Vorlieben der Kinder können sich schnell ändern.

Das ideale Frühstück

Ein ausgewogenes Frühstück liefert wichtige Nährstoffe und Energie für den Start in den Tag. Dabei kommt es nicht nur darauf an, dass gefrühstückt wird, sondern auch was auf den Teller kommt.

Ein ideales Frühstück setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Dazu gehört auch ein geeignetes Getränk, denn nach der Nacht benötigt der Körper vor allem ausreichend Flüssigkeit. Das Frühstücksgetränk sollte allerdings möglichst zuckerfrei sein und in erster Linie den Flüssigkeitshaushalt ausgleichen. Besonders geeignet sind Wasser sowie ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees. Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee sind für Schüler:innen hingegen nicht empfehlenswert.

Getreideprodukte wie (Vollkorn-)Brot, Müsli oder andere Cerealien, z.B. Flocken, Flakes, Pops etc., liefern dem Körper wertvolle Kohlenhydrate. Diese tragen dazu bei, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten, und zeigen einen positiven Einfluss auf die Leistungskurve in der Schule. Aber Vorsicht: Viele Frühstückscerealien und Müslimischungen wie z.B. Schokoflakes, Knusper- oder Schokomüsli, Granolas, Porridges etc. enthalten teils hohe Mengen Zucker und Fett. Besser auf Müslimischungen ohne Zuckerzusatz bzw. Vollkornflakes zurückgreifen. Sie können mit Ihrem Kind auch eine eigene Müslimischung zusammenstellen, je nach Geschmack – gemahlene Nüsse sind z.B. eine ideale Ergänzung.

Wer es morgens lieber herzhaft mag, kann auf (Vollkorn-)Brot mit magerem Käse, magerem Schinken oder vegetarischen Aufstrichen zurückgreifen. Frisches, klein geschnittenes Gemüse sorgt dabei für zusätzliche Abwechslung und eine Extraportion Nährstoffe.

Milch und fettarme Milchprodukte wie Joghurt, Käse, Frischkäse, Hüttenkäse oder Topfenzubereitungen sind ein wichtiger Bestandteil eines ausgewogenen Frühstücks. Wenn beim Frühstück keine Milchprodukte gegessen werden, können diese auch gut in der Schulpause ergänzt werden - auch hier ist ein möglichst geringer Zuckergehalt zu bevorzugen.

Obst und Gemüse, am Stück bzw. in Spalten geschnitten oder mit anderen Lebensmitteln kombiniert, z.B. Joghurt mit Erdbeeren, Müsli mit Birne, Brot mit Gurkenscheiben, sind eine ideale Ergänzung für ein gesundes Frühstück. Für Kinder, die wenig Obst essen, dürfen es auch Fruchtsäfte ohne Zuckerzusatz sein – sie versorgen den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

Tipps für Frühstücksmuffel

Echte Frühstücksmuffel sollten nicht zum Essen gezwungen werden. Oft können jedoch schon kleine Veränderungen helfen. Die folgenden Tipps können hilfreich sein, um auch Morgenmuffel leichter für ein Frühstück zu begeistern:

  • Zeit zum Munterwerden: Manche Kinder brauchen morgens etwas länger, bis sie so richtig in Schwung kommen und der Hunger anklopft. Für das Frühstück sollte daher ausreichend Zeit eingeplant werden, unter (Zeit-)Druck macht das Frühstück weniger Spaß. Wecken Sie Ihr Kind bzw. Ihre Kinder daher rechtzeitig!
  • Abwechslung und Neues: Sorgen Sie für Abwechslung, verzagen Sie nicht, und probieren Sie immer wieder Neues aus, z.B. frische Obstzubereitungen, selbst zubereitete Müsli- bzw. Cerealienmischungen, verschiedene Brotsorten, unterschiedliche Kräuter- und Früchtetees etc.
  • Für besonders Hartnäckige: Wenn am Morgen gar nichts gegessen werden möchte, sollten Sie dem Kind zumindest ein Getränk anbieten, z.B. ein Glas Milch oder Wasser oder Tee.
  • Pausenbox extra: Wird am Morgen nichts oder wenig gegessen, sollte die Vormittagsjause dafür größer ausfallen. Eine gut gefüllte Pausenbox kann hier gut ausgleichen.
  • Farbenfroh in den Tag: Ein freundlich gestalteter Frühstückstisch zaubert auch einem Morgenmuffel ein Lächeln ins Gesicht. Für Farbe sorgen Obst und Gemüse, Frucht- und Gemüsesäfte, bunte Servietten oder diverse Dekorationsmaterialien.

Hinweis

Stellen Sie mit Ihrem Kind die notwendigen Schulsachen bereits am Vorabend zusammen. So bleibt am Morgen mehr Zeit – und das Frühstück kann entspannt beginnen.

Video: Warum das Frühstück wichtig ist

Ein Frühstück liefert Energie für den Tag. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in folgendem Video:

Video: (https://www.youtube.com/watch?v=TRvqnuSkLlk)

  • AGES (2018): Richtig essen von Anfang an! Ernährungsempfehlungen für Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren. Online abgerufen im Juni 2026 unter www.richtigessenvonanfangan.at
  • AGES (2020): So schmeckt´s uns allen! Richtig essen für 4- bis 10-Jährige. Online abgerufen im Juni 2026 unter www.richtigessenvonanfangan.at
  • Dachverband der Sozialversicherungsträger (2020): Service Stelle gesunde Schule – So geht frühstücken. Online abgerufen im Juni 2026 unter kinderessengesund.at

Letzte Aktualisierung: 22. Juli 2026

Erstellt durch: Redaktion Gesundheitsportal

Expertenprüfung durch: Fonds Gesundes Österreich (FGÖ)

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Jung sein ist spannend, aber auch anstrengend! Die Schule schaffen . . . sich über den Job Gedanken machen . . . zum ersten Mal verliebt sein . . . das Thema Verhütung . . . Oft kann es stressig werden! Mehr dazu hier. 

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