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Vorbeugen mit Ernährung

Junger Mann isst Salat © StockPhotoPro

Häufig wird erst nach dem Auftreten von Beschwerden oder Krankheiten über die persönliche Lebensweise und Änderungsmöglichkeiten nachgedacht. Dabei verbessert ein gesunder Lebensstil nicht nur das allgemeine Wohlbefinden, sondern kann auch der Entstehung vieler Krankheiten vorbeugen . . .

Powerfood für das Immunsystem

Sich „gesund essen, wenn man bereits an Fieber und Schnupfnase leidet, funktioniert nicht so einfach. Besser ist es allemal, bereits im Vorhinein gegen Viren und Co. gewappnet zu sein und das Immunsystem über die Nahrung mit fleißigen Helfern zu unterstützen. Bestimmte Nahrungskomponenten sind, wenn auch nur indirekt, an der Immunabwehr beteiligt. Die bekanntesten Vertreter sind wohl die beiden Antioxidantien Vitamin C und Vitamin E. Aber auch z.B. Zink und Selen sowie die Eiweiß und Fett aus der Nahrung sind wichtig für das Immunsystem . . .

„Schutzschild Nahrung“

Was wir essen und wie viel davon, kann sich auf die Gesundheit auswirken – vor allem auf Stoffwechsel, Herz und Blutgefäße. Einige Inhaltsstoffe von Lebensmitteln können beispielsweise dabei helfen, das Risiko für verschiedene Erkrankungen zu reduzieren. So üben Vitamine und Mineralstoffe, Ballaststoffe oder Omega-3-Fettsäuren einen positiven Effekt auf die Gesundheit aus. Andere Inhaltsstoffe der Nahrung hingegen, wie tierische Fette oder ein Zuviel an Salz, können bei überhöhter Zufuhr der Gesundheit Schaden zufügen . . .

Ernährungsfehler von Herrn und Frau Österreicher

Der Österreichische Ernährungsbericht gibt Aufschluss über Änderungen im Essverhalten und in der Nährstoffversorgung der österreichischen Bevölkerung. Er wird regelmäßig herausgegeben: Der aktuelle Ernährungsbericht (2012) zeigt, dass weniger Obst und Gemüse verzehrt wird als empfohlen. Auch stärkehaltige Produkte wie z.B. Brot, Reis, Nudeln, andere Getreideprodukte und Kartoffeln sowie Milch- und Milchprodukte, aber auch Hülsenfrüchte werden zu wenig gegessen. Demgegenüber steht eine zu hohe Aufnahme an Fleisch- und Wurstwaren, aber auch Süßigkeiten . . .

Ernährungsabhängige Krankheiten

Gesundheit wird nicht nur als alleinige Abwesenheit von Krankheit verstanden, sondern umfasst zudem körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden (Gesundheit). Die in Gesundheit verbrachten Lebensjahre sind somit ein Maß für die Lebensqualität. Das vorbeugene Potenzial der Ernährung trägt wesentlich dazu bei, die Gesundheit zu erhalten bzw. zu fördern. Die optimale Zufuhr aller Nährstoffe soll bestimmte Risikofaktoren ausschalten und ernährungsabhängigen Krankheiten vorbeugen . . .

Vorbeugen mit Ernährung: Antioxidantien

Der Organismus ist ständig sogenannten freien Radikalen ausgesetzt, die für den Körper eine Belastung darstellen. Nehmen diese überhand, spricht man von oxidativem Stress, der Krankheiten begünstigen kann. Die Entstehung und das Vorkommen von freien Radikalen im Körper sind ein normaler, ständig ablaufender Vorgang: Wir atmen sie ein, essen sie und sie entstehen im Körper selbst, z.B. bei der Immunabwehr oder bei Entzündungen . . .

Vorbeugen mit Ernährung: Sekundäre Pflanzenstoffe

Wie der Name schon verrät, kommen diese strukturell teils sehr unterschiedlichen Stoffe ausschließlich in pflanzlichen Nahrungsmitteln vor. Diese Pflanzenstoffe sind auch unter dem Überbegriff „gesundheitsfördernde Substanzen“ bekannt. Sie haben teils sehr ähnliche Eigenschaften wie Vitamine. Bisher sind ca. 30.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe mit unterschiedlichsten Wirkungen bekannt. Bekannte Vertreter der sekundären Pflanzenstoffe sind Carotinoide, Phytosterine und Flavonoide. So vielfältig wie ihre Wirkungen sind auch die einzelnen Vertreter der sekundären Pflanzenstoffe . . .

Sekundäre Pflanzenstoffe: Vorkommen & Wirkungen

Die Tabelle gibt Auskunft über die vielfältigen Wirkungen sekundärer Pflanzenstoffe – sie reichen von cholesterinsenkend über antibiotisch bis hin zu krebshemmend:

Vorbeugen mit Ernährung: Ballaststoffe

Ballaststoffe wurden früher für unnötigen Ballast gehalten, daher auch ihr Name. Heute müssen sie um ihren guten Ruf nicht mehr kämpfen. Ballaststoffe aus Getreide, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse zeigen neben ihrer regulierenden Wirkung auf die Verdauungstätigkeit auch positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System (u.a. zur Vorbeugung von Arteriosklerose). Aber nicht nur das: Ballaststoffe halten uns lange satt . . .

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