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Vollkornbrot © photocrew

Vorbeugen mit Ernährung: Ballaststoffe

Ballaststoffe wurden früher für unnötigen Ballast gehalten, daher auch ihr Name, der etwas irreführend klingen mag. Denn: Ballaststoffe aus Getreide, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse zeigen neben ihrer regulierenden Wirkung auf die Verdauungstätigkeit und das Sättigungsgefühl u.a. auch positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System.

Ballaststoffe werden unterteilt in lösliche und unlösliche – beide kommen ausschließlich in pflanzlichen Nahrungsmitteln vor, insbesondere in Obst, Gemüse sowie Vollkorngetreide(-produkten) und Hülsenfrüchten.

Gesundheitliche Wirkungen von Ballaststoffen

Ballaststoffe regen zum Kauen an, steigern das Sättigungsgefühl, stabilisieren den Blutzuckerspiegel und beugen einer Verstopfung vor. Beste Voraussetzungen für eine funktionierende Verdauung. Darüber hinaus üben Ballaststoffe weitere positive Eigenschaften im Körper aus:

Eine hohe Gesamt-Ballaststoffzufuhr kann das Risiko für starkes Übergewicht, Bluthochdruck sowie einer koronaren Herzkrankheit senken. Auch eine Regulation der Blutfettwerte sowie eine Senkung des Risikos für Darmkrebs wird mit einer hohen Zufuhr an Ballaststoffen über die Nahrung in Verbindung gebracht.

Bevorzugt Vollkorn

Bei der Ballaststoffzufuhr und den positiven Wirkungen auf die Gesundheit nimmt insbesondere der Verzehr von Vollkornprodukten einen wichtigen Stellenwert ein.

Mögliche Effekte von Vollkornprodukten:

Quelle: DGE, Evidenzbasierte Leitlinie, Kohlenhydratzufuhr und Prävention ausgewählter ernährungsmitbedingter Krankheiten)

Hinweis Damit Ballaststoffe ihre positiven Wirkungen voll entfalten können (u.a. Quellvermögen), um bekömmlich zu sein, ist ausreichendes Trinken (min. 1,5 l pro Tag) besonders wichtig!

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