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Kinderwunsch

Holzbuchstaben mit Schriftzug und Spielzeug © Sandra Thiele

Wenn eine schon lang ersehnte Schwangerschaft auf sich warten lässt, bietet die moderne Medizin eine Auswahl an Möglichkeiten zur Erfüllung des Kinderwunsches. Verschiedenste Ursachen können sich hinter dem langen Warten auf den Nachwuchs verbergen. Erfahren Sie mehr über Untersuchungs- und Behandlungsmethoden. Oder informieren Sie sich über das Thema künstliche Befruchtung . . .

Warten auf das Wunschkind

Eine harmonische Partnerschaft, Erfolg im Job und eine geräumige Wohnung. Nur das Wunschkind fehlt noch zum gemeinsamen Glück. Das ist nur ein Beispiel einer Familie, die auf Kindersegen wartet. Die Sehnsucht beider Partner nach einem gemeinsamen Kind mündet manchmal in Verzweiflung, weil der Nachwuchs auf sich warten lässt.

Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch

Gründe ungewollter Kinderlosigkeit können beim Mann, bei der Frau und/oder bei beiden liegen. Es ist daher sinnvoll, dass beide Partner in eine Abklärung mit einbezogen werden. Außerdem stärkt ein Zusammenhalt gegenseitig. Auch Faktoren des Lebensstils sowie Umweltbedingungen können einen schädigenden Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben. Zum Beispiel Missbrauch von Alkohol, Nikotin oder Drogen, Über- oder Untergewicht. Zudem ist die Rolle der Psyche nicht zu unterschätzen. Auch Verfahren der Fortpflanzungsmedizin, gehen häufig mit Herausforderungen für die Psyche einher. In Österreich ist eine psychologische Beratung während einer Kinderwunschbehandlung mittels künstlicher Befruchtung gesetzlich festgelegt. 

Untersuchungsmethoden bei der Frau

Ein Besuch bei der Frauenärztin/beim Frauenarzt ist nichts Ungewöhnliches. Dadurch ist die Hemmschwelle für Frauen mit Kinderwunsch, professionelle Hilfe aufzusuchen, oft niedriger als beim „starken“ Geschlecht. Je nach individueller Situation stehen im Anschluss an ein ärztliches Gespräch unterschiedliche diagnostische Maßnahmen zur Verfügung, die je nach Ermessen der betreuenden Ärztin/des betreuenden Arztes herangezogen werden. Da eine Untersuchung der Spermienqualität des Mannes sehr leicht durchzuführen ist, wird diese naturgemäß vor größeren diagnostischen Abklärungen der Frau zuerst beim Mann in die Wege geleitet. 

Untersuchungsmethoden beim Mann

Zeugungsfähigkeit wird oft gleichgesetzt mit „Männlichkeit“. Daher kostet der Gang zur Spezialistin/zum Spezialisten Männern oft viel Überwindung. Androloginnen und Andrologen beschäftigen sich mit der männlichen Fruchtbarkeitsdiagnostik. Ärztinnen/Ärzte aus dem Fachgebiet der Urologie können sich auf dieses Themengebiet spezialisieren. 

Künstliche Befruchtung

Ende der siebziger Jahre kam es erstmals zu einer erfolgreichen Befruchtung außerhalb des weiblichen Körpers. Heutzutage kommen hauptsächlich zwei Methoden zur Anwendung: die In-vitro-Fertilisation (IVF) und intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI). Erkundigen Sie sich persönlich bei Ihrer Spezialistin/Ihrem Spezialisten nach weiteren medizinischen Hilfen bei der Fortpflanzung, und bauen Sie auf gute Beratung.

Kinderwunsch: Medikamente und Operationen

Bei Frau und Mann gibt es medikamentöse und operative Möglichkeiten, dem Traum vom Wunschbaby näher zu kommen. Der weibliche Hormonhaushalt ist allerdings wesentlich besser erforscht als jener von Männern. Der Fokus der Behandlung richtet sich meistens auf die Frau.  Aber auch bei Männern kann eine zielgerichtete Behandlung zum ersehnten Wunschkind führen

Spermiengewinnung & Insemination

Sowohl für eine künstliche Befruchtung als auch für andere Methoden der Kinderwunschbehandlung wie die Insemination (Samenflüssigkeit wird in die Gebärmutter gebracht) ist die Gewinnung von Spermien notwendig. Die einfachste Art ist ein natürlicher Samenerguss mittels Masturbation. Ist dies aus medizinischen Gründen (z.B. verschlossene Samenleiter) nicht möglich, gibt es noch andere Möglichkeiten – etwa die direkte Entnahme von Samen aus dem Hoden.

Leistungen & Kosten

Bei unerfülltem Kinderwunsch stellen sich viele Fragen, etwa wohin man sich wenden kann oder wer die Kosten einer Therapie oder künstlichen Befruchtung übernimmt. Im Folgenden erfahren Sie Antworten auf diese Fragen und finden weitere hilfreiche Links.

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