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Hockeyspiel © fovivafoto

Hockey

Hockey ist ein rasantes, technisch und körperlich anspruchsvolles Mannschaftsspiel, bei dem ein kleiner Ball mithilfe eines Schlägers fortbewegt wird. Ziel ist, durch gekonnte Ballführung und taktisches Zusammenspiel Tore zu schießen. Das Ballspiel mit einem Stock ist sehr alt. Die Ursprünge reichen bis in die Zeit der frühen Zivilisationen in Asien, Afrika und Amerika, wie alte Abbildungen zeigen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde dem Spiel eine moderne, standardisierte Form mit Regeln gegeben. Danach breitete sich das moderne Hockey von England in der Welt aus . . .

 In Österreich hat der Sport weit über 100 Jahre Tradition. Heute ist Hockey eine Olympische Sportart, in der auch nationale und internationale Wettbewerbe und Meisterschaften ausgetragen werden. Hockey wird im Freien oder in der Halle betrieben.

Im Freien wird Feldhockey auf einem 91 Meter langen und 55 Meter breiten Spielfeld praktisch ausschließlich auf Kunstrasen gespielt. Die Mannschaften bestehen aus jeweils elf Spielerinnen/-spielern. In der Halle treten fünf Spielerinnen/Spieler auf einem Feld in der Größe eines Handballfelds gegeneinander an. Seitlich begrenzt wird das Hallenfeld von zehn Zentimeter hohen Banden. Spiele im Freien im Erwachsenenbereich dauern zweimal 35 Minuten, in der Halle in Österreich zweimal 25 Minuten. Bis zu sieben Wechselspielerinnen/Wechselspieler sind erlaubt, die im „fliegenden Wechsel“ jederzeit ausgetauscht werden dürfen.

Wie wird gespielt?

Die Hockeyschläger sind ca. einen Meter lang und am unteren Ende gekrümmt. Sie haben eine runde und eine flache Seite. Der Ball aus Hartplastik in etwa der Größe eines Tennisballs darf nur mit der flachen Seite des Schlägers gespielt werden. Ein Torschuss ist nur innerhalb des markierten Schusskreises erlaubt. Im Feldhockey darf der Ball mit dem Schläger geschlagen, geschoben, gehoben und geschlenzt werden. Hohes Zuspiel ist nur dann erlaubt, wenn andere Spielerinnen/Spieler nicht gefährdet werden. Im Hallenhockey darf der Ball nicht geschlagen und außer beim Torschuss nur flach gespielt werden. Ein Torschuss darf erst innerhalb des markierten Schusskreises abgegeben werden. Die Torwartin/der Torwart darf den Ball im Schusskreis mit dem ganzen Körper berühren. Das Regelwerk ist darauf ausgelegt, Verletzungen durch das temporeiche Spiel mit harten Schlägern und Ball zu vermeiden.

Wie wird trainiert?

Eine wichtige Grundlage ist, wie bei anderen Ballsportarten, das Training der Kondition (Ausdauer und Kraft) sowie der Schnelligkeit. Beim speziellen Training werden Ballführung, Schusstechnik sowie Taktik und Spielzüge in Angriff und Verteidigung geübt.

Ausrüstung

Die Ausrüstung die Feldspielerinnen/Feldspieler besteht aus einem speziellen Hallen- bzw. Feldhockeyschläger, Stutzen und Schienbeinschutz sowie eventuell einem Mundschutz. Die Torwartin/der Torwart ist durch eine spezielle Ausrüstung (z.B. Helm, Brustpanzer) besonders geschützt.

Verwandte Sportart

Mit dem Hockey verwandt ist das sehr schnelle, körperbetonte Eishockey. Beide Sportarten haben sich Mitte des 19. Jahrhunderts aus den Urformen der Spiele mit Schläger und Ball etwa parallel entwickelt. Beim Eishockey treten zwei Mannschaften zu je sechs Spielerinnen/Spieler auf einem Eisfeld mit der Fläche 60 mal 30 Meter gegeneinander an. Ziel ist, eine flache Hartplastikscheibe (Puck) ins Tor zu schießen.

Wohin kann ich mich wenden?

In Österreich wird Hockey in Breitensportvereinen bzw. als Leistungssport in Vereinen des Österreichischen Hockeyverbands betrieben. Fit Sport Austria bietet Hockey, auch für Kinder und Jugendliche, als gesundheitsfördernde Bewegung an.

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