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Pulver in Löffel © Jiri Hera
Pulver in Löffel © Jiri Hera

Nahrungsergänzungsmittel - Was ist das?

Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Co.: Sie alle zählen zu den Nahrungsergänzungsmitteln. Dabei handelt es sich um Konzentrate mit teils hoher Dosierung. Obwohl sie zu den Lebensmitteln zählen, sollten sie nicht als alleinige Nahrungsquelle herangezogen werden. Besonders Sportlerinnen/Sportler lassen sich aus vielerlei Gründen zu der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln bewegen. Dabei stehen Konsumentinnen/Konsumenten eine Palette an unterschiedlichen Produkten zur Verfügung.

Eine individuelle Beratung durch entsprechendes Fachpersonal wie etwa einer Ärztin/einen Arzt oder einer Apothekerin/einen Apotheker ist vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln unerlässlich. Ebenso kann eine individuelle Ernährungsberatung durch eine Diätologin/einen Diätologen sinnvoll sein. Von einer unkontrollierten Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist in jedem Fall abzuraten.

Was versteht man unter Nahrungsergänzungsmitteln?

Nahrungsergänzungsmittel sind Konzentrate mit teils hoher Dosierung aus zum Beispiel Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Ballaststoffen und/oder anderen Substanzen. Sie zählen zwar zu den Lebensmitteln, dienen jedoch nicht als alleinige Nahrungsquelle, sondern als Ergänzung zu der normalen Ernährung. Da sie nicht dem Arzneimittelgesetz unterliegen, ist kein Nachweis der Wirksamkeit oder Sicherheit (Ausnahme Vitamine und Mineralstoffe) gegenüber einer Behörde erforderlich - für ihre Sicherheit ist der Hersteller verantwortlich. Nahrungsergänzungsmittel sind keine Wundermittel und können eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung nicht ersetzen. Sie sind daher nicht geeignet, Ernährungsmängel, die durch eine ungesunde und einseitige Ernährung entstehen können, auszugleichen oder Krankheiten zu heilen oder zu lindern. Nahrungsergänzungsmittel werden als Tabletten, Kapseln, Pulver oder Flüssigkeiten angeboten.

Achtung! Vorsicht ist bei der Einnahme von Medikamenten gegeben: Nahrungsergänzungsmittel können die Wirkung eines Arzneistoffes verstärken oder abschwächen!

Welche Gründe haben Sportlerinnen/Sportler Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen?

Häufige Argumente für die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln beim Sport sind die Unterstützung der Regeneration, die Gesunderhaltung, die Leistungssteigerung sowie die Kompensation einer unausgewogenen Ernährung.

Das Motto „viel hilft viel“ kann hier nicht angewendet werden. Denn: Ein Überschuss an Nährstoffen wirkt sich weder leistungssteigernd aus, noch beschleunigt es die Regeneration oder fördert es die Gesundheit.

Welche Nahrungsergänzungsmittel gibt es?

Angesichts des allgegenwärtigen Erfolgsdrucks ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln besonders im Leistungssport weit verbreitet. Aber auch Breitensportlerinnen/Breitensportler greifen vermehrt zu Nahrungsergänzungsmitteln. Demnach ist die Palette der angebotenen Substanzen lang und vielfältig. Zu Nahrungsergänzungsmitteln zählen u.a.:

  • Isotonische Getränke,
  • Kohlenhydrate und Ballaststoffe (z.B. Oligofructose),
  • Eiweißbestandteile wie L-Cystein,
  • Fettsäuren wie Omega-3-, Omega-6-Fettsäuren,
  • Probiotika ,
  • Vitamine und Provitamine wie Vitamin C, Vitamin E, Folsäure, Betacarotin,
  • Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Magnesium, Eisen, Zink,
  • Substanzen wie Koffein, Kreatin, Natriumbicarbonat und Nitrat,
  • körpereigene Stoffe wie L-Carnitin, Pyruvat und Coenzym Q10,
  • energieliefernde Nährstoffe wie Taurin und verzweigtkettige Aminosäuren (BCAA) sowie
  • Pflanzenextrakte wie Ginseng (Panax ginseng) und Mäusedorn (Tribulus terrestris).

Mehr Informationen finden Sie unter:

Isotonische Getränke beim Sport?

Eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit ist unerlässlich für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Dabei spielt sowohl die Menge als auch die Art der Flüssigkeit eine Rolle und das sowohl vor, während und nach der Belastung.

Als ideales Sportgetränk eignen sich neben stillem, natriumreichen Mineralwasser auch isotone Getränke. Isotonische Getränke haben die gleiche Teilchenkonzentration (280 - 330 mOsmol pro Kilogramm) wie das Blut und werden am schnellsten aufgenommen. Sie werden als Pulver oder Brausetablette in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten. Ebenso eignen sich verdünnte Fruchtsäfte (ein Teil Saft und zwei Teile Wasser) mit einer Prise Speisesalz (bei niedrigem Natriumgehalt des Mineralwassers).

Hinweis Die richtige Trinkmenge ist individuell. Nach dem Sport wird empfohlen, etwa die eineinhalbfache Menge des Schweißverlustes an Flüssigkeit aufzunehmen.

Mehr Informationen finden Sie unter:

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