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Verdauungsorgane

Symbolbild Verdauung © abhijith3747

Nach dem Essen steht der Nahrung im Körper eine lange Reise bevor. Allein Dünn- und Dickdarm erreichen zusammen eine Länge von mehreren Metern. An jedem Ort der Verdauung geschehen spezielle Vorgänge, die Nahrungsbestandteile wie Fette, Zucker und Eiweiß für den Organismus verfügbar machen . . .

Verdauungsorgane: Basis-Info

Der gesamte Magen-Darm-Trakt (Gastrointestinaltrakt) ist mit einem speziellen Nervensystem ausgestattet, dem enterischen Nervensystem. Dieses weitgehend unabhängige Nervensystem regelt die Sekretion von Verdauungssäften sowie die Bewegungen des Darms (Peristaltik). Organe, die bei der Verdauung eine wesentliche Rolle spielen, sind die Leber, die Gallenwege sowie die Bauchspeicheldrüse . . .

Leistenbruch

Ein Leistenbruch (Leistenhernie) ist eine Ausstülpung des Bauchfelles durch eine Lücke in der Bauchdecke. Dabei treten Eingeweideteile (z.B. Fettgewebe oder Darmanteile) durch die Bruchlücke aus dem Bauchraum in den bestehenden Leistenkanal (laterale Hernie) oder durch erworbene Lücken der Bauchwand an die Oberfläche (mediale Hernie). Die bei einem Leistenbruch entstandene Lücke in der Bauchdecke wird auch als Bruchpforte bezeichnet. Das Bauchfell, das sich mit den darin enthaltenen Eingeweideteilen sackartig durch die Bruchpforte in der Bauchdecke nach außen vorwölbt, bildet den sogenannten Bruchsack . . .

Reflux und Sodbrennen

Es ist unangenehm, viele kennen es: Zuerst eine üppige Mahlzeit, und im Anschluss machen sich Magen und Brustkorb quälend bemerkbar. Magensäure kommt beim Aufstoßen hoch, und die Speiseröhre brennt. Treten Beschwerden wie Aufstoßen (Singultus) und leichtes Sodbrennen (Pyrosis) nur gelegentlich auf, ist es zwar sehr unangenehm, hat aber nicht zwingend Krankheitswert . . .

Nabelbruch

Ein Nabelbruch (Nabelhernie) tritt bei rund fünf bis zehn Prozent aller Säuglinge nach der Geburt auf. Insbesondere Kinder mit sehr niedrigem Geburtsgewicht sowie Frühgeborene sind häufiger betroffen. Beim Nabelbruch handelt es sich um eine Bindegewebsschwäche des Nabelrings, durch den die Nabelschnur geführt hat. Normalerweise vernarbt der Narbelring direkt nach der Geburt. Manchmal verschließt sich diese Öffnung in der Bauchdecke jedoch nur langsam und eine Lücke (Bruchpforte) bleibt bestehen. Ursache bei Säuglingen ist die noch nicht vollständig ausgebildete Bauchwand im Bereich des Bauchnabels . . .

Durchfall

Sind die Stuhlgewohnheiten aus dem Gleichgewicht geraten, kann das sehr unangenehm bis schmerzhaft sein. Für manche Menschen ist es durchaus normal, dreimal täglich Stuhlgang zu haben. Ein breiiger Stuhl muss auch nicht unbedingt Durchfall bedeuten. Der Bereich des „normalen Stuhlganges“ ist breit gefasst, dabei können Stuhlkonsistenz und -frequenz individuell sehr unterschiedlich sein . . .

Verstopfung

Eine gelegentliche Verstopfung ist wohl jedem bekannt und geht in den meisten Fällen schnell von selbst vorüber. Setzt eine Darmentleerung nur alle drei Tage ein, kann man dies als normale Verdauung bezeichnen, wenn daraus keine weiteren Beschwerden wie Schmerzen oder Blähungen resultieren. Kommt es allerdings pro Woche nur zu maximal zwei Stuhlgängen, kann man von einer Verstopfung ausgehen . . .

Schluckstörung (Dysphagie): Ursachen & Symptome

Schlucken ist ein hochkomplexer Vorgang, bei dessen fein abgestimmtem Ablauf leicht Störungen auftreten können. Bis zu 2.000-mal am Tag schluckt der Mensch. Während beim Essen und Trinken bewusst geschluckt wird, geschieht es deutlich häufiger unbewusst. Beim Schluckakt werden Speichel, Flüssigkeit und Nahrung in Form eines Speisebreibolus vom Mund über die Speiseröhre bis in den Magen transportiert . . .

Schluckstörung (Dysphagie): Diagnose & Therapie

Schluckstörungen sollten keinesfalls als Alterserscheinung hingenommen oder gar verharmlost werden. Da sich hinter einer Schluckstörung zumeist eine andere Grunderkrankung verbirgt, sollte unbedingt eine Ärztin/ein Arzt herangezogen werden. Im Anamnese-Gespräch versucht die Ärztin/der Arzt, den allgemeinen Zustand der Patientin/des Patienten festzustellen. Wie gut kann der Speichel geschluckt werden, wie intensiv ist der Hustenreflex, wie ist die Zungenbeweglichkeit . . .

Hämorrhoiden: Ursachen & Vorbeugung

Im Enddarmbereich befindet sich rund um den Übergang vom Mastdarm zum Afterkanal ein breitbasig aufsitzender, schwammartiger Gefäßpolster (Synonyme: hämorrhoidaler Schwellpolster, Hämorrhoidalplexus, Corpus cavernosum recti, Plexus hämorrhoidalis superior), der sehr reich an Blutgefäßen ist. Dieses Kissen ist für die Feinabdichtung des Afters verantwortlich. Bei einer Vergrößerung des Gefäßpolsters spricht man von Hämorrhoiden. Wenn die Hämorrhoiden Beschwerden verursachen, liegt ein sogenanntes Hämorrhoidalleiden vor („symptomatische Hämorrhoiden“) . . .

Lebensmittelinfektionen & -vergiftungen

Typische Risikoquellen sind empfindliche Nahrungsmittel wie z.B. rohes oder unzureichend gegartes Fleisch und Wurstwaren, roher Fisch, unpasteurisierte Milch und Milchprodukte sowie Eier. Aber auch verunreinigtes Trinkwasser, Obst und Gemüse, insbesondere Pilze sorgen häufig für Unwohlsein . . . 

Hämorrhoiden: Diagnose & Therapie

Neben dem Gespräch mit der Ärztin/dem Arzt sind eine genaue Untersuchung der Hämorrhoiden sowie eine endoskopische Untersuchung von Mastdarm (Rektoskopie) und Enddarm (Proktoskopie) erforderlich. Dadurch können andere Erkrankungen des Enddarms wie beispielsweise Fissuren, Polypen, Fisteln oder Tumore ausgeschlossen werden . . .

Gastritis und Dyspepsie

Bei der Gastritis handelt es sich um eine Schädigung der Magenschleimhaut durch Entzündung, bei der es – je nach Form und Ausprägung – zu oberflächlichen bis tiefreichenden Veränderungen im Drüsengewebe des Magens sowie zu Blutungen kommen kann. Oberbauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen ohne Vorliegen einer nennenswerten Gastritis werden – nach Ausschluss anderer Erkrankungen – als Reizmagen bzw. Dyspepsie bezeichnet . . .

Gallenblase

Wenn es nach dem Essen zu Beschwerden wie Völlegefühl, Übelkeit bzw. Schmerzen im Oberbauch kommt, können die Ursachen mit der Gallenblase in Verbindung stehen.
Die Gallenflüssigkeit dient der Fettverdauung. Sie wird in der Leber produziert und in der Gallenblase, einem kleinen birnenförmigen Beutel, gespeichert. Alles zu Beschwerden mit der Gallenblase . . .

Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) liegt in der hinteren Wand der Bauchhöhle direkt hinter dem Magen. Ihre Hauptaufgaben betreffen die Verdauung und den Zuckerstoffwechsel. Bei einer entzündlichen Erkrankung der Bauchspeicheldrüse spricht man von einer Pankreatitis . . .


Chronische Darmerkrankungen (CED)

Chronische Entzündungen im Darm sind für die Betroffenen mit immer wiederkehrenden Beschwerden im Verdauungstrakt verbunden, die den Alltag mitunter massiv einschränken können. Die wichtigsten Vertreter sind Morbus Crohn (MC) und Colitis ulcerosa (CU). Beide sind sich in Teilen der Krankheit ähnlich. Im Krankheitsverlauf wechseln sich Erkrankungsschübe mit beschwerdefreien Phasen ab . . .

Magen und Darm: Leistungen und Kosten

Hier finden Sie einen Überblick über wichtige Leistungen der medizinischen Versorgung bei Krankheiten in Verbindung mit dem Verdauungsapparat. Sie erhalten Antworten unter anderem auf folgende Fragen: Wie läuft die Leistung ab? Wo wird die Leistung durchführt? Wie erfolgt die Abdeckung der Kosten?

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