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Frau und Mann lehnen Schulter an Schulter © Engine Images

HIV/AIDS: Zusammenleben mit anderen

Das Zusammenleben mit einem HIV-erkrankten Menschen stellt keine Gefahr für seine HIV-negativen Mitmenschen dar. Bei alltäglichen sozialen Kontakten ist eine HIV-Übertragung ausgeschlossen. Händeschütteln, Umarmungen, gemeinsames Benutzen von Handtüchern, Geschirr, Besteck, Toiletten, Telefon, Schwimmbad, Sauna sowie das Anhusten, Anniesen und Küssen sind völlig ungefährlich. Auch bei Kontakt mit Speichel, Schweiß, Tränen oder Harn von HIV-Infizierten erfolgt keine HIV-Übertragung . . .

Lediglich bei der Versorgung blutender Wunden einer HIV-infizierten Person müssen Handschuhe getragen werden, um den Kontakt mit dem infektiösen Blut zu vermeiden. Blutspritzer verlieren nach zirka 30 Minuten ihre Infektiosität, weil HI-Viren auf Trockenheit sehr empfindlich reagieren.

Infektionsschutz für HIV-Positive

Das Zusammenleben von HIV-positiven mit HIV-negativen Menschen stellt eher für die HIV-infizierte Person ein erhöhtes Infektionsrisiko dar. Vor allem dann, wenn die Immunschwäche bereits ausgeprägt ist. In diesen Fällen können die HIV-negative Partnerin/der HIV-negative Partner oder andere scheinbar gesunde Mitbewohner/Mitbewohnerinnen eine Vielzahl von Krankheitserregern übertragen.

Sozialer und emotionaler Rückhalt

Partnerschaftliche und familiäre Gemeinschaften bieten HIV-Infizierten auf sozialer und emotionaler Ebene eine wertvolle Unterstützung und bei Bedarf auch die notwendige Betreuung und Pflege. HIV-positive Menschen befinden sich wie viele chronisch Kranke in einer psychischen Belastungssituation. Vertraute Menschen können ihnen einen Teil ihrer Belastung abnehmen, ihnen Lebenskraft geben und sie zusätzlich bei der regelmäßigen Einnahme ihrer Medikamente unterstützen. Dadurch können sie wesentlich zum Behandlungserfolg beitragen.

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