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EKG-Überwachung bei Patienten © Kzenon

Herzrhythmusstörungen: Symptome & Diagnose

Herzrhythmusstörungen bleiben häufig jahrelang unbemerkt, können jedoch auch mehr oder weniger stark ausgeprägte Beschwerden verursachen. Die Diagnose erfolgt anhand dieser Symptome und wird durch weiterführende Untersuchungen gesichert . . .

Symptome

Die unterschiedlichen Arten von Herzrhythmusstörungen verursachen ähnliche Beschwerden. Dazu zählen v.a.:

  • Herzklopfen, Herzstolpern, Herzrasen,
  • unangenehmes Gefühl in der Brust (v.a. bei Vorhofflimmern),
  • Schwäche und verminderte körperliche Belastbarkeit,
  • Benommenheit, Schwindel, Verwirrtheits- und Angstzustände, vorübergehende Seh- oder Sprechstörungen,
  • Krampfanfälle,
  • Atemnot,
  • kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope),
  • Verschlechterung bestehender Herzerkrankungen,
  • Schlaganfall,
  • Herz-Kreislauf-Stillstand, plötzlicher Herztod.

Diagnose

Am Beginn steht ein ausführliches Gespräch (Amnamese) mit der Ärztin/dem Arzt. Dabei werden die Beschwerden, das allgemeine Befinden, Vorerkrankungen etc. detailliert besprochen. Weiterführende Untersuchungen sind unter anderem:

  • Elektrokardiogramm (EKG) in Ruhe und/oder unter Belastung oder Langzeit-EKG,
  • Echokardiografie,
  • Gerinnungsfaktoren im Blut,
  • Röntgenbild des Brustkorbs.

Wohin kann ich mich wenden?

Herzrhythmusstörungen können harmlos oder Zeichen einer anderen Erkrankung sein. Schwere Formen können unbehandelt langfristig zur Entstehung oder Verschlimmerung einer Herzinsuffizienz führen oder das Risiko für Schlaganfall und einen Herz-Kreislauf-Stillstand erhöhen. Daher sollte bei Beschwerden umgehend die Hausärztin/der Hausarzt aufgesucht werden.

Wie erfolgt die Abdeckung der Kosten?

Alle notwendigen und zweckmäßigenDiagnose-Maßnahmen zur Diagnose werden von den Krankenversicherungsträgern übernommen. Grundsätzlich rechnet Ihre Ärztin/Ihr Arzt bzw. das Ambulatorium direkt mit Ihrem Krankenversicherungsträger ab. Bei bestimmten Krankenversicherungsträgern kann jedoch ein Selbstbehalt für Sie anfallen (BVA, SVA, SVB, VAEB).

Sie können allerdings auch eine Wahlärztin/einen Wahlarzt (d.h. Ärztin/Arzt ohne Kassenvertrag) oder ein Privatambulatorium in Anspruch nehmen. Nähere Informationen finden Sie unter Kosten und Selbstbehalte.

Ist zur Behandlung ein Krankenhausaufenthalt erforderlich, wird über die Krankenhauskosten abgerechnet. Von der Patientin/dem Patienten ist pro Tag ein Kostenbeitrag zu bezahlen. Die weitere medikamentöse Behandlung zu Hause erfolgt per Rezept durch die Allgemeinmedizinerin/den Allgemeinmediziner bzw. durch die Fachärztin/den Facharzt für Innere Medizin.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Was kostet der Spitalsaufenthalt?

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