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Männerkörper © beautyblowflow
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Der männliche Körper

Im Normalfall entwickeln sich Burschen zwischen dem zwölften und 15. Lebensjahr zu Männern. Der Beginn der Pubertät ist bei Burschen durch die Reifung der Geschlechtsorgane und die damit verbundene Ausschüttung von Geschlechtshormonen gekennzeichnet. Das männliche Sexualhormon Testosteron aktiviert die Produktion von Spermien in den Hoden. Dabei handelt es sich um einen komplizierten Vorgang, der sehr anfällig auf Störungen – wie zum Beispiel Krankheit, Stress, Nikotinkonsum oder Kontakt mit Umweltgiften – reagiert.

Erste körperliche Anzeichen

Als erstes Zeichen beginnen die Hoden zu wachsen. Sie erreichen ihre endgültige Größe am Ende der Pubertät. Die produzierten Spermien (täglich mehrere Millionen) werden in den Nebenhoden gespeichert. Weiters entwickelt sich auch die Intimbehaarung, und der Penis beginnt zu wachsen. Dieser besitzt sogenannte Schwellkörper, die sich bei sexueller Erregung mit Blut füllen. Dadurch nimmt die Größe des Penis zu. Er richtet sich auf und wird steif (Erektion). Die Spermien werden gemeinsam mit der Samenflüssigkeit am Höhepunkt der sexuellen Erregung (Orgasmus) stoßartig herausgeschleudert (Ejakulation). Dies geschieht durch rhythmisches Zusammenziehen (Kontraktionen) der Penismuskulatur. Begleitend treten eine Beschleunigung des Herzschlages und der Atmung, eine Weitung der Pupillen, eine erhöhte Anspannung der Muskulatur und eine vermehrte Schweißbildung auf.

Der erste Samenerguss

Die Bildung, die weitere Reifung sowie der Transport der Spermien in die Speicher des Nebenhodens dauern ungefähr 80 Tage. Ein reifes Spermium besteht aus einem Kopf und einem Schwanz. Sie misst etwa 0,06 mm. Kommt es über längere Zeit zu keinem Samenerguss, werden die Spermien im Nebenhoden wieder abgebaut. Buben haben ihren ersten Samenerguss (Ejakularche) zwischen dem elften und 16. Lebensjahr. Ab diesem Zeitpunkt kann ein junger Mann ein Kind zeugen. Daher sollte spätestens in diesem Alter eine umfangreiche Aufklärung zum Thema „Verhütung“ für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Sexualität erfolgt sein.

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