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Vollkornreis © Daniel Gilbey

Biotin

Das wasserlösliche Biotin ist ein Vitamin der B-Gruppe. Es hilft als Coenzym bestimmten Enzymen, die wichtig für den Aminosäuren-, Fettsäuren- und Kohlenhydratstoffwechsel sind. Zudem spielt es eine Rolle beim Aufbau von Cholesterin und der DNA sowie beim Zellwachstum. Eine Unterversorgung ist unter ausgewogener Ernährung eher selten, kann allerdings bei z.B. Alkoholmissbrauch entstehen . . .

Wo ist Biotin enthalten?

Gute Biotinquellen sind beispielsweise Leber, ungeschälter Reis, Sojabohnen, Eigelb/gekochte Eier, Haferflocken, Spinat, Champignons, Linsen und Nüsse.

Wie viel brauchen wir?

Der genaue Wert ist nicht bekannt. Schätzwert für eine angemessene Zufuhr für Jugendliche (ab 15 Jahren) und Erwachsene pro Tag nach den D-A-CH-Referenzwerten: 30–60 µg Biotin. Weitere Informationen erhalten Sie unter Deckung des Tagesbedarfs an Vitaminen.

Zu viel/zu wenig Biotin?

  • Bisher ist keine toxische Wirkung bei Überdosierung mit Biotin bekannt.
  • Mangelerscheinungen treten bei einer ausgewogenen Ernährung nicht auf. Eine extreme Fehl- bzw. Unterernährung oder Alkoholismus können neben anderen Ursachen jedoch einen Biotinmangel hervorrufen. Oft besteht auch ein Zusammenhang mit einem gleichzeitigen Mangel anderer Vitamine des B-Komplexes. Typische Symptome fehlen dabei jedoch oftmals. Es können u.a. entzündliche Reaktionen der Haut, Entzündungen der Bindehaut, Schwäche, Übelkeit und auftreten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

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