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Blattspinat © Liv Friis-larsen
Blattspinat © Liv Friis-larsen

Vitamin K

Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin und vorrangig für die Bildung von Blutgerinnungsfaktoren wichtig. Somit beeinflusst es die Blutgerinnung und spielt auch eine Rolle beim Knochenstoffwechsel. Vitamin K umfasst eine Gruppe von Verbindungen, die Vitamin-K-Aktivität besitzen. Darunter fallen das pflanzliche Phyllochinon (Vitamin K1) und bakterielles Menachinon (Vitamin K2). Tierische Nahrungsmittel enthalten eine Mischung aus diesen beiden Vitamin-K-Formen.

Bei bestimmten Erkrankungen kann es zu einem Mangel an Vitamin K kommen. Verluste durch Zubereitung (Kochen) und den Kontakt mit Sauerstoff sind eher gering, empfindlich reagiert es allerdings auf Tageslicht. Vitamin-K-reiche Lebensmittel sollten daher bevorzugt dunkel gelagert werden.

Wo ist Vitamin K enthalten?

Grüne Gemüsesorten wie Spinat, Broccoli und Grünkohl enthalten reichlich Vitamin K. Wesentliche Mengen an Vitamin-K-wirksamen Substanzen sind auch in Obst, Milch und Milchprodukten, Fleisch, Eiern sowie Getreide enthalten.

Wie viel Vitamin K brauchen wir?

Der genaue Bedarfswert ist nicht bekannt. Der Schätzwert für eine angemessene Zufuhr für Erwachsene (25 bis < 51 Jahre) liegt laut den D-A-CH-Referenzwerten pro Tag bei 70 µg (Männer) und 60 µg (Frauen) – dieser Wert gilt auch für Schwangere und Stillende. Frauen ab 51 Jahren wird eine Zufuhr von 65 µg Vitamin K pro Tag empfohlen, Männern ab 51 Jahren werden 80 µg nahegelegt. 

Näheres zu allen Altersklassen bzw. Personengruppen sowie Geschlecht erfahren Sie in den D-A-CH-Referenzwerten. Weitere Informationen erhalten Sie unter Deckung des Tagesbedarfs an Vitaminen.

Zu viel/zu wenig Vitamin K

  • Eine Hypervitaminose ist nicht bekannt.
  • Bei einem Vitamin-K-Mangel kommt es zu Störungen der Blutgerinnung. Ein Vitamin-K-Mangel kommt ernährungsbedingt eher selten vor. Man geht davon aus, dass bei ausgewogener Ernährung die Vitamin-K-Zufuhr ausreichend ist. Bestimmte Erkrankungen der Leber und des Magen-Darm-Traktes können die Entstehung eines Mangels begünstigen. Auch bei schweren Störungen der Fettverdauung sowie unter langandauernder Einnahme bestimmter Medikamente wurde ein Mangel beobachtet.
  • Besonderes Augenmerk gilt der Vitamin-K-Versorgung Neugeborener: Eine prophylaktische Vitamin-K-Gabe nach der Geburt wirkt Mangel-Blutungen in Darm, Nabelbereich sowie Gehirn entgegen. Weitere Informationen erhalten Sie unter Mutter-Kind-Pass: 1.-3. Untersuchung.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

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