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Frühe Kindheit

Spielendes Kleinkind ©Oksana Kuzmina

Kinder wachsen schnell heran und lernen laufend Neues. Eltern können ihren Nachwuchs fördernd in seiner Entwicklung begleiten. Jedes Kind hat dabei sein eigenes Tempo. Im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen wird die Entwicklung ärztlich beobachtet. Auch die nationale Kindergesundheitsstrategie knüpft bereits in den ersten Lebensjahren an, um die Gesundheit so früh wie möglich zu fördern.

Frühgeburt & Entwicklung

Kommt ein Kind zu früh auf die Welt, stellen sich den Eltern oft viele Fragen. Wird sich mein Kind normal entwickeln? Wie kann ich es in seiner Entwicklung fördern? Von Beginn an unterstützt ein multidisziplinäres Fachpersonal in den Krankenhäusern Mutter und Vater beim Umgang mit dem Thema Frühgeburt.

Babys erstes Jahr

Sobald der Nachwuchs das Licht der Welt erblickt, stellen sich viele Fragen. Etwa: Entwickelt sich mein Kind gut? Wie kann ich es in seiner Entwicklung fördern und unterstützen? Im ersten Jahr gibt es für einen Säugling eine Menge zu lernen. Die Eltern staunen oft, wie schnell das Kind sich neue Fähigkeiten aneignet.

Zweites bis viertes Lebensjahr

Kinder wachsen schnell und lernen rasch Neues. Eltern können ihren Nachwuchs fördernd in seiner Entwicklung begleiten und erleben dabei auch immer wieder neue Herausforderungen. Dabei brauchen Kinder Lob, wenn sie etwas gut gemacht haben, und Verständnis, wenn einmal etwas nicht so gut klappt. Jedes Kind entwickelt sich unterschiedlich schnell – daher sind Entwicklungsschritte immer als Orientierung zu sehen. 

Viertes Lebensjahr bis Schulalter: Emotionen & Verhalten

Vom vierten Lebensjahr bis zum Schulalter entwickeln sich Kleinkinder zu Schulkindern. Spielerisch tasten sich die Kleinen in ihrer Entwicklung voran. Sie gelangen von der kindlichen (Fantasie-)Welt hin zur Realität und wappnen sich dadurch für das spätere Leben. Dabei hat jedes Kind – wie auch in anderen Entwicklungsphasen – sein eigenes Tempo. Gemeinsam mit den Eltern und neu gewonnenen Freunden wird dabei so manche Hürde gemeistert.

Viertes Lebensjahr bis Schulalter: Spielen, Medien & Co.

Früher spielten Kinder mit Bauklötzen, heute ist auch der Fernseher oder das Tablet ein wichtiges, wenn auch polarisierendes Thema. Kindgerechtes oder gemeinsames Spielen fördert die Entwicklung und vermittelt die Grundzüge von „Teamplaying“. Bis zum Schulalter gilt es, soziale Fähigkeiten und ein gewisses Maß an Selbstständigkeit zu erlernen.

Frühe Hilfen

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, aber sie sind die Erwachsenen von morgen. Schon in der frühen Kindheit können der Lebensstil geprägt und somit die Weichen für ein gesundes Erwachsenenleben gestellt werden. Das oberste Ziel der Frühen Hilfen ist, die Gesundheit von Kindern bis zum Alter von sechs Jahren zu fördern. Das Konzept der „Frühen Hilfen“ (Early Childhood Interventions) findet bereits seit einiger Zeit in anderen Ländern wie etwa Deutschland erfolgreich Anwendung. Auf Empfehlung der nationalen Kindergesundheitsstrategie wird es auch in Österreich umgesetzt, um u.a. Eltern bei ihren Erziehungs- und Betreuungsaufgaben zu helfen und zu begleiten (z.B. Elternkompetenz stärken). Das seit 2015 bestehende Nationale Zentrum Frühe Hilfen fördert und unterstützt die Umsetzung der Maßnahmen in Österreich.

Eltern-Kind-Bindung

Bereits von Geburt an hat das Neugeborene ein Bindungsbedürfnis. Es sucht Schutz und Nähe bei einer Bezugsperson. Dieses Bedürfnis ist jedoch nicht immer gleich. Besonders stark ausgeprägt ist es, wenn Säuglinge Angst oder das Gefühl haben, von der Bindungsperson getrennt zu sein. Körperliche Nähe stillt das Bindungsbedürfnis des Säuglings besonders gut. Der Begriff „Bindung“ im Sinne einer zwischenmenschlichen emotionalen Verbundenheit wurde Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts von John Bowlby begründet. Eine sichere Bindung ist ein psychischer Schutzfaktor für Kinder und eine wichtige Basis für die Persönlichkeitsentwicklung.  

Fütterungsstörungen im Säuglingsalter

Wenn Säuglinge immer wieder die Nahrung verweigern bzw. keine Lust am Trinken oder Essen zeigen, ist das ein Warnsignal. Von Fütterungsstörungen spricht man, wenn Füttern bzw. die Nahrungsaufnahme eines Säuglings von den Eltern als Problem gesehen wird und länger als einen Monat anhält. Das Fütterungsproblem steht dabei oft im Mittelpunkt und dominiert den Alltag. Es ist wichtig, auch kurzfristige Schwierigkeiten beim Füttern mit der Kinderärztin/dem Kinderarzt zu besprechen, da die Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr besonders für Säuglinge täglich unabdingbar sind.

Wenn das Traummännlein nicht kommt...

Manchmal will sich der Schlafrhythmus von Babys nicht so recht einstellen – oder die Kleinen schreien sehr viel und oft über lange Zeit. Auch Fütterungsstörungen treten gelegentlich im Säuglings- und Kleinkindalter auf und sind nicht immer harmlos. Hinter diesen Symptomen können sich sogenannte Regulationsstörungen des Säuglings- und Kleinkindalters, aber auch andere Ursachen verbergen. 

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