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Mädchen beim Volleyballspielen © .shock

Volleyball

Volleyball ist ein klassischer Mannschaftssport. Die Aufgabe ist es, den Ball richtig anzunehmen und geschickt in der Mannschaft aufzuspielen, um einen guten Angriff ausführen zu können. Der Ball fliegt bei einem scharfen Aufschlag mit mehr als 100 km/h übers Netz. Schnelligkeit und Geschicklichkeit sind beim Volleyball gefragte Fertigkeiten. Dazu kommt eine gute Muskelkraft in Armen und Beinen für Schmetterbälle und Blocks. Ein gutes Zusammenspiel innerhalb des Teams ist für die Umsetzung der Taktik besonders wichtig . . .

Volleyball wurde Ende des 19. Jahrhunderts in den USA von einem YMCA-Sportlehrer erfunden, der eine weniger intensive und körperbetonte Alternative zum Basketballsport suchte. In den 1930-Jahren war Volleyball vor allem als Freizeitsport sehr verbreitet. Danach hat es sich immer mehr zum Wettkampfsport entwickelt, bei dem Spieltechnik, Taktik und körperliche Leistung gefragt sind. Volleyball wird in vielen Sportvereinen gespielt – es gibt Herren-, Damen- und Mixed-Mannschaften in verschiedenen Leistungsniveaus.

Wie ist das Spiel geregelt?

Volleyball zählt zu den Rückschlagspielen. Zwei Mannschaften zu je sechs Spielerinnen/Spielern stehen einander auf einem 9 mal 18 Meter großen Spielfeld, das durch ein Netz geteilt ist, gegenüber. Der Ball kann in einer Mannschaft inklusive Annahme dreimal berührt werden. Eine Mannschaft erzielt einen Punkt, wenn der Ball im gegnerischen Spielfeld den Boden berührt bzw. die andere Mannschaft einen Fehler begeht. So wird zum Beispiel ein Punkt gezählt, wenn der Ball ins Out fällt, eine Spielerin/ein Spieler das Netz oder doppelt den Ball berührt. Ein Satz ist nach 25 Punkten zu Ende, dabei müssen zwei Punkte Unterschied bestehen. Nach einem gewonnenen Punkt wird gerne abgeklatscht – das stärkt den Teamgeist.

Die internationalen Volleyballregeln (in Englisch) können Sie über die Website des internationalen Volleyballverbandes (FIVB) herunterladen.

Welches Training ist sinnvoll?

Volleyballtechniken wie Baggern, Pritschen, Schmettern oder Blocken können mit speziellen Übungen alleine, zu zweit oder in der Gruppe gelernt werden. Gleiches gilt für verschiedene Spielzüge für die Annahme, den Angriff oder die Verteidigung – sie werden in der Mannschaft eingeübt. Eine gute Taktik kann die gegnerische Mannschaft gehörig unter Druck bringen.

Wie ist der gesundheitliche Nutzen?

Regelmäßiges Volleyballspielen hat unter bestimmten Voraussetzungen viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit (siehe ). Es kräftigt die Muskulatur in den Beinen und Armen, regt das Herz-Kreislauf-System an und trägt zur Stärkung der Knochen bei. Besonders belastet werden bei dieser Sportart vor allem Rücken und Sprunggelenke.

Welche Ausrüstung ist notwendig?

Die Ausrüstung ist einfach: Mit Sportshirt und kurzer Hose kann es los gehen. Die Sportschuhe sollten auf einem Kunststoffboden guten Halt bieten. Einsatzfreudige Spielerinnen und Spieler können sich mit Knieschonern vor Abschürfungen schützen. Bälle sind je nach Einsatzbereich für Wettkampf oder Training mit eher hartem oder weichem Obermaterial erhältlich. Volleyball wird in der Halle oder auf Hartplätzen im Freien gespielt. 

Hinweis Fit Sport Austria“ bietet einen Überblick über Volleyballangebote in Sportvereinen in ganz Österreich.

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