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Junger Handballspieler beim Sprungwurf © carmeta

Handball

Handball ist eine rasante, laufintensive und körperbetonte Ballsportart. Der Ball wird auf engem Raum in der Mannschaft durch geschickte Spielzüge nach vorne zum gegnerischen Tor gespielt. Angriff und Verteidigung wechseln rasch ab. Die verteidigende Mannschaft versucht, durch Manndeckung, Blocken und Pressen Torschüsse zu verhindern. Bei einem Handballmatch fallen wesentlich mehr Tore als beim Fussball . . .

Wie ist das Spiel geregelt?

Zwei Mannschaften mit je sieben Spielerinnen/Spielern treten mit dem Ziel gegeneinander an, mehr Tore als der Gegner zu schießen. Gespielt wird auf einer rechteckigen Spielfläche in der Halle oder auf Sportplätzen. Ein Match wird über zwei Halbzeiten von genau 30 Minuten ausgetragen und von zwei Schiedsrichterinnen/Schiedsrichtern geleitet. Ein Spielerwechsel ist während eines Matches jederzeit möglich.

Der Ball darf mit der Hand geführt und mit allen Körperteilen oberhalb des Knies berührt werden. Beim Tippen wird der Ball mit der Hand auf den Boden geprellt. Ohne Tippen sind nur drei Schritte erlaubt, dann muss der Ball abgespielt bzw. aufs Tor geschossen werden. Der Torraum ist durch eine Linie gekennzeichnet und darf von den Feldspielerinnen/Feldspielern nicht betreten werden.

In Österreich ist der Handballsport über den österreichischen Handballbund, die Landesverbände und Vereine in zwei österreichweiten und je ein bis zwei bundeslandweiten Ligen organisiert.


Was wird trainiert?

Ausdauer, Kraft, Antrittsschnelligkeit und Beweglichkeit sind wichtige Voraussetzungen für diese athletische Ballsportart. Das spezielle Training umfasst das Erlernen taktischer Spielzüge sowie Verteidigungs- und Angriffstechniken, wie z.B. Schlagwurf, Sprungwurf, Hüftwurf oder Finten. Als Mannschaftsport ist Teamgeist, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit gefragt. Da die Sportart mit hohem Tempo und Körperkontakt gespielt wird und plötzliche Richtungswechsel häufig vorkommen, ist das Verletzungsrisiko relativ hoch. Die beste Vorbeugung ist ein sehr guter Trainingszustand und Aufwärmen vor dem Spiel.

Beach Handball

Beach Handball ist eine Variante, die im Freien auf Sandflächen, z.B. am Strand, gespielt wird. Das Spielfeld ist etwas kleiner als beim klassischen Handball, daher kommen nur drei Feldspielerinnen/Feldspieler zum Einsatz. Ähnlich wie beim Beachvolleyball spielt der Faktor Spaß eine wichtige Rolle. Da exaktes Dribbeln am Sand nicht möglich ist, darf der Ball mit der Hand am Boden gerollt werden. Beach Handball ist im organisierten Sport eine Sparte der Sportart Handball.

Wohin kann ich mich wenden?

Handball als Wettkampfsport wird in Sportvereinen betrieben. Wer mehr den spielerischen Aspekt und die Bewegung als Ziel sieht und weniger die Leistungsorientierung, findet bei Fit Sport Austria entsprechende Angebote – auch für Kinder und Jugendliche.

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